Beiträge von Sven Schulz

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    In Deinem Fall macht es eigentlich weniger Sinn mit 3 Profilen in einer Fläche zu arbeiten.

    Nimm Dir ein Profil und mach damit die Ausmittlung und die Eingaben im Dachtragwerk soweit möglich. Die Besonderheiten der anderen beiden Bereiche änderst Du im Dachtragwerk oder gibst dort zusätzliche Pfetten/ Bauteile ein.
    Für die Darstellung machst Du Dir Schnitte durch die separaten Bereiche des Bauwerk. In den Schnitten kann man die Bemaßung auch erzeugen lassen, dann hast Du auch für jeden Teil Deinen Plan des Dachsystems wie beim Profil.

    Pfetten Vereinen oder zu trennen ist eben immer etwas Glückssache. Wenn es gar nicht geht muss man manchmal selbst Hand anlegen und Verbindungen über die Einzelstab-Funktion oder über ein Punktsymbol definieren.

    Jeder Dachfläche kann nur ein Profil zugewiesen werden. D.h. in Deinem Fall müsstest Du, wenn Du mit mehreren Profilen arbeiten möchtest, 3 Hauskonturen ersten und diese so nebeneinander legen, dass jeder Bereich seine eigene Ausmittlung bekommen.

    Man kann das vielleicht auch noch tricksen, in dem man die Kontur im Roten Bereich verspringt und dann den Dachüberstand dort zurück anpasst. Am Ende kommen aber auch da getrennte Dachflächen raus pro Abschnitt.

    Das würde ich auch riesig finden. Mit dem Kombielement habe ich es mehrfach versucht. Es ist so viel Schalterei dabei, und am Ende stört es dann die Schraffuren und Linien. Beispielsweise weil etwas verdeckt ist, was aber eigentlich nur durch die Körper des Raster verdeckt ist usw. Aktuell zeichne ist es wieder mit der Hand rein, was müßig ist und auch Fehlerbehaftet.

    Ich würde generell gern bei allen Projekten ein Raster anlegen, wenn es dann vom System her kommt und durchgängig ist. Das wäre schon was!

    Dumme Frage ?
    Warum nicht als Knotenblech Lasche 7-05-2 ?

    Mit der Funktion Knotenblech ist das (für mich jedenfalls) immer so eine Sache. Weil ich diese Funktion eher selten verwende muss ich mich in die umfangreiche Funktion erst einlesen, bzw. mit dem YT-Video schulen. Meistens reagiert die Funktion dann aber am Ende anders als erwartet und/oder bekomme ich eigentlich nie exakt das gewünschte Ergebnis.

    Nachdem ich heute wieder Stundenlang Nagelbilder gezeichnet habe werde ich es allerdings beim nächsten Mal wieder mit der Funktion versuchen.
    Hier könnten wahrscheinlich mehr Voreinstellungen zu verschiedenen Anwendungsbereichen von Dietrichs helfen.

    die Schnittlinien zu erzeugen erscheint mir bei der Anzahl der verschiedenen Platten (zu) viel Aufwand.
    Die eingelassenen und ausgenommenen Platten einen Milimeter runter zu versetzen und dann per H/W verschneiden erscheint mir der aktuell beste Weg um die Linien in den Plan zu bekommen. Danke für den Tipp :thumbs_up:

    ich möchte eine Platte mit Ihren Markierungen im Einzelstab, bzw. Einzelplatte darstellen, um im Planprogramm das geforderte Nagelbild einzuzeichnen. Ich habe mich hier gegen die Knotenschnitt-Funktion entschieden.

    Wie bekomme ich die Markierungen der darunterliegenden Stäbe möglichst einfach auf die Platte, außer dies per Hand für jede Platte manuell zu erzeugen?

    12-09-2024_07-24-53.jpg

    Moin Piko,

    Wenn Du Dich auf das Ende B beziehst, musst Du einen negativen Wert eingeben um auf der Pfette "rückwärts" zu messen. Das Koordinatensystem der Pfette ändert sich nicht beim Wechsel des Stabende. D.h. 0 bleibt immer noch links der Pfette. Gesehen wenn man von der Traufe aus auf die Dachfläche schaut. Dann könnte es funktionieren.

    Es würde wahrscheinlich einfacher über die Variante "an Punkt" gehen. Da kann man die entsprechenden Punkte abgreifen oder mit den Hilfsfunktionen, die sich im Menu der mittleren Maustaste befinden, ermitteln.

