Beiträge von Der_Planer

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    Mittlerweile hat das Bauwerk fast 19 MB, allein die freie Konstruktion hat 16 MB. Das Umschalten der aktuellen Gebäude-MOS oder Ebene dauert jedesmal fast 20 sec.


    Nachdem ich das Bauwerk gespeichert, geschlossen und wieder neu aufgerufen habe, dauert das MOS-Umschalten nur noch 3 sec.


    Dann habe ich die Undo-Schritte auf Null gesetzt, und dieselbe Aktion geht ohne Verzögerung. Allein das Einschalten der Undo-Schritte erhöht die Zeit wieder auf 3 sec. Dabei spielt es zunächst keine Rolle ob 1 oder 200 Schritte eingestellt werden.


    @ Herr Neumann: Ich habe Ihnen das Projekt per PN zum Testen zugesandt.

    Bei größeren Bauwerken habe ich immer wieder lange Wartezeiten, wenn ich bloß die aktuelle MOS oder aktuelle Ebene ändern will.
    Es scheint so, dass dafür jedes Mal die gesamten Bauwerksdateien nach allen vorhandenen MOS durchsucht werden. Erkennbare Verzögerungen gibt es schon bei Dateigrößen von 5 MB. Mein aktuelles Projekt hat inzwischen 14 MB, und da wird auch ein schneller Rechner zur Schnecke.


    Vorschlag: Alle MOS-Informationen sollen in einer eigenen Datei (oder einem anderen geeigneten Ort) gesammelt werden, damit der Zugriff schneller wird.
    Denkbar wäre z.B. die Informationen nach dem 1. Sammeln im (Cache?)-Speicher zu behalten, dann wäre nur 1 Suchvorgang pro Sitzung erforderlich.

    Hallo IBB,


    es gibt wenige Baustellen, wo sowas sinnvoll ist. Oft sind noch andere Handwerker da, kleckern mit Beton oder müssen gerade dann mit staubigen Stemmarbeiten anfangen (bittere Erfahrung), oder das Wetter passt nicht. Und so ein Notbock (oder Notebook) ist nicht gerade ein billiges Werkzeug. Ich habe auch schon Aufmaß-Grundlinien vor Ort eingegeben. Das geht, wenn man einen vernünftigen Platz dafür findet. Ich habe inzwischen eine sehr brauchbare Pkw-Lösung.
    Meistens reichen mir aber meine schriftlichen Aufzeichnungen und eine Reihe Digitalfotos, auf denen man verwinkelte Ecken nachvollziehen und zur Not auch noch Maße ableiten kann.

    Von meiner Homepage ist nur ein kleiner Teil öffentlich zu sehen. Viel mehr nutze ich sie als funktionelle Seite, um nicht öffentliche Kundendownloads dort zu hinterlegen. So kann jeder Beteiligte, dem die Adresse mitgeteilt wird, während der Bauzeit auf seine Pläne und Bilder zugreifen. Das ist ein Service, den Bauherren und Architekten genauso schätzen, wie Nachfolgegewerke Fensterbauer, Dachdecker und andere.

    Zitat von Panther

    ....outlook-Prg mir den Empfang von *.exe -Dateien verweigert hat....


    Billy-Boy hat dir die Wahl gelassen, welche Dateien du als Anhang im Posteingang zulässt. Sieh mal in den Outlook-Optionen unter Sicherheitseinstellungen!

    dwg ist das Standardformat von Autocad. Die meisten anderen CAD-Programme können das mittlerweise einlesen und als DXF wieder abspeichern.


    Wenn du dazu keine Möglichkeit hast, frage deinen Architekten nach einer dxf-Datei. Wenn das nicht geht, sende mir die Datei als PN-Anhang, dann kann ich sie konvertieren.

    Gerade heute habe ich ein gespiegeltes Haus an die Hotline gesendet. Da war eine gespiegelte Auskehlung nicht korrekt an die Maschine übergeben worden. Trotzdem ist das eine sehr gute Funktion, die ich schon oft ohne Probleme verwendet habe.

