Posts by Der_Planer

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    Es gibt kein Gebäude mit exakt geraden Wänden. Die Berücksichtigung von Toleranzen ist also unumgänglich.

    Auch eine gescannte Punktwolke hat Toleranzen, selbst wenn beim Registrieren nur wenige Millimeter genannt werden, stimmt das nicht immer mit der Praxis überein.

    Die Vorsatzwände kann man also nicht überall dicht an den Bestand setzen. Man sucht im Scan die engste maßgebende Stelle und gibt dann noch mindestens 5-10 mm Luft dazu. An allen übrigen Stellen hat die Wand dann mehr Luft. Diese Luftschicht ist generell unerwünscht und muss gedämmt werden. Die Art der Dämmung und wie man sie dort einbringt, entscheidet mit über die Dicke der Luftschicht.


    Bei einem 35 Meter langen Gebäude haben wir Elemente von ca. 2,70 m Breite und 6,5 Meter Höhe auf Stahlkonsolen gesetzt. Die Breite wurde durch das vorhandene Fensterraster vorgegeben, und in fast allen Räumen gab es Kernlochbohrungen für dezentrale Lüftungen, die im Scan gut erkennbar waren.

    Die Elemente wurden nur auf 2,68 m Breite hergestellt. Sie erhielten einen seitlichen Streifen aus 20 mm Weichfaserplatte, um auf 2,70 m zu kommen.
    Dieser Streifen wurde so verschraubt, dass er bei Bedarf abgenommen und durch einen Streifen in anderer Dicke ersetzt werden kann.

    Zu den Mess-Toleranzen kommen ja immer auch Fertigungs- und Montagetoleranzen, die man auf diese Weise unauffällig und sauber ausgleichen kann.

    Auch wenn man das an den meisten Elementen nicht braucht, hat man doch bei jedem Element die Möglichkeit dazu.

    Und wer denkt, dass die Fenster im Bestand exakt im Raster von 2,70 m sitzen, der hat bei der Montage ein Problem. Das Maß mag im Mittel stimmen, und die Abstände sind in der Vorsatzwand genauer als im Bestand, aber die Fenstergröße muss so bemessen werden, dass alle vorhandenen Rastermaß-Abweichungen aufgefangen werden.

    Mit diesen Einstellungen bekommt man die wahren Ortganglängen auch in die DXF-Datei.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht um die Maßtexte/Längenbeschriftungen, sondern um die flächentreue Abbildung aller Dachflächen im dxf-Plan.

    Aus diesem Plan könnten auch die wahren Winkel z.B. zwischen Trauf- und Gratlinie abgegriffen werden.


    Der "Dachhautplan" gibt das nicht her, weil er nur den Grundriss zeigt. Die wahren Kantenlängen und die wahren Winkel der Dachränder zueinander werden hier nicht dargestellt. Das wäre aber für vorkonfektionierte Folien notwendig.



    Mein Vorschlag:

    Erzeuge die Folien als 1mm dicke flächendeckende Platten auf jeder Dachfläche und gib diese als Einzelplattenplan aus.

    Ob die Folie auf Oberkante Sparren oder in einer anderen beliebigen Höhenlage liegt, kannst Du ja selbst festlegen.

    So bekommst Du die genauen Flächenmaße und -pläne ohne jede Nachbearbeitung, und sogar unabhängig von der Einbauhöhenlage immer mit exakten Maßen.

    Wow, das ist jetzt 21 Jahre her.
    Du hast ein Gedächtnis wie ein Elefant :)


    Wir haben damals wirklich viel "geschnitzt" und die Grenzen von Dicam ausgetestet. Das hat Spaß gemacht und wir haben eine Menge dabei gelernt.

    Solche Profile habe ich auch schon mit Kerven "geschnitzt".

    In Dicam habe ich 8-12 Hilfsbauteile so eingegeben, dass sie als Tangenten zur Rundung laufen.