    Danke für deinen Feedback, das sieht man durchaus noch häufig, allerdings ist das auch nicht Innovativ oder fortschrittlich, ich meine es werden mehr und mehr die sich 3D auf die Flagge geschrieben haben, leider ist das Umdenken nicht abgeschlossen, sondern noch immer ein laufender Prozess, vermutlich noch länger. Bei mir haben die va. die Generalunternehmer verstanden, dass sie nicht um BIM herumkommen, aber das strukturierte Arbeiten scheint noch nicht auf fruchtbaren Boden zu fallen.

    Daraus entsteht eben die zweite Frage der Aufteilung, es werden auch oft 4 Wände gezeichnet, anstatt einer Wand und 4 Elementen, ich kenn nicht jedes System und dachte mir, der eine oder andere Anwender hat ev. schon mit diesem Problem gekämpft bzw. sogar gelöst.

    LG Bruno

    Moin Moin,

    Naja, den Sinn und Nutzen "verstehen" tun sicher viele. Dass BIM für die Zukunft was bringen kann ist sicher auch allen klar. Die Betonung liegt eben aktuell auf "in Zukunft". Wie man in diesem Thread super erkennen kann ist es einfach aktuell noch viel zu kompliziert und unsicher, sich darauf gänzlich einzulassen. Die Generalunternehmer und -Übernehmer sind vielleicht durch Ihren Gewerkeübergreifenden Kontakt die ersteren, für die der direkte Nutzen von BIM ersichtlich ist. Ich meine, es dauert noch lange bis man nicht mehr um BIM herum kommt. Und ich glaube, da muss auch noch viel Licht ins Dunkel gebracht werden seitens der technischen Anbieter.

    Ich habe besonders gute Erfahrungen mit IFC aus ArchiCad gemacht, wobei ich nicht wusste, dass es dort jetzt auch eine Dietrichs-Option im Export gibt. Die ist dann wohl relativ neu und macht das ganze wohl noch sauberer.
    In einem Revit-Projekt hatte ein Architekt vor kurzem Probleme beim Export und erhielt in Revit mit Export-Einstellungen für den Holzbau Abstürze. Ich selbst habe den Export dann mit Revit 2024 auf einfache Standard-Einstellungen machen können. In Dietrichs jeoch habe ich Wände usw. gelöscht und nur Exterieur und den Massivbau übernommen. Das war OK und hat sich immernoch sehr gelohnt. Da ist aber noch Luft nach oben. Mir scheint immer, BIM sollte eine Übergreifende Schnittstelle sein. -Aber überall braucht es spezifische Optionen, bzw. Angaben damit es funktioniert.

    Torge_Weiß

    Du kannst da aber einfordern, was du möchtest,

    Wir haben da gerade so einen Fall,
    da gibt es zwar von den Architekten und vom Statiker eine IFC,
    Bindend sind aber die 2D PDF Pläne!

    Allerdings wären meine Kollegen ohne die IFC wahrscheinlich erlegen.
    Hier auch nochmal ein Dank an die Firma Dietrichs (Sebastian und Andreas) für den Support!

    Moin zusammen,

    das sehe ich auch als Problem. Gerade bei umfangreichen Konstruktionen wie ein aktuelles von mir im Hybridbau sind IFC Daten unerlässlich um großen Eingabeaufwand im Betonbau zu übernehmen. Betonstützen, Decken usw. Verbindlich sind aber immer die Planzeichnungen, die IFC nicht! Blöd.

    Vergleichbar finde ich das mit der Maschinendatei. Wir müssen die Aktualität und Rirchtigkeitder Maschinendaten selbstverständlich gewährleisten und verlangen natürlich nicht, dass der Maschinenbediener die Einzelstabpläne mit den Maschinendaten abgleicht.

    Wie bei Deinen Kollegen auch Rainer ist es manchmal aber völlig unrealistisch, die IFC nicht zu verwenden. Und auf Seiten der Planer auch nie so gedacht.

    Moin Karlheiz,

    Du musst die Vorgabewerte des Projekts in die Projektverwaltung laden, dann funktioniert es so wie Du wünscht.

    D.h. Du speicherst die Vorgabevariablen im Bauwerk mit Namen ab. Ich nehme dazu dann den Projektnahmen.

    In der Projektverwaltung lädst Du unter 1-6 dann die entsprechenden Vorgabewerte rein. Nun stehen diese auch in dem Plänen im Planprogramm zur Verfügung.

    Damit müsste Dein Fall eigentlich gelöst sein, wenngleich das Laden der Vartiablen in der Projektverwaltung lästig erscheint und man dies oft erst merkt, wenn der Wandplan in der Produktion ist und man in den Legenden die Variablennahmen liest...

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