Ich lese das Thema jetzt erst, und meine Antwort wird Dir sicher erst beim nächsten Mal helfen.
Die eleganteste Lösung ist natürlich das Aufmaß mit dem Theodoliten.
Die Dreieck-Funktion im Plancad wurde schon genannt, die ist genau dafür gemacht, den Schnittpunkt zu finden, ohne dass man Kreisbögen zeichnen muss.
Wenn die Kreisbögen aber schonmal da sind, ist der Umgang damit viel einfacher als hier beschrieben wurde. Ich bin im Grundriss, und zeichne dort eine Hilfsgeometrie. Mit 1-7-01 setze ich ALLE Haken für die Fangfunktionen, dann reicht es, den Schnittpunkt der Kreisbögen einfach anzuklicken, der wird automatisch gefangen. So einfach kann das sein.
Wenn man an dieser Stelle sehr tief einzoomt, dann scheint der Schnittpunkt meistens nicht ganz sauber gefangen worden zu sein, aber keine Sorge, er ist dennoch genau. Die Geometrie der Kreisbögen wird vom Programm nicht ganz exakt dargestellt, das ist aber nur ein Darstellungsfehler, der sich zudem in engen Grenzen hält. Zum Prüfen, ob der Schnittpunkt wirklich gefangen wird, und nicht nur zufällige Koordinaten in der Nähe, habe ich eine Linie gezeichnet, die im Schnittpunkt beginnt und in der freien Fläche endet. Diese Linie habe ich um genau 50 cm verschoben. Mit der Messfunktion kann ich nun den Abstand zwischen Schnittpunkt und Linenanfang prüfen, es sind genau 50,0000000 cm. Das beweist, dass hier keine Zufallskoordinate entstanden war.
Der Schnittpunkt der Kreisbögen muss beim Fangen in dem Bereich liegen, der beim Cursor als Fangquadrat eingestellt ist. Die Größe dieses Quadrats lässt sich mit <Strg> + <+> oder <Strg> + <-> beliebig verändern.