Verbindung für Remote-Zugriff

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  • Hallo zusammen. Ich wollte mich mal erkundigen, welche Art von Verbindung ihr für den Remotezugriff verwendet. Beim Durchsuchen von älteren Beiträgen bin ich auf viele unterschiedliche Herangehensweisen gestoßen.


    Momentan greife ich via Open-VPN auf meinen PC im Büro zu. Beide PCs sind leistungsfähige Workstations und über Glasfaser mit ~850MBps uprate online. Die Bedienung ist aus meiner sicht allerdings etwas träge. Es geht nicht um wirklich lange Ladezeiten, aber jeder Klick hat eine ganz kurze Verzögerung und ab und an bleibt ein Klick auch mal komplett auf der Strecke. So richtig macht das Arbeiten damit keinen Spaß und ist vermutlich auch nur mäßig effizient. Daher die Frage: benutzt hier jemand Teamviewer für Remote-Arbeit? Oder nehmen alle ihre Dongles mit nach Hause? Oder muss man sich einfach mit den Einschränkungen vom Homeoffice abfinden, da es nie 100% flüssig läuft?


    (Das betrifft übrigens nicht nur Dietrich's, sondern die gesamte Desktop Umgebung. In den Office Programmen ist dieser Effekt aus meiner Sicht aber zu vernachlässigen)

  • Moin,


    wir nehmen den Dongel mit nach Hause und nutzen die VPN-Verbindung "nur" um Daten zu kopieren.


    Allerdings wollen wir die kommenden Tage auf einen Dongleserver von SEH umsteigen.

    Damit muss man den Dongle nur noch am Computer aktivieren, ohne das dieser im Computer steckt.

  • Moin,


    Ich habe meine Rechner direkt bei mir Zuhause und verbinde mich nur zur Datenübertragung mit den Servern in der Firma.

    Gerade bei größeren Projekten, oder beim arbeiten mit Punktwolken fällt für uns Remote ja flach, da braucht man einfach die Leistung an dem Ort an dem man auch tatsächlich arbeitet.

    Die Dongle laufen bei uns auch über den Server, wobei das bei uns auch eher daran liegt das wir mit S+S, Pamir, Sema, Cadwork und Dietrichs arbeiten und jeder von überall aus jederzeit Zugriff haben soll/kann.


    lg

  • Hallo,


    Zitat

    Oder muss man sich einfach mit den Einschränkungen vom Homeoffice abfinden, da es nie 100% flüssig läuft?


    (Das betrifft übrigens nicht nur Dietrich's, sondern die gesamte Desktop Umgebung. In den Office Programmen ist dieser Effekt aus meiner Sicht aber zu vernachlässigen)

    Das was du oben beschreibst ist einfach der Input Lag, diesen kriegst du auch nie komplett weg. Maus -> dein Rechner -> Internet -> Arbeitsrechner -> Verarbeitung-> Bildrendern -> Video ->Internet ->Video bei dir im Homerechner. Das dauert einfach seine Zeit (wenn man drüber nachdenkt eigentlich immer noch sehr schnell) , manche Leute stört das auch nicht...zb. meine Frau. Ich kriege bei sowas die komplette Krise.


    Leistungstechnisch ist es vollkommen egal was dein Rechner zuhause kann, dieser bekommt eigentlich nur eine Art "Livestream" deines Arbeitsrechners.



    Deswegen habe ich das Dietrichs Programm auf einer externen USB 3.2 gen2x2 SSD installiert. Projekte die ich bearbeite sind dann auch auf der SSD abgespeichert + den Dongel nehme ich dann auch immer mit. Maschinendaten bring ich dann VIA VPN auf mein Arbeitsrechner in unser Netzwerk.


    So hab ich überall mein eingerichtetes Programm + Bib etc.

    Zum Backup und wenn ich fertig bin kopiere ich die Projekte dann auf unseren Server.


    Der Datenaustausch per Winvor ist mir auf Dauer doch zu nervig oder es fehlen Änderungen in der Baudatenbib etc etc...


    Leistungstechnisch merkst du nur beim starten / abspeichern von großen Projekten einen Unterschied zu einer internen NVMe m2 SSD. Speicherst du aber in ein Netzwerk sind die Zeiten meist gleich oder wie bei uns sogar langsamer als eine externenSSD.


