Beiträge von Der_Planer

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    Als Dicam-Anfänger hatte ich dieselben Probleme auch. Bauteile waren immer einer zufällig aktuellen MOS zugeordnet. Beim Lernen ging es zuerst um rein geometrische und funktionelle Dinge. Die organisatorischen Funktionen habe ich erst viel später begriffen. Bis dahin wäre es sehr nützlich gewesen, wenn Dicam immer mit der Voreinstellung "FK" gestartet wäre.

    Heute sehe ich das natürlich etwas anders, weil ich das Programm mittlerweile ein bisschen besser kenne. Ich bin aber mit Bons der Meinung, dass sich in dem Punkt gerade für Einsteiger noch etwas verbessern lässt.

    Denkbar wäre ein Schalter in den Dicam-Voreinstellungen, der zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählt, welche MOS aktuell sein sollen:

    - immer FK, Ebene Null, kein Paket
    - MOS aus zuletzt verwendetem Modellbereich übernehmen

    etwas ähnliches gibt es schon bei den Bauteil-Farben, die nach Identnummer oder Stabart gewählt werden.

    Im Moment kannst Du die Vorlaufdatei kopieren (Speichern als...) und in den Kopien nur die Innenwände ändern. In den Wandattributen kannst Du den passenden Vorlauf zuweisen, und schon passt alles.

    Freu Dich auf die V8!

    In der Deckenkonstruktion kann man mit 1-7-1 selbst bestimmen, was dargestellt werden soll. Solange die Träger zu einer Wand gehören, werden sie mit dem Haken "Wandbauteile" (un)sichtbar geschaltet.
    Die Träger gehören aber nicht in eine Wand-MOS, denn dort stören sie gewaltig, wenn Du die Wandkonstuktion bearbeiten oder Wandpläne erzeugen willst. Sie werden auch (meist ungewollt) mit verschoben, wenn man die Wand schiebt, ihre Höhe ändert sich, wenn man die untere Wandhöhe ändert. Und wenn man die Wand löscht, sind auch die Träger weg. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Trägergeometrie die Wand überhaupt berührt; allein die MOS-Zugehörigkeit hat diese Auswirkungen.

    Wenn bei der Eingabe der Träger noch kein Deckenfeld existiert, wären sie am besten in der Freien Konstruktion (FK) aufgehoben.

    Ein Fehler, den Dicam-Anfänger gerne machen: sie glauben, dass alles was in Dicam erzeugt wurde, automatisch zur Freien Konstruktion gehört. Das ist nicht so!
    Sondern: Alle neu erzeugten Bauteile gehören zu der MOS, die in dem Moment "aktuell" geschaltet ist. Das betrifft nicht nur die Gebäude-MOS, sondern auch die Ebenen- und Paket-MOS.

    Wenn man in der Wandkonstruktion arbeitet und wechselt ins Dicam, dann ist dort automatisch die letzte Wand-MOS aktuell geschaltet. Deshalb landen viele "freie" Bauteile ungewollt in einer Wand-MOS.

    Doch Ernst,

    ich hab's so gemacht.
    Eins meiner ersten Dicam-Projekte war ein Balkon mit leichtem Gefälle. Daran habe ich gelernt, wie man Rechteckquerschnitte frei im Raum positioniert, kopiert, schiebt und dreht. Ich habe auch gelernt, dass Hart-Weich-Verschneidungen keine Maschinenbearbeitungen erzeugen. Dann hat mich die Neugier gepackt, und ich habe einen Befehl nach dem anderen solange probiert, bis ich kapiert habe, wie er funktioniert. Das Lernen dauert auf diese Weise ziemlich lange, dafür sitzt der Stoff um so fester. Ich bin nicht sicher, ob ich es heute nochmal genauso machen würde. Zumindest für den Einstieg würde ich die Wissensvermittlung dem Probieren vorziehen. Üben muss man in beiden Varianten.

    Man schafft den Dicam-Einstieg allein, wenn man das Handbuch studiert und sich einige Stunden Zeit zum Probieren nimmt. Die effektivere Methode ist aber, wenn man es gezielt unter Anleitung lernt.

    von Neuwied bis K-Porz sind 50 km ...  :)

    Zitat von trusjoist

    .... Wie und woher komme ich an die *.ppm?
    ....

    Die *.ppm ist die Datei, in der Dietrich's die Maschineneinstellungen speichert, die im Postprozessor gemacht werden.
    Wenn sich schon einmal jemand die Mühe gemacht hat, die Daten für diese Maschine in Dietrich's einzupflegen, hättest Du mit der Datei etwas Zeit sparen können.

    Zitat von Linus

    ...
    Warum muß man die Lage -1 ändern, wenn man die Lage 0 wissen will?

    Eine Lage hat eine Dicke, eine Lagenkontur hat keine Dicke.
    Die Innen- und Außenflächen einer Wand sind bei Eckverschneidungen unterschiedlich.
    Deshalb braucht (z.B. bei Mauerwerk) die Lage 0 die Aufmaßflächen der Lagenkonturen 1 und -1.

    First 0,5 cm lang:
    Ich hab's jetzt nicht probiert, es könnte aber sein, dass das Programm sowas nicht akzeptiert, und so ein kleiner Wert als Toleranz weggerechnet wird. Ähnliches Verhalten habe ich schon öfter in der Dachausmittlung bemerkt.

    Zu den Pfetten:
    Eine Firstpfette kann man nur eingeben, wenn eine Firstlinie vorhanden ist. In einem Zeltdach kannst Du dort eine Mittelpfette eingeben.

    Eckaufschieblinge: habe ich mir nicht angesehen.