    Mit den Kanten der Hilfsbauteile habe ich die Kerven im schrägen Stab erzeugt, und das sah fertig sehr gut aus.
    Macht etwas Arbeit, ist aber schneller und sauberer als im Handabbund.

    Nee, nachdem ich den Vorschlag gemacht hatte, hab ich nichts mehr von der Sache gehört.

    Scannen und Drucken wäre immer noch eine Option, eine Kombination aus Scannen und Nachmodellieren im CAD wäre vielleicht auch sinnvoll.

    All das lohnt sich eigentlich nur, wenn es so ein Lüfterrad nicht mehr zu kaufen gibt.


    Wenn alle Schaufeln fehlen, müsste man die ebenfalls modellieren. Eine geringfügig andere Form sollte sicher keine Rolle spielen, nur die Begrenzung der Außenmaße wäre dann wichtig, damit es nirgends kollidiert.

    Ich arbeite am 17-Zoll Schenker-Laptop mit FullHD, und dahinter habe ich zwei 27-Zöller ebenfalls FullHD, alles im Querformat.

    Für 99% meiner Anwendungen reicht das. Wenn nicht, stelle ich ein zweites Laptop daneben und bediene 4 Bildschirme über dieselbe Tastatur, wobei auf dem zusätzlichen Laptop seine eigenen Programme laufen.
    Größere Bildschirme sind vielleicht wünschenswert, aber ich hab mich so eingerichtet und komme gut damit klar.

    Es gibt kostenfreie Software zum Registrieren, z.B. CloudCompare.

    Es ist aber schwierig, sich in die Vielfalt der Funktionen einzuarbeiten, und es dauert lange, bis man sich durch die englischen Turorials und viel, viel Üben soweit vorgearbeitet hat, um mit dem Programm und den vielen Plugins einigermaßen klarzukommen. Bei größeren Projekten wird dieses Programm so langsam, dass das Arbeiten hauptsächlich aus Warten besteht.

    Das ist eine Software, die ich gerne für spezielle Zwecke einsetze, aber ganz sicher nicht, um damit Punktwolken von Bauprojekten zu registrieren.


    Ich verwende fast ausschließlich PinPoint, wobei das hauptsächlich auf Leica-Geräte oder E57-Importe abgestimmt ist.

    ReCap und verschiedene ASCII-Formate (ptx, xyz, pts) können auch importiert werden.
    PinPoint arbeitet schnell und übersichtlich, stellt aus Performancegründen nur einen (einstellbaren) Teil der Punktauflösung dar, rechnet jedoch im Hintergrund mit dem kompletten Datensatz. Es ist relativ schnell erlernbar und stellt einen Modeler zur Verfügung, in dem eine ganze Reihe von Auswertungen gemacht werden können.
    Faro-Daten müssten zunächst in ein importierbares Format gewandelt werden.

    Dieses Gerät ist ganz sicher eine lohnende Investition. Ich kenne das Gerät nicht selbst, aber das Datenblatt schaut gut aus. Ich arbeite seit mehr als 3 Jahren mit dem BLK360 von Leica, und seitdem steht mein Tachymeter fast nur noch im Schrank.
    Der X130 ist um einiges leistungsfähiger als mein BLK, was die Reichweite und die Aufnahmegeschwindigkeit betrifft. Das Gewicht ist natürlich auch deutlich höher (5,2 versus 1,0 kg).


    Der Workflow ist mit 3D-Scannern sehr ähnlich, egal welches Fabrikat Du nutzt. Vor Ort nimmst Du den Bestand aus verschiedenen Perspektiven auf, dabei ist eigentlich nur zu beachten, dass der Scanner alle relevanten Flächen einmal "gesehen" hat. Die Einzelscans werden in den PC geladen und dort mit einer passenden Software "registriert". Dieser Begriff bedeutet, dass alle Scans passend zueinander ausgerichtet werden und als Ergebnis den Bestand als zusammenhängendes Punktwolkenmodell darstellen.

