Beiträge von Matthias Schwarz

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    Es gibt mehrere Gründe direkt in die Software einzulesen.


    Ich versuche mal ein paar aufzuzählen.


    Du misst ein Gebäude auf bei dem du die Ecke nicht sauber treffen kannst bzw. sie vielleicht auch abgebrochen ist. Dann musst du jeweils auf jeder Wand mindestens zwei Punkte schießen. Wenn du zu Hause bist musst du diese vier Punkte noch erkennen, um dann die eigentliche Ecke daraus zu bilden.


    Messe ich direkt in die Software mache ich das gleiche, nur dass sich die unnötigen Messpunkte gleich wieder entfernen kann und so eine saubere Zeichnung bzw. Aufmaß habe.


    Der nächste Punkt ist beim Aufmaß der Bodenplatte.
    Da in der Software eine Scanfunktion integriert ist, die auch beim Bilder 309 funktioniert, kannst du von der Bodenplatte den höchsten Punkt finden. Nicht indem du einfach wahllos auf der Decke umherschießt, und zu Hause dann den höchsten Punkt finden musst.
    Mit der Scanfunktion nimmst du dir einen vorbestimmten Punkt. Dieser ist ein Referenzpunkt. Danach stehst du mehrere Punkte entlang der Außenkante des Gebäudes, dort wo du Innenwände stellst, und überall dort wo du weißt dass du eventuell die Höhe bräuchtest. Alle angeschlossenen Punkte zeigen dir sofort die Höhendifferenz zu deinem Ursprungspunkt an.


    Nächste Situation ist eine Bestandswand auf zu messen. Auch diese kann ab gescannt werden sodass ich sofort erkennen kann der weiteste Punkt nach außen liegt. Dann kann ich da davor eine Wand einbauen und in die Wandkonstruktion dieser Wand wechseln. Wenn ich jetzt in die Fensternischen ziele, werden mir alle gemessene Punkte im Lot auf die neu eingegebene Wand gezeichnet. Das bedeutet ich geh einfach auf Linie zeichnen, und schieße dann jeweils in die Fensternischen, wobei ich für jede Fensterkante einfach zwei Punkte wahllos anklicke ohne genau durch den Sucher schauen zu müssen. Auf der Wand zeichnet sich dadurch ein Rechteck mit abgefasten Ecken. Also einer Verbindungslinie von der senkrechten Fensterkante zur waagrechten Fensterkante. Dieser lösche ich gleich und fertige über die Funktion Ecke sofort die richtige Fensterecke an.


    Alle Punkte die ich nicht direkt mit dem Laser erreichen kann, kann ich mir mit einer Hilfslatte/Hilfslineal dennoch messen obwohl der eigentliche Messpunkt verdeckt hinter einer Wand oder hinter einer Stütze liegt. Ich spare mir so das häufiger umstellen.


    Wenn beim auf Messen drei oder vier Fixpunkte, die sich im Laufe der Zeit nicht verändern können, mit eingemessen sind, dann kann sehr einfach beim Aufrichten des Gebäudes mich an diesen wieder ein messen.


    Dies sollten keine Aufkleber sein die irgendjemand entfernen kann. Das kann ein Kreuz au auf der Gartenwand, eine Spax-Schraube des Nachbargebäudes, das können aber auch zwei mit dem Setzbolzen eingebaute Stahlnägel in der Bodenplatte sein.


    Der größte Vorteil direkte Software zu messen ist, dass sie sofort erkennen kann ob ich noch weitere Maße brauche, oder ob sie ausreichend sind. Da ich jederzeit auch einem Punkt zurück an die Baustelle senden kann, kann ich auch sofort überprüfen ob alles noch passt bzw. wir natürlich tatsächliche Kontrollpunkte platzieren.


    Es gibt hier ganz unterschiedliche Meinungen was das Messen direkt in die Software angeht. Klar brauche ich ein zweites Stativ, um mein Rechner oder mein Tablett vernünftig abzulegen. Natürlich kann je nach Art des Gerätes auch die Sonne eine Rolle spielen.


    Die beste Lösung die ich bis jetzt gesehen habe, war ein Vermesser, der eine Kiste mit komplett abnehmbaren Deckel mit an die Baustelle brachte. In der Kiste war das komplette Vermessungsgerät inklusive seiner eigenen Kiste, Meßutensilien, Kabel, Wasserwaage, und was man sonst noch alles gerne dabei haben wollte. Auf der Seite der Kiste war eine runde Eisenplatte mit dem passenden Gewinde für ein Standardstativ. Er nahm die Kiste, und schraubte sie auf das Stativ. Er legte sein Laptop in die Kiste und da die Kiste auf fünf Seiten geschlossen war, und er das Laptop bis zur Rückwand reingeschoben hat, stand das Laptop von Regen und Sonnenlicht geschützt. Natürlich muss die offene Seite entgegen der Sonneneinfallsrichtung stehen.

    wenn du nicht direkt in die Dietrichs-Software messen möchtest, kannst du auch die Punkte im Gerät bzw. auf dem Stick abspeichern.