    Hallo Woody,


    der wichtigste Punkt beim Aufmessen: mach et selber!
    Erfahrungen mit Fremdaufmaßen gibt es genug: Da werden z.B. alle Mauerlängen außen gemessen und alle Diagonalen innen: viel Spaß beim Basteln, wenn die Wandstärken nicht dabeistehen!


    Beim Aufmaß musst du schon daran denken, wie du die Maße im Rechner zusammenbekommst. Es muss immer ein kompletter Linienzug mit allen Kantenlängen vorhanden sein (grüne Linien im Bild). Bei viereckigem Grundriss reicht eine Diagonale, ich messe aber zur Kontrolle beide.


    Bei größeren unwinkligen Bauten lege ich die längste gerade Kante (siehe 1. Beispiel) als Grundlinie fest. Wenn möglich, messe ich von dort jeden anderen Eckpunkt. Die Schnittpunkte sind einfach durch Kreisbögen zu ermitteln.


    Nicht jeder Bau bietet diese idealen Messmöglichkeiten (ebene Decke ohne Hindernisse). Altbauten lassen sich oft besser von innen messen. Dazu verwende ich auch einen rechten Winkel, aber nicht als Schnur, sondern als Lasergerät mit Strahlteiler-Prisma oder 3-Achsen-Laser. Den rechten Winkel richte ich parallel zur längsten Gebäudekante aus und messe die Innenecken zu den Referenzachsen. Trotzdem ist auch hier wichtig, alle Kantenlängen zu messen. Den Plan beginne ich mit den Referenzachsen, die Schnittpunkte erhalte ich durch Versetzen der Achsen.


    Je nach örtlichen Gegebenheiten werden beide Messmethoden kombiniert.


    Die Tatsache, dass einige Maße trotzdem nicht haargenau zusammenpassen, löse ich durch geringfügiges Verschieben einzelner Linien. Wenn ich selbst gemessen habe, weiß ich, welche Maße eindeutig gemessen waren, oder welche nur annähernd genau sind, weil die Messmethode nicht so genau war (Ecken waren z.B. nicht scharfkantig, sondern etwas rund. Andere Maße wurden nicht direkt, sondern gefluchtet oder "um die Ecke" gemessen). Das sind dann die Maße die beim Zeichnen flexibler sein müssen.


    Am Ende werden alle Zeichnungsmaße noch einmal mit dem Aufmaß verglichen, und wenn nur noch kleine Toleranzen da sind, erkläre ich den Grundriss als verbindlich.


    Aus der Praxis:
    Ein Zimmermeister hat ein neues Disto und sagt zu mir: ich messe, du schreibst. Ich einverstanden (neulich habe ich eins seiner Aufmaße im Forum gezeigt). Hab gedacht, wenn ich sehe, was er misst, wird's schon passen. Denkste. Ich am PC, mach alles so wie gerade erklärt, shice (Bons, das war jetzt amerikanisch ;) ), ich krieg den Grundriss nicht zusammen. An paar Ecken waren immer 16-18 cm zuviel oder zuwenig, also zuviel für Toleranzen. Denk ich nach, was los ist... neues Disto? kann keine groben Messfehler machen. PC oder Programm kaputt? Kann nicht sein, andere Bauten stimmen doch. Berni-Syndrom? (verzeih mir, aber ich nix Bierkiste gesehen ;) ). Also spät abends nochmal an Baustelle, 1 Maß fehlte sowieso. Dann gleich ein paar Meistermaße nachgemessen, 1-2 cm Differenz. Noch ein paar Maße, siehe da, 17 cm Unterschied!! Neues Disto? Na klar: ist 17 cm lang. Und Meister noch nix Einweisung oder Bedienungsanleitung gelesen. Ganzen Bau nochmal gemessen.
    Deshalb nochmal: mach et selber!