    Leica und Faro verwenden dafür unterschiedliche Software (Leica Register oder PinPoint für Leica, Scene und bei Bedarf AsBuiltModeler bei Faro).


    In der Regel folgt noch eine Bereinigung der Punktwolke, z.B. ein Beschnitt auf die Gebäudegröße und das Ausmerzen von störenden Elementen wie Spiegelungen, Personen, Fahrzeuge usw. Danach kann (nicht muss) die Auflösung auf ein praxistaugliches Raster reduziert werden, um die Datenmenge deutlich zu reduzieren. Wenn dabei kleine Details verloren gehen, hat das in den allermeisten Fällen keine Folgen für den weiteren Ablauf. Beispiel: Nach dem Registrieren kann es vorkommen, dass eine Wandfläche, auf der sich mehrere Scans überlappen, eine sehr hohe Punktdichte z.T. von weniger als 1mm Rastermaß besitzt. So viele Punkte belasten die Rechenleistung unnötig. Wenn Wände, Böden, Decken und Konstruktionen ein Raster von 10-20 mm haben, kann man sie genauso gut nachbilden.


    Die finale Punktwolke wird als E57-Datei exportiert, dieses Format hat sich flächendeckend durchgesetzt und kann auch von Dietrich's eingelesen werden. Du brauchst dazu eine Lizenz des Punktwolkenmoduls.
    Das Punktwolkenmodul bietet eine Fülle von Funktionen und Darstellungsmöglichkeiten, die inzwischen gut ausgereift sind und mit denen sich jeder Bestand so genau wie gewünscht nachbilden lässt. Wie das im Einzelnen geht, wird hier sicher nochmal Thema.


    Die Bestandsaufnahme mit dem Scanner spart nicht nur Zeit an der Baustelle, sondern ermöglicht Bestandaufmaße, die mit einem Tachymeter kaum möglich sind.
    Bei Bedarf lassen sich auch Tachymeteraufmaße mit Punktwolken kombinieren, insbesondere, wenn man später die geplante Konstruktion vor Ort abstecken möchte. Genau das kann ein Scanner nämlich nicht, er kann nur Daten aufnehmen, aber nicht projizieren.

    Soweit ich herausfinden konnte, kann man *.3d nur mit cadwork direkt öffnen. Einen Viewer gibt es dafür nicht.

    Man bekommt auf Anfrage eine Test-/Demo-Version von cadwork, die zwei Monate voll funktionsfähig ist.

    Ich würde mir diese Version jedoch nicht installieren, um nur ein Bauwerk zu öffnen und nach wenigen Wochen nicht mehr nutzen zu können.

    Das kann man beim Anlegen eines Stockwerks mit der Option "Übernehmen" machen.

    Ich habe das erst selten gebraucht, weiß daher nicht, was wirklich alles mitkommt.

    Wenn Du das OG bereits angelegt hast, muss das vorher gelöscht werden, um es "mit Übernehmen" neu angelegt wird.

    Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn da noch nichts eingegeben wurde.


    Ansonsten gibt es auch andere Möglichkeiten zum Kopieren.

    das *.3d-Format stammt vermutlich aus cadwork und ist eigentlich ein proprietäres Format, das am besten mit dem Urprungsprogramm geöffnet wird.
    Kannst Du mal so eine Datei hochladen? Ich habe eine Auswahl von Programmen und Konvertern und würde gerne probieren, ob ich sowas öffnen kann.

    Ich arbeite seit 2021 mit einem Schenker Laptop. Wegen seines Gewichts und Leistung wird er dort nicht "Laptop" genannt, sondern "Desktop Replacement (DTR)".

    Er bietet Platz für 128 GB RAM und hat 4 Steckplätze für Festplatten.

