Beiträge von Der_Planer

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    Die Brüstungshöhen beziehen sich auf die Stockwerkshöhe, zu der die Wand gehört.


    Bei der Eingabe der Stockwerkshöhen kenne ich 2 Varianten:
    1. Man bestimmt für jedes Stockwerk eine eigene Höhe, z.B. EG auf ±0,00, OG auf +2,80 und DG auf +5,60. Die Wandunterkante liegt dann in jedem Stockwerk bei Null, und die Fensterbrüstungen bei 90 cm.


    2 Man kann für alle Stockwerke die Höhe auf ±0,00 setzen. Dann muss man die Wandunterkanten von OG und DG auf +2,80 bzw. +5,60 eingeben, und die Brüstungshöhen um jeweils 90 cm mehr.


    Die erste Variante ist die übliche, aber es gibt auch Projekte, bei denen ich lieber die zweite Variante wähle (z.B. wenn es innerhalb des Stockwerks Stufen gibt, und man mit Halb-Etagen rechnen müsste).
    Beide Varianten lassen sich problemlos konstruieren, nur der Höhenbezug der Öffnungen ist ein anderer.

    Alle Abschnitte, die es in Dicam gibt, schneiden komplett ab.
    Alle anderen "Schnitte", die nicht durchgehen, haben andere Funktionen, z.B. Kerve, Blatt, Ausnehmung, V-Schnitt.
    Die Anwendung dieser Funktionen ist äußerst vielseitig und flexibel. Eine Kerve kann z.B. völlig schräg zum Bauteil liegen, so dass sie vom Sprachgebrauch sicher nicht mehr so heißen würde.


    Wenn Dir in Dicam so viele Grundlagen fehlen, wäre eine Schulung empfehlenswert.

    Ganz einfach ist es nicht, bis man das zum ersten Mal kapiert hat, aber danach geht es toll!


    Wichtig ist, dass Du das Modell in eine geeignete Schrägansicht drehst, und die Anweisungen in der Statuszeile befolgst.
    Ob Du den Stab (oder mehrere Stäbe) vorher oder nachher aktivierst, spielt keine Rolle. Anfangs ist die Funktion aber übersichtlicher, wenn man vorher aktiviert.


    - Aktiviere einen oder mehrere Stäbe.
    - Wähle die Funktion 3-4-1 in Dicam.
    - Ebene selektieren als 3 Punkte: Wähle die 3 Punkte. Damit liegt die Richtung der Schnittebene fest.
    - Punkt der Schnittebene wählen: Lege einen Punkt fest, der den Ort der Schnittebene bestimmt. Das kann einer der 3 vorigen Punkte sein, oder auch ein belibiger anderer, durch den die Schnittebene dann parallel grafisch verschoben wird.
    - Wähle einen beliebigen Punkt auf der räumlichen Seite der Schnittebene, an dem das Stabende wegfallen soll.
    - Danach kann noch ein definiertes Maß eingegeben werden, in welche Richtung die Schnittebene nochmals verschoben werden kann. (Das ist eine maßlich definierte Alternative oder ein Zusatz zu der vorherigen grafischen Verschiebung. Man kann beliebig wählen, ob man eine oder beide während der Funktion in Anspruch nimmt, oder einfach auf 0,00 belässt.)
    - Bestätige mit OK, und die Aufgabe ist gelöst.

    Nun, alles was man im Programm menügesteuert und flächenbezogen eingeben kann, das bekommt man auch in Dicam hin. Manches geht da fast genauso schnell wie in den entsprechenden Modellbereichen.
    Es reicht auf jeden Fall IMMER dafür, jede knifflige Ecke zu lösen, die auf herkömmlichem Weg schwierig ist.

    Eine Ausblattung erzeugt meines Wissens eine Bearbeitung im vollen Querschnitt. Hier soll eine abgeschrägte (abgegratete) Pfette in einem Pfosten ausgenommen werden. Das geht nach meiner Meinung nicht mit einer Einzelbearbeitung, sondern mit einer geraden und einer schrägen Ausnehmung, die z.B. mit einem geraden und einem verkanteten Hilfsbauteil erzeugt werden können.

    Ich versteh den Nachsatz so, dass eine Maschine ein passendes Umfeld braucht:
    - Platz in der temperierten Halle
    - Seitenstapler
    - Kompressoranlage mit Trockner
    - Fördertechnik für Klotz- und Späne-Entsorgung
    - zur Anlage passendes Auftragsvolumen


    und sicher noch einige Punkte mehr...

    Du stellst dieselbe Frage wie oben.
    Dann zitiere ich auch dieselbe Antwort, und empfehle, dass Du Dich damit einfach mal beschäftigst, denn damit kannst Du Dein Problem lösen:


    Zitat von Der_Planer

    Egal, ob Du eine verkantete Pfette oder einen verkanteten Sparren eingibst, beides ist hier möglich.
    Und was die Farben angeht, die kannst Du für jedes Bauteil über die Volumeninfo schnell ändern.