    Wenn du die Punkte beschriftest z.B. für die Bodenplatte den 1. Punkt mit BP001 (BP=Bodenplatte) dann wird beim Import ein Layer mit BP erzeugt. So kannst du sehr schnell den Layern Farben vergeben.


    Du musst dir nur ein Schema überlegen was du immer beibehälst.
    zum Beispiel:


    BS = Bestand
    BP = Bodenplatte
    WA = Wand
    GW = Giebelwand
    FE = Fenster
    DE = Decke
    DA = Dach


    usw.


    Halte die Bezeichnungen kurz, weil du am 309 kein Tastaturfeld hast (2 Zeichen reichen aus)


    hier ein Auszug aus dem Handbuch:


    „GW“ ist in diesem Fall die Bezeichnung bzw. Punktgruppe. Mit der Bezeichnung wird auch die Zuordnung klar(hier Giebelwand). Für jede Punktgruppe wird beim Import ein eigener Layer erzeugt, auf dem dann die Punkte mit der gleichen Punktgruppe liegen. In diesem Beispiel wird der Layer GW erzeugt, auf dem die Punkte GW001-GW005 liegen.
    Legt man sich vorher im Bauwerk bereits die entsprechenden Layer an(hier z.B. einen Layer mit der Bezeichnung GW), so werden die Punkte diesen Layern zugeordnet anstatt das ein neuer Layer erstellt wird. Das hat auch den Vorteil, dass in der Layereinstellung vor dem Import eine bestimmte Farbe eingestellt werden kann, die die zugehörigen Punkte direkt übernehmen. Über die Farben und das Ein- und Ausschalten der Layer lassen sich die Punkte sehr übersichtlich organisieren.
    Von der Funktion Import neu angelegte Layer gehören automatisch zur Layergruppe 'Punkteliste'.
    Damit diese Farben dargestellt werden, muss in 1 Datei – 7 Einstellungen – 8 Farben einstellen die Linienfarbe bei Hilfsgeometrie des aktuellen Gebäudeelements auf „Originalfarbe“ gestellt sein.

    das ist leider so nicht machbar, da die Einstellung und die Belegung von Wand zu Wand unterschiedlich sein kann.


    aber man kann bei der Lage -2 die Systemvariable Lm2 verwenden. Die holt sich dann von jeder Wand die entsprechende Dicke während der Eingabe oder Belegung

    dazu bietet sich dann an, selbst die Übergabe zu machen. Dann kann man alles so eingeben wie und was man will. Man besorgt sich dann nur die passende Maschinendaten der Firma.
    Spreche einfach mal deinen Betreuer Herr Vogel an, der kann dir das auch mal genauer erklären oder zeigen.

    Hallo Audi


    danke für das Beispiel.


    Aber mein Detail ist spezifischer.


    Es ist ein 2-Stöckiges Gebäude das an einem Hang steht. (Hang abwärts)


    Das 1. Geschoss ist Wohnung.
    Im 2. Geschoss ist eine Garage integriert. Es geht um die Decke zwischen Garage und Wohnung, also der Decke auf der die Fahrzeuge stehen.


    Die Garage sehe ich als Außenbereich an.
    Die Decke wird als Massivdecke (Betondecke oder Brettsperrholzdecke) ausgeführt. Somit muss die komplette Dämmung oben auf die Decke, und das ganze muss noch befahren werden.


    Ich suche also ein Beispiel für eine befahrbare Decke mit oberseitiger Dämmung und Abdichtung.

    Also eine PBA braucht kein BVN sondern ein BVX. Da es sich bei der PBA nicht um eine "Stabmaschine" sondern um eine "Plattenbearbeitung" handelt ist die Übergabe eine ganz andere.
    Das mit dem DXF kannst du vergessen.


    Hier brauchst du ein PBA-BVX.


    Eine Plattenbearbeitung, braucht zusätzlich zu eindeutigen Bearbeitungen auch noch Konturlinien. diese werden bei der PBA-Übergabe analysiert und ins BVX geschrieben.


    P.S Das Abgraten wäre bestimmt auch mit Abschnitten gegangen, wenn du die Checkbox andere Bearbeitungen löschen ausgeschaltet hättest.