Beiträge von Der_Planer

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    Die richtige Geometrie ist in den Bauwerksdateien gespeichert, also sollte die Darstellung kein Problem sein.
    Eventuell funktioniert es nicht, wenn Dein Kunde selbst Listen erzeugt, und das BDP die Identnummer nicht findet.

    Zitat von RedGre

    ....Dass die Plattenausschnitte über 6-3-3 auf die Weinmann kommen glaube ich eher nicht....

    Ich habe keine Erfahrung mit automatischen Plattenzuschnitten, aber die "normal" erzeugten Platten enthalten keine einzige editierbare Bearbeitung, sondern nur formgebende Hart-Weich-Verschneidungen. Die Ausschnitte mit 6-3-3 sind von derselben Art, und müssten logischerweise auch maschinell machbar sein.

    Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
    - Das geht in der Wandkonstruktion über manuelle Änderungen der Lagenkontur, bevor diese mit Platten belegt wird. Man kann eine Kontur nicht teilen, aber man kann eine Außenkante weit nach innen schieben. Mit 3-1 kann man für die freigewordenen Bereiche neue Konturen in der selben Lage anlegen. Vorteil: Aufmaß stimmt genau.

    - Mit 6-3-3 kann man Ausschnitte in vorhanden Platten erzeugen (vorher am besten mit 1-7-1 nur die gewünschte Lage einschalten). Der Ausschnitt kann so groß sein, dass er die Platte vollständig trennt.

    - Ohne die Lagenkontur zu ändern, kann man die Platten manuell so eingeben, dass sie unmittelbar neben dem gewünschten Schlitz positioniert werden.

    Man kann es so machen, aber man muss keine Listenablage vorher filtern.
    Das geht viel schneller bei der Listenausgabe im BDP. In den Ausgabeeinstellungen wählt man Auswahl: Identnr.
    Falls in der Ablage verschiedene Identnummern vorhanden sind, kann man danach einen Haken setzen, was alles gedruckt werden soll.

    Im Programmteil Wandkonstruktion kannst Du mit 3-1...4 alle oder einzelne Lagenkonturen verformen, wie Du sie brauchst.
    Die Lagenkontur muss vor der Plattenbelegung gemacht werden, dann passt sich die Plattenform genau an die Lagenkontur an.

    Danach: Vorsicht beim Neuberechnen der Wände gehen die manuellen Änderungen der Konturen verloren. Die Form der eingegebenen Platten bleibt aber bestehen.

    Übrigens: Die Aufmaß-Ablage berechnet sich ebenfalls nach den korrigierten Lagenkonturen.

    Was Du falsch machst:

    Du wählst zuerst die Funktion "verdeckte Linien", danach wählst Du die Bauteile. Dann wird die Ansicht erzeugt, die sich nicht ablegen lässt.

    Mach es andersrum: Erst alles aktivieren, dann verdeckte Kanten berechnen.
    Dann bekommst Du eine Ansicht, die Du ablegen kannst.


    Die erste Methode aktiviert die Bauteile nur temporär. Das macht zwar in diesem Fall nicht so viel Sinn, aber die Reaktion passt zur Logik des Programms.

    Dachüberstand etwas verlängern.

    Alternativ könnte man in einer Ausführung mit mehreren Lagen die Linienausführung ändern, indem man der Dachverschneidungslage ein größeres Offset gibt.

    Im Thema "Ausführungen und Lagen" solltest Du Dich schulen lassen. :)
    Es lohnt sich!

    Ich habe Deine Position auf dem Bildschirm, aber ich kann auch nicht so genau erkennen, wo Du hin willst.

    Ich weiß nicht, ob der neue Anbau der Bereich mit der angefangenen Dachausmittlung ist? Oder ist es der bestehende Altbau? Welche Maße bilden die Grundlage für die Ausmittlung?

    Bei vielen Anbauten modelliere ich den Bestand nur in Dicam, indem ich ein Hilfsbauteil erzeuge, das so breit und hoch ist wie das vorhandene Gebäude. Das schneide ich in der Giebelansicht auf Oberkante Sparren schräg, und erhalte einen schlichten Altbau-Körper, an dem ich den Neubau mit Decken, Wänden und Dachflächen ausrichten kann. Alle Maße, die ich für die Dachausmittlung brauche, lassen sich direkt oder mit wenigen Hilfspunkten daraus abgreifen, und man sieht sofort wie Alt und Neu zusammenpasst.

    Die Methode hat den Vorteil, dass ich in der Dachausmittlung und im Aufmaß nur mit dem Neubau zu tun habe.

    Zu den Profilen:
    Ich gehe davon aus, dass Du die Lage des vorhandenen Firstes in Höhe und Breite gemessen hast. Deshalb muss der Firstpunkt im Profil festgelegt werden. Die anderen Maße (Dachneigung, Überstand, Traufhöhe) können sich in verschiedenen Kombinationen ergeben. Das lässt sich im Profil durch Freisetzen oder Festlegen der entsprechenden Werte "jonglieren". Erst wenn die dachform-bestimmende Geometrie stimmt, werden Pfetten und Zangen ergänzt. Eine Sonderrolle hat dabei die Fußpfette, weil sie auch oft zur Bestimmung der Dachausmittlung verwendet wird. In den Eigenschaften der Fußpfette wird das Obholz festgelegt. In einem Profil, das nicht durch die Lage der Fußpfette bestimmt wird, kann deshalb nur entweder die Höhe oder die seitliche Lage festgelegt werden. In Deinem oben gezeigten Bild hast Du beides festgelegt, und damit das Profil "überbestimmt".