Beiträge von Der_Planer

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    Meine Wandpläne zeichne ich nie mit verdeckten Kanten, weil ich finde, dass solche Pläne schwieriger lesbar sind als solche mit durchgehenden Linien. In der Regel verzichte ich auch auf die Linienunterbrechungen durch Texte oder Maßzahlen.


    Was sich als sinnvoll herausgestellt hat, und von vielen meiner Kunden gerne angenommen wurde, dass die Platten nicht in Grau dargestellt werden. Die üblichen Außenplatten werden bei mir blau (kalt) und Innenplatten rot (warm) dargestellt. So kann man die Pläne schon auseinanderhalten, ohne dass man Texte lesen muss.

    There are different kinds of textures in the program.
    Some of them are fix, and repeat in tiles from 1m x 1m.
    Others are not fix, and fit to the largest measures of a face.
    For own textures, you find both of them in Freitext folder.


    In most cases, the fix textures are used for beams, and the flexible textures are used for panels. So, in your case, you can replace one of the Freitext files with the target texture, and use it on a panel face.



    There is another possibility to use fix textures with other dimensions than 1m x 1m. These are f.e. roof tiles. These measures are defined in intern texture sets, but changing them is not trivial...

    Das Problem gibt es an jeder Stelle, wo der Grundriss irgendwelche Besonderheiten hat. Es lässt sich nun mal nicht ein komplettes Bauwerk sinnvoll in einem Profil unterbringen.
    Das nächste Problem kommt, wenn eine Dachfläche mehrere Traufen- und Firstversprünge hat, mal mit Gegensparren, mal mit Pult, und mittendrin eine Sammlung von verschiedenen Gauben und Dachterrrassen.


    Aus diesem Grund mag ich immer noch nicht mit dem Profil beginnen, sondern wähle den altbekannten Weg, der den Grundriss als Grundlage hat. Vermutlich wird sich das bei mir in den nächsten Jahrzehnten auch nicht mehr ändern...

    Zitat von Bons

    ... es bringt ja nichts wenn man 3 Dachfenster in ein Profil eingibt und man erkennt dann gar nichts mehr.


    Die Darstellung für den Plan finde ich nicht so schwierig zu lösen. Das würde mit unterschiedlichen Farben gehen.
    Falls das nicht reicht, könnte man die Fenster-Ausschnitt-Details rechtwinklig zur Dachneigung aus dem Profil ziehen, so dass sie immer noch lagerichtig von den Sparren-Maßketten erfasst werden können.

    Zitat von Joachim Neumann

    Da werden wir uns eine andere Lösung einfallen lassen müssen.

    Nach meiner Meinung müsste man beliebig viele DFF im Profil eingeben können, ohne Berücksichtigung, ob sie kollidieren. In der Dachaumittlung muss man dann entscheiden, welches dieser Fenster gerade gewünscht wird. Oft genug gibt es die Situation, dass Fenster mit gleichen Oberkantenhöhen, jedoch unterschiedlichen Längen und Breiten in der selben Dachfläche nebeneinander eingebaut werden.

    Cad-Pläne, aus denen man Maße entnehmen kann, gebe ich eigentlich nicht raus, wenn noch kein Auftrag da ist. Das Angebots-Modell wird bis dahin zwar gezeigt, aber am besten nur in einer schrägen Perspektiv-Ansicht.
    Wenn das Angebot bezahlt wird, sieht das natürlich anders aus.

    Zitat von **Sven**

    ... Dem Kunden kann man auch freundlich klar machen, dass man eigentlich noch Planungsmehrkosten in Rechnung stellen sollte, dies aber diesmal nicht tut!...

    Kunden sind oft blind und taub für Gratisleistungen. Deshalb schreibe ich diese Posten manchmal mit Mengenansätzen und Einheitspreisen in die Rechnung, und setze als Gesamtpreis eine Null dahinter. Der Kunde darf ruhig wissen, welche Leistung er geschenkt bekommt. Mancher Pfennigfuchser war nach einem Fingerzeig auf diese Positionen ganz still, als er meinte, die anderen Preise nochmal verhandeln zu können.

