Beiträge von Der_Planer

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    Das kann ich noch nicht nachvollziehen.
    Unser Programm übergibt Bauteile an die Maschine. Der Vergleich der Bauteile wird im Programm durchgeführt, indem die Bauteile die Sortierung durchlaufen.
    Angenommen, es gibt Balken, die in der Länge geringfügige Unterschiede haben, aber trotzdem die selbe Nummer bekommen. Wenn das passiert, bin ich der Meinung, dass diese Nummer nur einmal an die Maschine übergeben wird. Nach Deiner Beschreibung müsste diese Nummer mehrfach übergeben werden, und das kann ich mir nur vorstellen, wenn die Bauteile zu verschiedenen Gebäudeelementen gehören.


    Wo wird der Fehler denn gemeldet? In unserem Programm? Oder im Hundegger-Programm?

    Soweit ich weiß, bekommen Bauteile keine neuen Nummern, wenn die Längenabweichung sehr klein ist. Unterschiede kleiner als 1 mm sind fast nie praxisrelevant. Das Material, mit dem wir arbeiten, gibt das schon nicht her, denn das Quellen und Schwinden bei Feuchtigkeitsunterschieden übersteigt diese Maße schon bei weitem. Die Abweichung von 0,000217 m kann auf einer rechnerischen Toleranz innerhalb des Bauwerks beruhen, und ist in der Praxis nicht auszuwerten.


    Geringe Toleranzen sind in 3D-Modellen üblich. Versuche einmal, die Anfangs- und Endpunkte einer Ortganglinie eines einfachen Satteldaches aus dem Modell zu messen. Auch da kann es bereits Differenzen in der erwähnten Größenordnung geben.


    Schlimm wäre, wenn jede kleine Toleranz zu einer neuen Bauteilnummer führen würde, dann müssten wir an jedem Satteldach fast alle Sparren sortieren.

    Bisher nur in mühevoller Handarbeit...


    Das geht am schnellsten, wenn man die Löcher nicht wirklich erzeugt, sondern nur die Bohrungsbearbeitung mit auf den Plan nimmt. Dann erspart man sich das Löschen der vielen kurzen Linien.
    Bei unterschiedlichen Durchmessern wird es dann aber schwierig.

    Eine Neuberechnung soll nach meinem Verständnis einen begrenzten Wirkungskreis haben.
    Was Du machst, ist eine Änderung, und dafür gibt es ja eine Funktion, die das schnell erledigt.


    Es zeigt sich immer wieder, dass zu viele Automatiken einem Projekt nicht immer dienlich sind, weil sie entweder nicht alle gewünschten Fälle berücksichtigen, oder übereifrig ans Werk gehen, und Dinge ändern, die man gar nicht geändert haben will. Im Betaforum gibt es zu diesem Thema weitreichende Diskussionen und sehr konstruktive Überlegungen.
    Wenn Automatiken an einem Musterprojekt korrekt funktionieren, bedeutet das noch lange nicht, dass es an jedem beliebigen Projekt genauso gut funktioniert. Dazu ist das Thema Holzbau zu komplex. Nach jeder Neuberechnung müsste man prüfen, ob das Projekt wirklich in allen Punkten geändert/belassen wurde, wie es der Anwender wünscht. Diese Kontrolle erfordert eine hohe Konzentration und keinen unerheblichen Zeitaufwand.


    Ich bin sehr froh, dass manche Dinge nicht automatisch funktionieren, sondern in der Verantwortung des Zimmermanns bleiben, denn dann weiß ich genau, was ich geändert habe, und was ich nicht geändert habe, und muss nicht ständig überwachen, was das Programm macht.

    Im Dachtragwerk gibt es die Funktion 5-02 (Bauteile Ändern).
    Nach dem Aufruf der Funktion kannst Du alle Sparren wählen, die geändert werden sollen. Wenn das erste gewähle Bauteil ein Sparren ist, dann werden zur Auswahl nur noch Sparren hinzugefügt, so dass Du ganz schnell ALLE Sparren mit einem Rahmen auswählen kannst.


