Beiträge von Der_Planer

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    In den Stockwerkseinstellungen kann man festlegen, mit welcher Nummer die Wandzählung beginnen soll. Meine EG-Wände beginnen mit 101, das OG mit 201 und das DG mit 301.


    Die Reihenfolge der Nummerierung entspricht in der Regel der Richtreihenfolge, und lässt sich im Grundriss ändern, auch wenn der Änderung Grenzen gesetzt sind, indem man keine Nummern überspringen kann. Wenn ich unbedingt Nummern überspringen muss, damit z.B. immer gleiche Nummern stockwerkweise übereinander stehen, aber im OG zwischendurch eine Wand fehlt, dann bringt mir das Programm eine Verschiebung in mein Konzept. Ich lege dann außerhalb des Grundrisses kleine Hilfswände an, die man im Modell kaum sieht. Sie dienen ausschließlich dazu, eine Nummer zu bekommen, die ich eigentlich auslassen möchte.

    Du kannst eine Menge Einstellungen definieren und zusammensetzen. Die jeweils letzte Einstellung überschreibt die Werte aller vorigen Einstellungen. Dabei werden nur die Felder berücksichtigt, die tatsächlich Werte enthalten. Wenn man die Grundeinstellung nahezu leer lässt, kann man ein Fenster wie einen Baukasten zusammensetzen.

    Womöglich gibt es dafür einen eleganteren Weg. Zeig bitte mal ein Bild oder eine Zeichnung, wie die Konstruktion aussieht.


    Lösungsvorschlag: Lege in der Materialdatenbank einen Profilstab an, der die entsprechende Kontur "am Stück" hat.

    Wenn der komplette Bau eingegeben ist, kannst Du mit den Verschneidungssätzen arbeiten (Dicam 2-02).
    Bei geschickter Handhabung bekommst Du diese Verschneidungen modellübergreifend auf einen Knopfdruck.

    Ich habe solche Schnitte bisher nur an Öffnungen gebraucht, und da konnte ich sie als Bibliothekselement einsetzen. Ich bin der Überzeugung, dass das auch an den von Dir gezeigten Stellen geht, habe aber nicht die Zeit, das jetzt auszuprobieren.


    Alternativ kannst Du so eine Gruppe von Sägenut-Erzeugern auch als Teilkonstruktion in der Wandkonstruktion ablegen, und an beliebiger Stelle in jede andere Wand wieder einbauen. Nicht ganz automatisch, aber viel schneller als voll manuell. Damit verschiebst Du aber nur das Tüfteln auf später...

    Du erzeugst die Bearbeitung in einem Bauteil. Das Bauteil, das die Bearbeitung später erzeugen soll, kann beliebig groß sein, und seine Lage spielt keine Rolle. Wenn Du es so groß machst wie die Bearbeitung ist, lässt es sich natürlich leichter positionieren, es ist aber für die Funktion egal.


    Du gehst in die Bearbeitungsliste des Musterbauteils, das die Bearbeitung zunächst hat, markierst die Bearbeitung, um die es hier geht, und drückst auf "Übertragen". Danach wählst Du das Bauteil, das als "Bote" für die Bearbeitung erstellt werden soll. Sinnigerweise passt man Größe und Ausrichtung dieses Bauteils vorher so an, dass es später einfach zu handhaben ist. Danach kannst Du es in Deine Bibliothek speichern (soweit ich weiß, braucht man dazu Dicam Vollversion).


    Zum Anwenden setzt Du dieses Bauteil ins Modell, und berechnest alle Bauteile neu, die diese Bearbeitung bekommen sollen (Dicam 3-1-9), und von der Boten-Bearbeitung getroffen werden. Das Setzen eines Bibliotheksbauteils geht auch automatisiert mit dem HRB-Editor, z.B. an Fenster- und Türöffnungen.


    Ich hatte mal eine Bohrgruppe auf verschiedene Bauteile zu übertragen. Der "Bote" saß ein paar Meter von den Bohrungen entfernt, weil dort die maßgebenden Kanten waren. Nach dem mehrfachen Kopieren des Boten und dem Neuberechnen der betroffenen Stäbe waren alle Bohrbilder schnell erzeugt.

    Schade, dass Du die Position nicht hier hochlädtst, denn alles andere ist Stochern im Dunklen. Keiner von uns weiß, wie das Bauteil aussieht, welche Bearbeitungen es enthält, und ob die überhaupt auf der P10 machbar ist. Möglicherweise hat sie nur eine Hartweich-Verschneidung, anstatt einer Maschinenbearbeitung. Beim Anschauen des Modells macht das keinen Unterschied, aber für die Maschine schon.


    Wie gesagt, ohne das Modell ist keine konkrete Antwort möglich.

    Ich kenne Maschinen, da ist ein 61-mm-Fräser drin, obwohl er in den Maschinendaten als 60-mm-Fräser angemeldet ist. Die Stirnblätter werden im Programm mit 60 mm erzeugt, also in 1 Arbeitsgang. Wenn die Luft unbedingt im Abbundprogramm eingegegben werden soll, dann funktioniert das so nicht, denn die Maschine würde dann 2 Arbeitsgänge brauchen. Ich musste schonmal einen kompletten HRB-Bau von 61 auf 60 mm zurück ändern.


    Wenn der Fräser mal für andere Bearbeitungen gebraucht wird, dann sind die Kerven und Blätter eben einen halben Millimeter zu groß. Das liegt immer noch satt in den üblichen Toleranzen, und kein Mensch an der Baustelle merkt das. Dort kann man so ein Detail nämlich nicht in zehnfache Vergrößerung zoomen, wie am Bildschirm.
    Bei den Bearbeitungen sollte man keinen anderen Maßstab anlegen, wie beim Material. Das wird nämlich auch nicht mit der Micrometerschraube gemessen, dann ginge nämlich 99% der Ware als Reklamation zurück.


    Sowas ist einfach nur praxisfremd.

    Bei Deinen Koordinaten fällt mir auf, dass der Punkt Nr. 3 auf der selben Linie mit Nr. 2 und 4 liegt. Das sollte doch sicher eine Fasekante sein, und deshalb müsste das Y-Maß von Punkt 2 etwas kürzer sein.


    Eventuell funktioniert es ja dann schon?

    Mir scheint, sie werden richtig angezeigt. Die erste Position hat ein Leerzeichen hinter der 001, die nächste Position hat es nicht, und genau dort ist die vermeintliche Unterbrechung der Plannummern.