    Wer sich an der Baustelle von Farben verwirren lässt, bekommt nur noch schwarz-weiße Pläne... ;)



    Und bitte, wenn Du es nicht verstehst, formuliere es neu, und stell dieselbe Frage nicht zum dritten Mal, danke.

    Egal, ob Du eine verkantete Pfette oder einen verkanteten Sparren eingibst, beides ist hier möglich.
    Und was die Farben angeht, die kannst Du für jedes Bauteil über die Volumeninfo schnell ändern.


    Wer sich an der Baustelle von Farben verwirren lässt, bekommt nur noch schwarz-weiße Pläne... ;)

    Hallo Andreas,


    ich war schon etwas bange, dass ich euch zu feste auf die Füße getreten habe, weil niemand mehr etwas geschrieben hatte.
    Fotografie und Bildbearbeitung mache ich leidenschaftlich gerne, und im Lauf der letzten Jahre habe ich einen reichen Erfahrungsschatz und einen sensiblen Blick für Bildgestaltung und offensichtliche Fehler erworben. Daher sehe ich Bilder vermutlich kritischer als ein normaler Betrachter, und kann auch sagen, ob es sich lohnt, ein Bild überhaupt zu verwerten.


    Handybilder sind in Mode gekommen, aber im Grunde ist die Qualität sehr unterschiedlich. Bei gutem Licht können durchaus ansehnliche Bilder entstehen, und für untergeordnete Zwecke sind sie durchweg brauchbar.
    In Zimmermannssprache würde das etwa bedeuten, dass Du einen Sichtabbund mit der Kettensäge machen sollst. Wenn Du gut bist, schaffst Du das sogar, aber ein Fachmann wird das am Ergebnis erkennen. Ebenso wird er sehen, ob Du nach Aufriss gearbeitet hast, oder einfach vor Ort eine "Luftschiftung" fabriziert hast.


    Genauso verhält es sich mit Bildern. Wer sich damit auskennt, weiß, dass eine Handykamera viel weniger Dynamikumfang hat als eine "Vernünftige". Das bedeutet, dass in harten Lichtern und Schatten wesentliche Informationen einfach nicht abgebildet werden, und die kann man per Bildbearbeitung auch nicht wieder herzaubern.


    Es sind ein paar Hundert Dinge, die man bei der Aufnahme schon falsch machen kann, und ein paar Tausend, die man durch geschickte Bildbearbeitung lösen kann. Welches Programm dazu verwendet wird, ist beinahe egal, solange es über einige grundlegende Funktionen verfügt, und man selbst genau weiß, was man machen muss.


    Wer sich die Seite kurz anschaut, bekommt ganz sicher einen Überblick über euer Angebot. Bei kritischem Blick bleibt ein Eindruck, dass man schon bessere Bilder gesehen hat. Und beim fachkundigen Blick kann man das an konkreten Dingen festmachen, und zumindest versuchen, die Fehler zu mildern.
    Je besser das Ausgangsmaterial, um so besser kann auch das Ergebnis werden.


    Das beginnt mit einer ordentlichen Wahl der Perspektive , des Ausschnitts und der richtigen Belichtung. Auf die Beleuchtung hat man als Handwerker nicht immer Einfluss, aber ein Gebäude wirkt sehr unterschiedlich, ob man es in der frühen Morgensonne, in der harten Mittagssonne, bei geschlossener Bewölkung oder sogar bei Nebel oder Regen aufnimmt.
    Jede Situation erfordert andere Methoden, aber alles ist machbar.


    Ich zeig Dir ein paar Beispiele aus der Seite, nach denen ich nicht lange suchen musste:


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/forum/ueberstrahlt.png]
    Die rot markierten Bereiche haben durch Überstrahlung keine Information mehr. Sie sind reinweiß. Diese tolle Fassade hat ein besseres Bild verdient.


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/forum/unscharf.png]
    Das Bild ist vollkommen unscharf. Sowas will keiner sehen.


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/forum/sehr_unscharf.png]
    Das Bild ist noch unschärfer...


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/forum/unscharf_kontrastlos.png]
    Das ist unscharf, neblig-kontrastlos und langweilig, obwohl es ein tolles Detail ist.


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/forum/vergroessert_mit_stufenbildung.png]
    Hier wurde ein kleines Bild "aufgepumpt". Man sieht es deutlich an der Treppenbildung der schrägen Kanten, und an der dadurch unvermeidlichen Unschärfe.


    In Zimmermannssprache übersetzt bedeutet das etwa: Wir verarbeiten alles, was uns in die Hände kommt. Rotstreif, Blaufäule, Pappelholz, Drehwuchs, Waldkante, egal ob im Sichtbereich oder an statisch kritischen Stellen...
    Der Betrachter der Seite bekommt unterschwellig einen viel zu schlechten Eindruck von eurem Betrieb, und das ist gewiss nicht das Ziel einer Webseite.
    Diese Fehler sollten nicht nur einem geübten Betrachter auffallen, sondern zuerst dem, der die Seite gestaltet.