Beiträge von Der_Planer

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    Versuche es mit Dicam 3-8-4.
    Das ist eine tolle Funktion, die ich sehr oft gebrauche.
    Man wählt von einem Bauteil die Fläche, die die Ausnehmung erzeugen soll.
    In den Optionen stellt man ein, mit wieviel Luft diese Ausnehmung erzeugt werden soll. Das lässt sich für alle 4 Seiten der Fläche getrennt einstellen, und zusätzlich auch ein Zumaß für die Tiefe. Das heißt, die Bearbeitung ist viel flexibler als eine simple Verschneidung. Als Zielbauteil können gleich mehrere Bauteile gewählt werden. Die Luft muss in einer logischen Reihenfolge eingegeben werden. Vor dem Erstellen der Ausnehmung fragt das Programm, ob die Luft an der richtigen Seite sitzt, und bietet bei "Nein" eine zyklische Vertauschung an, man drückt also so lange MR, bis die Fugen überall passen.
    Probiere das mal aus, und schau, was auf der Maschine ankommt. Wenn es nicht richtig ist, muss vielleicht der Postprozessor anders eingestellt werden.

    Ob man jetzt Leertexte als Beschriftung hinzufügt, oder Linien mit Pfeil in den Plan zeichnet, macht beides einen ähnlich hohen Aufwand.


    Den Wunsch nach einer Beschriftung mit Mehrfachpfeilen kann ich sehr gut nachvollziehen, besonders, wenn es auf einem Plan mal eng wird, und man den Maßstab nur wegen der Beschriftungen nicht vergrößern will.
    Ein Fall für die Wunschliste.

    Solche Fehler sind den Betatestern zuweilen auch aufgefallen, aber es fällt nicht immer leicht, die Situationen eindeutig zu analysieren, damit man den Fehler zuverlässig reproduzieren kann.
    Wenn Du etwas Eindeutiges gefunden hast, ist die Chance groß, dass die Programmierung das in den Griff bekommt.

    Ziegelreihen zählen ist auch bei Dachziegeln nicht eindeutig, wenn man nicht genau weiß, mit was dort eingedeckt wurde. Als grober Anhaltspunkt oder zum Überprüfen der Plausibilität ist das aber okay.
    Ich habe schon oft aus Bildern gemessen, um z.B. Fenster und Türen in ein Modell zu bekommen, so dass die Ansicht weitgehend stimmt. Ich habe auch schon Fachwerkfotos als Bildhintergrund gebraucht, um alte Wände durch neue zu ersetzen. Gemessen habe ich nur 4 markante Eckpunkte, alles andere geht per Bild. Wenn man sowas für ein Angebot macht, dann ist das gar kein Problem. Für die Produktion muss man allerdings etwas tiefer in die Bildbearbeitung einsteigen, denn viele Kameras verzeichnen jedes Bild tonnen- oder kissenförmig, manchmal sogar auch eine Kombination aus beiden, also wellenförmig. Wenn man diese Bilder nicht korrigiert, können teilweise erhebliche Maßdifferenzen auftreten. Fotomessprogramme gehen immer davon aus, dass natürliche gerade Linien auch gerade abgebildet wurden, das ist aber in der Praxis in den seltensten Fällen so.


    Beispiel:
    Ich habe mit dem selben Zoom-Objektiv mit unterschiedlichen Zoomeinstellungen fotografiert. Die Abbildungen zeigen deutliche Abweichungen, und man erkennt sofort, dass der Maßstab in der Bildmitte anders ist als am Bildrand. Die kissenförmige Verzeichnung lässt sich einigermaßen problemlos ausgleichen, aber das Bild mit der tonnenförmigen Verzeichnung muss eigentlich wellenförmig korrigiert werden, weil die Ecken wiederum kissenförmig verzeichnen. Die üblichen Bildbearbeitungsprogramme leisten das aber nicht, so dass schon wieder Spezialsoftware notwendig ist, in der entsprechende Korrekturprofile für das bestimmte Objektiv vorliegen.


    Ein paar Bilder zeigen anschaulich, dass das Messen aus Fotos nicht so trivial ist, wie man sich das vorstellt.

