Beiträge von Der_Planer

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    Virus.
    Oder sowas ähnliches. Hast Du in letzter Zeit irgendwelche kostenlose Software installiert? Die bringen inzwischen meistens irgenwelche Toolbars mit, und verändern das Verhalten Deines Browsers. Am Forum ist mir nichts dergleichen aufgefallen, alles sauber.

    Die pdf-Datei ist in 3D, und braucht den originalen Adobe Reader ab Version 7. Das Browser-Plugin reicht dafür nicht, und auch andere pdf-Reader (foxit o.ä.) können mit 3D-Daten nichts anfangen.

    Ich habe die Position geladen und ausprobiert.
    Bei einer Neusortierung mit Deinen Einstellungen läuft alles richtig, und jedes verschiedene Beuteil bekommt eine andere Nummer. Nun habe ich 8 Deckenbalken dazukopiert, und die Lage der Bohrungen so geändert, dass alle Stäbe tatsächlich verschieden sind. Danach die Sortierung mit "Anhängen". Und siehe da, der Fehler tritt wieder auf. Die angehängten Bauteile beginnen mit 501, und zählen dann regelmäßig hoch, so dass wirklich unterschiedliche Balken mit gleichen Nummern entstehen.
    Nach meiner Meinung wird beim "Anhängen" keine komplette Analyse der Bauteile vorgenommen. Bei der Maschinenübergabe gibt es natürlich eine Fehlermeldung (gleiche Nummern...).
    Komisch auch, dass das Anhängen mit 501 startet, und nicht mit dem Inkrement der letzten vorhandenen Nummer aus diesem Zahlenblock.


    Du hast das Problem damit sehr gut nachvollziehbar dargestellt. Ich brauche das Anhängen öfter, und manchmal hat das auch bei mir doppelte Nummern erzeugt. Bisher hatte ich immer gedacht, dass ich irgendwo einen Fehler gemacht hätte. War wohl nicht so.

    Ist doch kein Problem. Die Turmflächen verschneiden sich auch mit Hauptdachflächen. Wenn man es will, kann man das über die Verschneidungspriorität auch steuern. Und wenn's nicht alles vollautomatisch geht, setzt man in Dicam einen Schnitt, und schon passen die Platten.

    Zitat von Konsti

    ... Ich finde es auch erstaunlich dass 2000 Jahre überhaupt gar keine technische Entwicklung statt gefunden habe und erst in guten 200 Jahren ist die Technik so extrem weit gekommen ist. Ich frage mich nur warum? Es kann doch nicht sein, dass die Menschheit vor 200 Jahren dümmer oder weniger Erfinderischer war...

    Dafür gibt es sicher gute Gründe. Früher war das Material viel teurer als der Lohn, das ist heute grundlegend anders. Das Holz wurde damals zur Baustelle gebracht, und vor Ort verzimmert. Warum sollte man die Baumstämme erst woanders hin transportieren? Als ich in die Lehre kam, haben wir die Dachstühle zwar im Betrieb zugeschnitten, aber das geschah meistens unter freiem Himmel auf dem Abbundplatz. Die kleine "Halle" diente nur dazu, dass die Tischkreissäge und die große Bandsäge im Trockenen waren, und in einer Ecke war ein trockener Platz zum Frühstücken. Ganz klar, dass der Vorfertigungsgrad schon höher war als zu biblischen Zeiten, aber noch weit entfernt davon, was heute üblich ist. Das war 1977.
    Die große Zimmereihalle haben wir erst gute 10 Jahre später gebaut, und die stand einige Jahre offen, so dass wir zwar im Trockenen, aber immer im Durchzug gearbeitet haben. Trotzdem war das ein großer Fortschritt. Die Wände wurden erst viel später geschlossen, und der Hallenboden war bis dahin auch noch nicht befestigt. Das wurde erst gemacht, als Maschinenanlagen das erforderten. Geheizt wurde die Halle nie, bis der Betrieb kurz vor der Jahrtausendwende geschlossen wurde. Während der Zeit hat sich viel bewegt. Das Reißbrett, auf dem die alten Meister 1:10 gezeichnet hatten, wurde durch das erste Dietrich's-Programm ersetzt. Ein TI-59, der Zahlen auf einen "Kassenzettel" drucken konnte, und der Programme auf einem Magnetstreifen lesen konnte. Der Zettel wurde auf ein A4-Formblatt geklebt, so dass die Zahlen zu Kervenabständen, Sparrenlängen und Dachneigungen wurden. Später gab es einen HP-86b und einen A3-Stiftplotter, mit dem man ein Sparrenprofil auf ein Blatt Papier zaubern konnte. Das ganze wurde irgendwann von einem 286er IBM-kompatiblen Computer abgelöst, in dessen Bildschirm sich die Worte "bitte warten..." in der Mitte eingebrannt hatten.
    Unser Chef hatte damals einen alten Autokran gekauft, und begann damit, vorgefertigte Wandelemente herzustellen. Das war eine völlig neue Welt, und wurde von einigen Kollegen boykottiert. Die wollten nicht aus ihrem gewohnten Arbeitsablauf raus, weil sie Zweifel hatten, ob das alles so passt. Irgendwann mussten sie es einsehen, dass die Zeiten sich geändert hatten. Und heute? Ich sehe nur noch wenig von der alten Tradition und von den mühevollen Methoden. Der Abbund hat sich grundlegend geändert, die Logistik wird immer wichtiger, und sogar das Material ist nicht mehr das selbe wie zu meinen Lehrjahren, als viel Dachstühle aufgestellt wurden, deren Sparren fast das Doppelte auf die Waage brachten als das getrocknete KVH. Das war meistens gar nicht schlimm, denn die Nachfolgegewerke waren auch noch nicht so schnell wie heute, so dass das Holz genügend Zeit zum Austrocknen hatte, während die Deltafolie drauf war, und der Wind wochenlang durch das Gebälk pfiff.
    Damals gab es auch einige Dachstühle, bei denen es im Vertrag stand, dass die Kehlbalkenbolzen nach dem Trocknen des Holzes nochmal nachgezogen werden mussten. Was für eine Arbeit...