    Im Menü stellst Du die richtigen Werte ein, dann sind die Sparren schnell wieder richtig.

    Das kann durchaus so sein.


    Welche Stockwerkshöhen hast Du definiert? Die Fensterhöhe bezieht sich darauf.
    Zu welchem Stockwerk gehören die fraglichen Wände? Es ist schließlich möglich, eine EG-Wand so hoch zu setzen, dass sie geometrisch zum OG gehört, organisatorisch jedoch zum EG.


    Das beschriebene Verhalten ist also nicht zwangsläufig falsch.


    Oder ich hab Dein Problem nicht richtig verstanden.

    Ich lese das Thema jetzt erst, und meine Antwort wird Dir sicher erst beim nächsten Mal helfen.
    Die eleganteste Lösung ist natürlich das Aufmaß mit dem Theodoliten.
    Die Dreieck-Funktion im Plancad wurde schon genannt, die ist genau dafür gemacht, den Schnittpunkt zu finden, ohne dass man Kreisbögen zeichnen muss.


    Wenn die Kreisbögen aber schonmal da sind, ist der Umgang damit viel einfacher als hier beschrieben wurde. Ich bin im Grundriss, und zeichne dort eine Hilfsgeometrie. Mit 1-7-01 setze ich ALLE Haken für die Fangfunktionen, dann reicht es, den Schnittpunkt der Kreisbögen einfach anzuklicken, der wird automatisch gefangen. So einfach kann das sein.


    Wenn man an dieser Stelle sehr tief einzoomt, dann scheint der Schnittpunkt meistens nicht ganz sauber gefangen worden zu sein, aber keine Sorge, er ist dennoch genau. Die Geometrie der Kreisbögen wird vom Programm nicht ganz exakt dargestellt, das ist aber nur ein Darstellungsfehler, der sich zudem in engen Grenzen hält. Zum Prüfen, ob der Schnittpunkt wirklich gefangen wird, und nicht nur zufällige Koordinaten in der Nähe, habe ich eine Linie gezeichnet, die im Schnittpunkt beginnt und in der freien Fläche endet. Diese Linie habe ich um genau 50 cm verschoben. Mit der Messfunktion kann ich nun den Abstand zwischen Schnittpunkt und Linenanfang prüfen, es sind genau 50,0000000 cm. Das beweist, dass hier keine Zufallskoordinate entstanden war.


    Der Schnittpunkt der Kreisbögen muss beim Fangen in dem Bereich liegen, der beim Cursor als Fangquadrat eingestellt ist. Die Größe dieses Quadrats lässt sich mit <Strg> + <+> oder <Strg> + <-> beliebig verändern.

    Zitat von benjamin_gretsch

    ... wenn ich diese Platte (zweites Bild von meinem Beitrag) in die Materialliste ablege, dann stimmt die Plattenfläche nicht... da die Y-Koordinate die Plattendicke bestimmt und nicht die Plattenbreite

    Ist das Deine Vermutung, oder hast Du das geprüft?

    Zitat von benjamin_gretsch

    ... aber so wie es jetzt aussieht, stimmt ja das Koordinatensystem nicht und zwangsläufig auch die Plattenfläche nicht


    Das Koordinatensystem stimmt genau.
    Hast Du die Plattenfläche mal ausgeben lassen? Mach das bitte mal.

    Zitat von Jack

    Wie bekomme ich den Maschinendatenortner in der Projektverwaltung angezeigt ? So wie im Bild von benjamin_gretsch


    Habe eine Krüsimatic G1

    Das bekommst Du, wenn Du die Maschinendaten in den Projektordner kopierst.

    Ich glaube, das beschriebene Problem wurde von niemandem verstanden.
    Es ging darum, dass man als Dateinamen z.B. "123" eingibt, und das Programm die restlichen Stellen automatisch mit Nullen ergänzt, also "00123.bvn" daraus macht. Bei achtstelliger Einstellung noch drei Nullen mehr.


    Diese Vorgehensweise habe ich in unserem Programm nie probiert, ich kenne das aber so, wenn man im EKP eine neue Datei anlegt.