Beiträge von Der_Planer

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    Ein Dreiecksfenster gibt es nicht als DLM. Verwende das Giebelfenster (Schrägfenster einflügeig) mit sehr geringer Anfangshöhe. Der kurze senkrechte Rahmenstab ist überflüssig und kann in Dicam gelöscht werden. Danach kannst Du den waagerechten mit dem schrägen Rahmenholz direkt verschneiden.

    - Lege mit 2-01 ein Grundrisspolygon an.
    - Drehe das Modell mit 9-1 in die Perspektive, damit Du die Pfettenkanten eindeutig anklicken kannst.
    - Gib mit 2-04 eine windschiefe Ausmittlung ein, die durch 2 beliebige Linien definiert ist. Wähle dazu die beiden Pfettenkanten, und gib dabei das gewünschte Obholz ein.

    Die anschaulichste und am leichtesten nachvollziehbare Dachausmittlung geht so:

    -erzeuge Hilfsbauteile in Dicam, die so breit sind wie der Traufabstand, und so hoch wie die Firsthöhe. (im Beispiel sind 2 Varianten. in der oberen haben die Hilfsbauteile den gleichen Querschnitt, in der unteren bleibt das lotrecht geschnittene Profil gleich dem oberen, hier 35°)

    - schneide diese Hilfsbauteile mit dem Knotenschnitt auf Gehrung, und mit Lotschnitten am Ende

    - setze Hilfspunkte zur Bestimmung der Firstpunkte

    - jetzt sind sämtliche Eckpunkte der Dachflächen in 3D vorhanden

    - benutze die direkte freie Dachfläche. Beachte: Man braucht dafür kein Dachflächenpolygon! Das entsteht automatisch als "Nebenprodukt", während die Dachfläche mit den räumlichen Klickpunkten erzeugt wird.

    - schalte die Darstellung der Dachlagenplatten aus, so dass nur die Ausmittlungslinien sichtbar sind. Das ist einfacher beim Anzielen der Punkte.

    - nach dem Fertigstellen der Dachflächen können die Dachkonturpolygone beliebig bearbeitet werden, das ist aber hier aufgrund stimmiger Vorarbeit nicht nötig.

    Zwei Flächen habe ich bereits angelegt. Ergänze die übrigen Flächen. Wenn Du die untere Lösung haben willst, lösche die beiden Flächen, indem Du die Konturpolygone löschst.

    Dann lösche in Dicam die grünen Hilfsbauteile samt Hilfspunkten. Schiebe die gelben Hilfsbauteile um 1,50 Meter nach oben, setze neue Hilfspunkte für den Firstverlauf.


    Wenn Du begriffen hast, wie genial das funktioniert, willst Du nur noch krumme Dächer machen! ;)

    2 Möglichkeiten:

    - erzeuge im Grundriss ein Konturpolygon, danach gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Dachfläche zu bestimmen.

    - Du kannst auch ohne Konturpolygon eine "Direkte Freie Dachfläche" erzeugen. Dabei klickst Du die räumlich vorhandenen Punkte an. Das Grundrisspolygon wird währenddessen automatisch erzeugt.


    Aufpassen:
    Beim Bearbeiten der Freien Flächen funktionieren die Buttons für den normalen Hausgrund nicht (Kanten oder Ecken verschieben usw.)
    Dazu musst Du die Befehle 2-01-2...5 verwenden.

    Danke Herr Neumann!

    Lösung 1 ist noch nicht vollständig. Die Öffnungen müssen in eine neue Wand auch neu eingegeben werden, damit sie wieder "sauber" ist.
    Lösung 2 ist ziemlich kompliziert, aber die werde ich probieren.
    Nacharbeiten ist klar. Die Wandenden müssen sicher etwas angepasst werden, und ein Giebel braucht neue Rähme.

    Es wäre gut, wenn man eine Wand mit voller Belegung drehen könnte. Wenn das zu schwierig zu programmieren ist, könnte ich mit folgenden Einschränkungen gut leben:

    - Die Wand muss an beiden Enden frei sein (ohne Eckanschlüsse)
    - Die Wand darf kein "Empfänger" von einem T-Stoß sein.

    Mehr Hinderungsgründe sehe ich nicht für das Drehen. Wandverschneidungen können manuell wieder ergänzt werden, so dass keine umfangreichen Analysen für Wandanschlüsse erforderlich werden, die bei extremen Drehungen entstehen könnten.
    So eine Funktion hätte aber viele Vorteile. Höhen, Öffnungen, Ausführung, Attribute und Material bleiben erhalten, und HRB-Einsteiger hätten auch eine Chance, diese Aufgabe zu bewältigen.

    Das wäre doch einen Eintrag auf der Wunschliste wert. :pray:

    ... birgt manchmal Probleme, die sich nicht so einfach lösen lassen.
    In einem HRB-Bauwerk muss eine Wand um ein paar Zentimeter gedreht werden, weil nachträglich andere Zwangspunkte für wichtiger erachtet wurden.

    Im Grundriss suche ich vergeblich nach einer Funktion "Wand drehen".
    Das kommt aber in der Praxis öfter vor.
    Welchen Workflow soll man nun anwenden, um eine fertig belegte Wand samt Öffnungen und allen Nacharbeiten um einen geringen Winkel zu drehen?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
    Du kannst eine 2 cm lange Traufe erzeugen, die die Dachneigung bestimmt. Die steigende Traufe wird mit 90° Neigung eingegeben.

    Eleganter geht die Eingabe mit Freien Dachflächen. Dabei wird keine Traufkante und kein Hausgrund benötigt.

    Alternativ kann man auch mit der Dachgestaltung Punkte und Linien ändern.

    Wenn sich räumliche Linien nicht berühren, gibt es keinen wirklichen Schnittpunkt. In dem Fall werden 2 Punkte dort berechnet, wo die Linien den geringsten Abstand zueinander haben.

    4-Punkte benutze ich sehr selten, daher ist mir dort nichts aufgefallen. Beim "Schnittpunkt 2 Linien" funktioniert es genauso; dort wird immer der Punkt verwendet, der auf der zuerst gewählten Linie liegt.

    matsa:
    Sonderzeichen in Dateinamen bereiten manchmal Schwierigkeiten. Gibt es das Problem auch, wenn keine Sonderzeichen vorkommen?

    Hansa:
    Die Bilder wurden nicht ins Forum hochgeladen, sondern sie wurden von einer externen Adresse verlinkt. Je nach Bildbreite und Einstellung des Browsers wird das Forenlayout dieser Seite damit gestört. (Tabellen passen nicht mehr nebeneinander, sondern untereinander.)

    Hi Thorvald,

    I read your question once more and carefully, and try a new answer:

    If you don't want to cut off the upper edges, you can enter the width of the steel beam as non-edged width.
    As an alternative you could input a double hip rafter, the upper one as wood, and the lower one as steel.

    If you do not yet work with version 8, just delete the edge cuts and push the steel downwards.