Beiträge von Der_Planer

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    Hallo klamsi,

    das ist so nicht ganz richtig. Schnitte können nicht nur in x-y- und z-Richtung verlaufen, sondern können in jeder räumlichen Lage ausgeführt werden. Erst recht unübersichtlich wird es, wenn mehrere Bauteile geschnitten werden, deren Koordinatensysteme in verschiedene Richtungen weisen. Dann kann keine noch so ausgefeilte Regel blind nachvollzogen werden.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Richtungspfeil doppelt dargestellt wird. Einmal im Modell, so wie bisher, und ein zweites Mal an einer Stelle auf dem Bildschirm, die immer sichtbar ist, zum Beispiel neben dem Koordiatenmodell, oder wenn es technisch machbar ist, im aktuellen Schnitt-Menüfenster.

    Hi Jason,

    that's funny, when I read the sending time, there are 59 minutes between our posts :roll:

    The Dicam numbers that you mentioned, are different to my numbers. I guess, there are differences between the versions? I'm sure, Thorvald will find the correct way now ;)

    Hallo Doug,

    das sind Funktionen, die man in vielen Cad-Programmen so oder ähnlich findet.

    Sie würden auch gut in unser PlanCad passen.
    Ich meine, nur damit es den Programmierern nicht langweilig wird ;)

    Die bereits eingebauten Fangfunktionen sind auch schon gut, sie sind nur zu langsam.

    Bei den Fangfunktionen kann ich nur bedingt zustimmen. Es gibt sie, aber sie arbeiten zu schwerfällig, bzw nur auf ausdrücklichen Befehl.

    Wenn man Fangfunktionen wirklich effektiv einsetzen will, dann brauchen sie eine gewisse "Intelligenz". Das kann so funktionieren:

    In einer Iconleiste schaltet man alle Fangpunkte aktiv, auf die das Programm ständig reagieren soll. Das können sein:
    - Rasterpunkte (die in einem separaten Menü genauer definiert werden)
    - Endpunkte von Linien oder Bögen
    - Mittelpunkte von Linien oder Bögen
    - Schnittpunkte von Linien und/oder Bögen
    - Lotpunkte
    - Zentrum von Kreisen oder Bögen
    - Quadrantpunkte (die in einem separaten Menü genauer definiert werden)
    - Tangenten
    - beliebige Punkte entlang einer Linie
    - Basispunkte von Texten
    - Fluchtpunkte (zweier Linien und/oder Bögen die sich nicht berühren)
    - die Aufzählung könnte noch weiter gehen, aber bis hier reicht es erstmal.

    Nähert sich der Fangbereich des Cursors einem dieser Fangpunkte, dann wird an dem Punkt ein entsprechendes Fangsymbol gezeigt, damit man selbst bei nahe zusammenliegenden Fangpunkten mit Sicherheit seine Art erkennen kann.

    Das kann alles nur durch Bewegen des Cursors ohne einen einzigen Mausklick funktionieren.

    Wenn dann noch eine orthogonale Fixierung des Cursors dazugeschaltet werden kann (z.B. durch Drücken der x-, y- oder o-Taste), dann wird das 2D-Zeichnen bedeutend flüssiger.

    Als Alternative zu einem Vektorisierungsprogramm kann man auch eine Pixelgrafik als Hintergrundbild einlesen. Dann stellt man den Zeichnungsmaßstab anhand eines möglichst großen Referenzmaßes auf die Bildgröße ein. Man hat damit zwar keine anklickbare Unterlage, aber für einen optischen Maßabgleich ist das auf jeden Fall zu gebrauchen.
    Zu der Zeit als LS-Vektor entstand, gab es diese Möglichkeit noch nicht. Heute geht das ohne Probleme sogar mit PlanCad.

    Eine Umwandlung in Vektoren macht z.B. Sinn, wenn man eine gescannte Vorlage oder eine Handskizze stark vergrößern will. Das geht mit einer Vektordatei viel eleganter als mit einer Pixeldatei. Vektoren lassen sich stufenlos skalieren und brauchen dafür vergleichsweise wenig Speicherplatz.

    Hallo Linus,

    es gibt eine OpenSource-Software, die ich allerdings selbst erst wenig ausprobiert habe. Man kann damit neben vielen gestalterischen Funktionen auch Pixelgrafiken (sogar farbige!) in Vektoren umwandeln und als dxf speichern. Durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten sind mit Sicherheit brauchbare Ergebnisse zu erzielen:
    http://inkscape.org/doc/tracing/tutorial-tracing.de.html

    Ralf Salzgeber u. Hoechsti:
    Mit so einem Programm kann man eine Pixelgrafik in eine Liniengrafik umwandeln.

    Das geht mit V-Schnitt. Der kommt allerdings als 2 Sägeschnitte an die Maschine. Wenn das nicht sauber genug wird, kann man 2 Kerven eingeben, dann wird es gefräst.

    Übrigens: Du solltest den Ortgangsparren etwas nach innen verschieben, sonst sieht man in das Kervenlot!