    Und heute? Tja, ich "schneide" virtuelle Sparren in 3D, ohne dass ich abends Späne kehren muss, und ich weiß schon, wo der Kranhaken an der Wand sitzen muss, bevor auch nur ein einziges Holz zusammengebaut wurde. Und ich kann Baustellen messen, ohne dass ich ein Bandmaß und eine Wasserwaage mitnehmen muss. Aber ich erinnere mich daran, wie man solche Geräte bedient. ;)


    Wer weiß schon, was die nächsten 40 Jahre bringen? Dann ist das, was wir heute tun, unvorstellbare Nostalgie. Aber ich wünsche mir, dass dann immer noch mit Holz gebaut wird.

    Normalerweise ist Plancad-L ohne weiteres imstande, Zeichnungen zu speichern. Starte das Programm mal "als Administrator", und versuche es nochmal mit dem Speichern. Die Sicherheitseinstellungen von Windows verhindern sonst, dass ein Programm Schreibrechte erhält.


    Nur eine Vermutung...

    Wenn an dieser Stelle etwas programmiert wird, dann hab ich noch einen Wunsch: In der Liste der geöffneten Pläne reagiert der Fokus direkt auf den Mauszeiger, und bleibt aktiv, wenn man die Liste verlässt. Mich irritiert oft, dass dort zufällig ein Plan hervorgehoben ist, der zwar im Hintergrund geöffnet, aber aktuell nicht auf dem Bildschirm sichtbar ist. Das passt einfach nicht zusammen.


    Wünschenswert wäre, wenn die Hervorhebung nach dem Verlassen den aktuellen Plan anzeigt. Genauso gut, und vielleicht einfacher zu programmieren wäre, dass der Fokus dort ganz verschwindet, sobald man den Bereich mit der Maus verlässt. Die Planinfo steht schließlich in der Titelzeile des Programmfensters, und wo nichts hervorgehoben ist, kann auch nichts irritieren.


    Noch etwas: Mit 6 Einträgen ist die Liste sehr knapp. Ich würde es begrüßen, wenn da etwa 20 Pläne angezeigt werden können, denn Platz ist dort genug.

    Das Programm ist neben der Arbeit auf dem Abbundplatz entstanden. Immer wenn es etwas wiederkehrendes zu berechnen gab, habe ich mir abends Gedanken gemacht, wie ich das in eine Formel packen kann. Es gibt sogar eine illustrierte Anleitung für das Programm, und seinerzeit hat sich mancher Meister in der Region gefreut, mit dieser Technik von 1:1 oder 1:10 wegzukommen.
    Dass die Winkelfunktionen meine Freunde sind, wusste ich eigentlich schon in der Schule. ;)

    Zitat von holzwurm1968

    Ich kann ja nichts dafür wenn du mich in deiner ersten Antwort abwertest und dann mir einenvorschlag unterbreitest wie ihn die Zimmerleute in der Lehre praktizieren...