    Die erwähnte Software braucht immer Referenzmaße, am besten so groß wie möglich. Ich halte es aber für überflüssig, sowas zu suchen, weil man ein entzerrtes und skaliertes Bild genauso gut in Plancad vermaßen kann.

    Steine zählen ist keine sichere Methode. Ich habe schon zu viele ungenormte Klinkermaße gesehen. Es braucht ein paar große Referenzmaße. Wenn die nicht zu bekommen sind, würde ich bei einem Wohnhaus von 2,80 m Stockwerkshöhe ausgehen, und diese an den Fensterstürzen ansetzen.


    Dann würde ich das Bild so zerren, dass der Giebel als orthogonale Ansicht erscheint, wobei die Breite immer noch nicht eindeutig ist.
    Die Längsansicht kann man ebenfalls orthogonal hinzerren, aber das Abschätzen der Breite ist hier ein Problem, da ist zu schnell ein grober Fehler drin, wenn man gar kein Referenzmaß hat.
    Vielleicht gibt es ja eine halbwegs zuverlässige Angabe vom Bauherrn? Wenn nicht, würde ich schauen, ob es das Haus in geeigneter Auflösung als Luftbild gibt, dort habe ich schon öfter dezimetergenau messen können. Für ein Angebot dürfte das ganz sicher ausreichen.

    Mir war es bisher immer zu umständlich, solche Regeln zu schaffen, denn sie passen meistens nur für ein einziges Projekt, das ich gerade auf dem Tisch habe. Deshalb lasse ich mir vom HRB-Editor so weit helfen, wie ich ihn ohne große Mühe programmieren kann, und erledige den Rest in Handarbeit. Unterm Strich sind die Projekte damit schneller fertig.


    Diesen Weg würde ich nur ändern, wenn zu erwarten ist, dass das selbe Problem in absehbarer Zeit häufiger zu lösen ist. Innerhalb eines Betriebes wird das sicher öfter der Fall sein als bei einem selbstständigen Arbeitsvorbereiter.

    Unter meinem Schreibtisch steht eine Kiste, in die täglich jede Menge virtuelle Späne fallen, die durch Anschnitte, Abschnitte und Kervenfräsungen entstehen. Das anfallende Material wird aber durch das Längerschneiden, besonders bei dicken Querschnitten, schnell wieder aufgebraucht.
    Vor kurzem gab es sogar den Fall, dass die Kiste leer wurde, und das Längerschneiden mit einer Betaversion nicht mehr klappte. Das hatten einige Betatester bemerkt, und hielten das für einen Programmfehler. Tsssss.... ;)

    Diese Antwort erschien mir als zu selbstverständlich...
    Ich hatte ja oben schon geschrieben:
    Beim Einbau kannst Du es einmal von links nach rechts eingeben, beim nächsten Einbau von rechts nach links.

    So ganz verstehe ich den Sinn noch nicht, denn in der Praxis geht es doch um das selbe Bauteil. Mit der zusätzlichen gespiegelten Version erscheinen diese Bleche als unterschiedliche Identnummern in der Bestellung.
    Wenn's Dir hilft, ist es ja gut...

    Du könntest eine Platte mit einer definierten Breite eingeben, und eine Fuge von 10 m, dann landet die nächste Platte ziemlich sicher nicht mehr in der selben Wand.
    Eventuell gibt es aber auch andere Tricks dafür?

    Verbindungsmittel und Beschläge bekommen bei mir keine eigene Gruppe. Sie zählen zum Tragwerk und sind damit in Gruppe 0. Über ihre Eigenschaft als Verbindungsmittel und Beschlag können sie ohne weiteres gefiltert werden.
    Neue Gruppen vergebe ich z.B. für Leitungen und Kanäle der Haustechnik, denn die gehören im Bauablauf in ein eigenes Thema. Genauso z.B. für Einrichtungsgegenstände oder für Elektroplanung.


    Bei manchen Projekten verwende ich mehrere Gruppen, nur damit bestimmte Bauteile bei der Sketchup-Übergabe in separate Layer geschrieben werden. Das ist zwar umständlich, aber bisher der einzige Weg.