    Im Programm selbst sind Schreib/Lesegeschwindkeiten des Datenträgers nicht wirklich wichtig, da die meisten "Daten" kaum Speichergröße haben. Hier ist die Hauptbremse der Arbeitsablauf der einzelnen CPU, suchen/ lesen neue Datei suchen / lesen und das tausendmal hintereinander.


    Vergleichbar wie ein Autorennen auf 50cm. Ein 911 GT3 ist hier nicht wirklich schneller als ein Fiat.

  • Okay, dann werde ich den Dongle auch einfach mit nach Hause nehmen. Die Variante mit dem Dongleserver klingt zwar auch gut, aber dafür arbeite ich zu selten remote, als dass es sich lohnen würde.


    Die Idee mit der externen Festplatte klingt sehr gut. Ich war immer davon ausgegangen, dass es Probleme gibt, wenn bei der Installation keine Einträge in der registry gemacht werden und der fertige Installationsordner einfach an einen anderen PC angestöpselt wird. Und dann starte ich es über die Menue.exe aus WINEXEx64?

  • Dietrichs ist ja nichtwirklich auf Windows installiert... deswegen kannst du es ja auch nicht deinstallieren ;)


    Es braucht zwar ein paar .dll´s in der system32 + die Dongelsoftware welche aber vorhanden sind sobald irgendeine Dietrichsversion schoneinmal auf dem Rechner installiert war. + wenn du die V26 nutzt solltest du auch einmal eine V26 installiert haben, diese kannst du aber theoretisch wieder löschen, hier wurde irgendwas mit Windowsnetframe gemacht wenn ich mich recht errinnere ( wegen dem Bot oder Baudatenprogram)


    Man muss schon einpaar Punkte beachten, ich mach dir übers langewochenende ein Video wie du es installierst.


    pasted-from-clipboard.png du hast dann nacher einfach eine seperate Verknüpfung der exSSD Version auf deiner exSSD, welche du auf deine Rechner wenn gewünscht auf den Desktop ziehen kannst.



    Ich arbeite damit jetzt seit ca 3 Jahren und hatte bis auf einmal keinerlei Probleme ( da ist mir wärend dem abspeichern die USB Connection abgerissen)

  • Ausgezeichnet, mit den Informationen ist mir schon mal sehr geholfen. Ich kann das auch erstmal selbst versuchen, sobald ich die passende Festplatte hier habe, bevor du extra ein Video dazu erstellst. Und falls ich es nicht auf die Reihe bekomme, würde ich dann vielleicht noch mal darauf zurück kommen :grinning_face_with_sweat:

  • Ich hab für mein Kollege eine exSSD Version am Donnerstag eh erstellen müssen, war also kein Aufwand. EXSSD.mp4 sorry für 720px aber der max. 20mb Datenanhang ....



    Wichtig ist:

    • deiner exSSD einen Buchstaben zuweisen der sich im hinteren 3tel befindet. ( dieser muss bei deinen anderen Systemen frei sein !)
    • den orginal Dietrichs starter in einen Ordner verschieben ( es wird sonst immer die mit dem Namen "Dietrichs26,0" überschrieben)
    • die SSD sollte mind. USB 3.2 gen 2x1 (10gibts) haben. ( Meine SSD kann 2x2 (20gbits) merke aber keinen Unterschied, hab nur auf einem Rechner ein 2x2 fähigen USBcontroller

    Für eine neue SSD empfehle ich:


    Schnellste externe SSD: Performance & Benchmark Test 2026


    Hier nach Schreib o. Lesegeschwindkeit sortieren. Ich hatte mich damals für die Kingston XS2000 Portable SSD 2TB entschieden.


    Die schnellsten exFestplatten laufen unter USB 4.0 , wie hier die Verfügbarkeit auf Mainboards / PCIe Karten aussieht weiß ich nicht, denke aber wenig bis kaum und die PCIe Karten recht teuer, zudem wie schon beschrieben bringen diese enormen Leistungen uns nichts.

  • Vielen Dank für diese Anleitung! Da war einiges drin, was sich beim Erstellen der Festplatte nicht selbst erklärt hätte. Vor Allem das exFat Format scheint wichtig zu sein, wenn man Punktwolken verwenden will. Ich werde wohl die gleiche Festplatte nehmen und in meinem Büro-PC noch eine PCI Karte mit USB-C 3.2 Port verbauen. Der Preisunterschied zu der 4.0 Variante ist ja nicht gerade klein und wie du schon sagst, könnte man das auch gar nicht wirklich ausnutzen.

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