    Moment mal, Du stolperst hier rein, ohne Dich vorzustellen. Alles was wir von Dir wissen, ist das, was Du geschrieben hast. Das Textbild zeugt von keiner hohen Bildung. Ausdruck und Grammatik kommen sehr unbeholfen rüber. Möglicherweise ist Deutsch ja nicht Deine Muttersprache? Oder Du hast ein Problem, Dich schriftlich kar und verständlich auszudrücken? Macht nichts, Deine Fragen habe ich trotzdem verstanden. Lies nochmal genau. Ich bin der Einzige, der auf Deine Fragen eingegangen ist, und mit den Antworten habe ich genau da angesetzt, wo ich Dich aufgrund Deines Beitrags einordnen konnte. Plancad-L kann schließlich jeder runterladen, und hier haben sich diesbezüglich schon Leute gemeldet, die mit dem Zimmererhandwerk überhaupt nichts zu tun haben. Du hast nicht gesagt, welchen Beruf und welchen Wissensstand Du hast.
    Möglicherweise lag ich mit meiner Einschätzung falsch, aber den Grund dazu, den hast Du selbst geliefert.


    Ein CAD-Programm ist so gut wie der, der es bedient. Plancad ist ein umfangreiches Programm, mit dem man viel mehr machen kann als Du bisher ahnst. Aber egal, ich habe keinen Ehrgeiz mehr, Dir das Programm kostenlos in meiner Freizeit nahezubringen. Du würdest staunen, wenn Du siehst, wie das abgeht, wenn man es vernünftig bedienen kann.


    Ich wünsche ein schönes Wochenende!

    Als ich sowas programmiert hatte (Ende der 80er Jahre), gab es noch keine Handys mit Excel. Das lief alles auf einem BASIC-programmierbaren Sharp PC-1403 Pocketcomputer. Damit konnte ich 2 Dachflächen miteinander verschiften, und bekam zwei komplett vermaßte Profile samt Pfetten, Zangen, Kamin und Dachdenster, ein Grat-/Kehl-Profil mit allen Kervenabständen und sämtlichen Schmiegen in Grad. Verstichmaße waren mir damals zu ungenau, denn was das Sägewerk manchmal lieferte, da musste man die Verstiche neu rechnen...
    Schifterlängen natürlich inklusive.


    Der Sharp hatte 32 kB, und da war Platz genug für mehr Programme, wie z.B. die beliebige Berechnung von Sägeeinstellwinkel und zwei Schmiegenwinkeln. Der jeweils unbekannte wurde berechnet. Natürlich gab es eine Strebenberechnung, allgemeine Dreiecksberechnung mit den verschiedensten Eingabekombinationen, Firstverschiebung bei ungleichen Neigungen und/oder ungleichem Obholz, Holzlisten-Addition nach lfm, Oberfläche und Volumen in einem Durchgang, Bohlenschiftung über schiefwinkligem Grundriss, verschiedene Arten von Fledermausgauben, schräge Bohlen für Trapezwangen, samt Schiftern, Schleppgaubenprofil mit unterschiedlichen Zwangspunkten, Anreißschmiegen für steigende Kerven, Stichbögen als Kreis- oder Ellipsenbogen, verschiedene Koordinatenberechnungen für Grundrisse, und einige Dinge mehr.


    Manche dieser Berechnungen hatten später auch den Weg ins Excel gefunden, sind aber heute durch die Möglichkeiten des CAD nur noch Nostalgie. Die letzten Zeilen habe ich 1995 programmiert, und der Sharp läuft heute noch. Es gibt sogar ehemalige Kollegen von mir, die heute noch ihren normalen Abbund mit diesem Programm rechnen.

    Beispiel:
    EG = OKFF ±0,00, OKRD = -0,15
    OG = OKFF +2,80, OKRD = +2,65


    Die Stockwerke werden im Programm auf ±0,00 und +2,80 m angelegt.
    Die EG-Wände beginnen bei -0,15 und sind 2,95 m (abzüglich Deckenstärke) hoch.
    Die OG-Wände beginnen bei -0,15 (das entspricht global +2,65) m und haben die erforderliche Höhe.


    In beiden Stockwerken gebe ich die Fenster mit 90 cm Brüstung ein. Diese Kanten liegen dann global auf +0,90 bzw. +3,70 m.

    Zitat von holzwurm1968

    ... ist Käse was du erzaehlst...


    Zitat von holzwurm1968

    ... im forum,da es ist jegliches Gehirn schon abgeschaltet...

    Wenn Du meinst, Du kannst hier im Forum mit solchen Tönen etwas erreichen, dann muss ich Dich enttäuschen. Lies mal meine sonstigen Antworten und Beiträge im Forum. Alles Käse, wahrscheinlich.


    Im Übrigen ist PlanCAD-L keine billige Freeware, sondern ein Teil eines großen Abbundprogramms, mit dem alle hier aus dem Forum täglich arbeiten und Geld verdienen. Der Funktionsumfang von PlanCAD-L entspricht genau der Vollversion, außer dass man damit keine Daten austauschen kann. Ich glaube, Du hast noch nicht den vollen Durchblick.



    Viel Spaß noch beim Maße ermitteln!