    Der Prozessor von 2021 ist natürlich nicht mehr führend gegenüber heutigen Rechnern, aber er zieht meine Punktwolkenprojekte immer noch in angemessener Zeit durch.

    Ich hatte damals nur die zweitbeste verfügbare Grafikkarte gewählt (RTX 3070 mit 8GB), weil die 3080 mit 12 GB wesentlich teurer war. Das würde ich heute anders entscheiden.
    Den Hauptspeicher hatte ich von 64 auf 128 GB aufgerüstet, aber das war nicht wirklich notwendig, wie mir die Auslastungsanzeige im Taskmanager zeigt.

    Ich muss schon mehrere Großprojekte mit Punktwolken öffnen, um über die 64er Marke zu kommen.

    Die 4 Festplatten haben zusammen 14 TB, die reichen noch eine ganze Weile, bevor ich mit dem Putzen anfangen muss. Platz genug für Punktwolken und Fotos, die bei meinen Daten den größten Anteil haben.

    Insgesamt bin ich mit dem Rechner sehr zufrieden, er war immer einsatzbereit, hat noch nie eine Reparatur gebraucht.


    Unterwegs nehme ich diesen Rechner nur selten mit. Er ist groß (17-Zoll-Display) und schwer, und er braucht zwei Netzteile. Das ist schon sperrig in der Tasche.

    Zu Besprechungen nehme ich lieber den ausrangierten leichten Laptop mit, der ebenfalls ein 17-Zoll-Display hat, aber kaum die Hälfte wiegt.

    Beim Einfügen der ifc-Datei in Dicam gibt es unter dem Vorschaubild eine Reihe von Zuordnungseinstellungen.
    Klicke bei "Zuordnung Identnummern" auf den letzten Button...


    GT_2025-09-17_21-56-46.png


    ... dann öffnet sich eine Liste, in der die Materialien und Objekteigenschaften angezeigt werden, die in der ifc-Datei enthalten sind. In der rechten Spalte kannst Du die entsprechende "Übersetzung" für die Identnummer eingeben.

    Du kannst auch entscheiden, welche Elemente eingelesen werden sollen, und bei welchen Maschinenbearbeitungen erkannt werden sollen.
    Wenn die Übersetzung es bei mehreren Einträgen gleich bleiben soll, kann man das auf einfache Weise vom vorigen Eintrag übernehmen lassen.


    17-09-2025_21-58-29.PNG

    Wenn Du von einem Kunden öfter ifc-Dateien mit ähnlichen Inhalten bekommst, lohnt es sich, die Zuordnungsliste zu speichern und wiederzuverwenden.

    In unseren Programmeinstellungen kann man den Blickpunkt für die Perspektive auf maximal 1.000.000 Meter setzen. Vermutlich sind dem Programm entsprechende Grenzen gesetzt. Dein Modell steht im 5-6-fachen dieser Entfernung, da liegt es tatsächlich nahe, dass es irgendwo Probleme geben kann.
    Daher kommt es auch, dass eine "Parallelprojektion" in Dicam nie wirklich parallel ist. Bei großen Modellen und starkem Zoom sieht man, dass die äußeren Kanten nicht ganz deckungsgleich sind.
    Darstellungen in 3D sind tatsächlich eine technische Herausforderung.

    Diese "riesigen" Koordinatenwerte stammen sicher aus der globalen Vermessung, wo mit erdumfassenden Koordinaten (Nord- und Rechtswerte) gerechnet wird.

    In unserem Programm braucht man das erst, wenn ich das Dach über der chinesischen Mauer oder die Seebrücke nach New York konstruiere. ;)

    Lösungsansatz:

    Für die Einzelstab-Planablage (auch für Platten) sollte die Einstellung immer auf "Aktive" stehen.

    Die Einstellung soll bei Bedarf vom Anwender auf "Alle" oder "Sichtbare" geändert werden können, sollte aber vom Programm nicht gemerkt werden.