    Ich weiß das. Aber schau Dir an, was da draußen abgeht, dann siehst Du, dass ich nicht viel übertrieben habe.
    Das ist ganz sicher auch eine Sache, an welche Kundschaft man sich wendet. Es gibt auch dort ein breites Spektrum zwischen qualitätsbewusst und pfennigfuchserisch. Womöglich kommen sich die beschriebenen Welten ohnehin nicht in die Quere.

    Zitat von Bons

    Dann kommen die Fragen an den Bauherrn .....
    ...
    Bis ich diese Informationen mal habe vergehen schon ein paar Tage.


    Dann fängt man schon mal an zu Zeichnen damit der Maurer seine Höhen bekommt denn der möchte nicht lange warten.


    Manfred, die meisten dieser Punkte interessieren den zitierten 2-Mann-Betrieb nicht, und deshalb bleibt der am leben:


    Welche Pfannen
    Dafür ist der Dachdecker zuständig. Wenn die Angaben nicht vorliegen, soll er sehen, wie er zurecht kommt.
    Im besten Fall wird eine 34er Lattenteilung gemacht, da passt immer was drauf.


    Rollladenkasten am Gaubenfenster ja nein
    Wenn der Architekt das nicht vorgesehen hat, gibt's keinen.


    Dämmung oder Putzstärke auf Außenwand
    Wenn nichts im Architektenplan steht, warum soll der Zimmermann sich darum Gedanken machen? Egal, wo der Außensparren liegt, die nachfolgenden Gewerke finden sich damit ab. Wenn die Klinkerdrähte aus der Wand stehen, schiebt man das Gebinde eben ein Stück weiter raus.


    Gewünschter Dachüberstand
    Steht doch im Architektenplan! Da kann man 1:100 rausmessen!


    Farbe der Dachüberstände
    Ist Malersache. Wenn der Bauherr fix genug ist, und gibt das vorher an, hat er Glück. Ansonsten streicht er später über Kopf von der Leiter. Das wird nicht kalkuliert und nicht ausgeführt, hält also den Endpreis niedrig. Der Bauherr merkt erst später, dass es danach mehr kostet, als wenn er einen gewissenhaften Betrieb geholt hätte, aber dieser Auftrag ist weg für Dich.


    Sparren und Pfettenköpfe der Dachüberstände
    Wird nach Gutdünken des Zimmermanns in einfacher Form ausgeführt. Wer viel fragt, kriegt viel Antwort, und muss aufwändige Schnörkelköpfe schneiden...


    Dach mit Folie oder doch DHF oder sonstige Platten
    Bei Nichtangabe gibt's immer die einfachste Lösung. Wenn während der Bauphase etwas anderes gewünscht wird, gibt es einen saftigen Mehrpreis. Wenn der nicht gleich beauftragt wird, werden die Arbeiten erstmal unterbrochen.


    Manfred, ich garantiere Dir, dass die Kollegen, die so arbeiten, schneller reich werden als wir beide, und am Feierabend mehr Spaß haben. Manches (bestimmt nicht alles!) kann man sicher von den abgucken.

    Es bringt nichts, der "guten alten Zeit" nachzuweinen.
    Das Leben und der Markt spielt im "Jetzt", und nach den Regeln von heute.


    Deinen Service, den Du der Kundschaft bietest, musst Du gut im Auge behalten, und nicht alles machen, was möglich ist. Meistens ist es richtig, nur etwas mehr zu tun als nötig ist. Du wirst sehen, das klappt, Deine Kunden sind immer noch zufrieden, und Du hast früher Feierabend.


    Wenn Du Deine Kunden jetzt schon zu sehr verwöhnt hast, hast Du ein Problem.

    Eine direkte Eingabe ist mir nicht bekannt.
    Aber vielleicht hilft eine stufenweise Annäherung?
    Z.B. indem man mehrere Bohrungen mit zunehmender Tiefe und abnehmendem Durchmesser am selben Punkt eingibt.

    Die Präzision wirkt sich nach meiner Meinung nicht oder nur bedingt auf die Kollisionskontrolle aus. Oder doch?
    Man kann jedem Bauteil eine andere Präzision zuweisen. Ich gebrauche diese Funktion nur dann, wenn manche Bearbeitungen in Dicam partout nicht sichtbar werden, oder Verschneidungen nicht machbar sind, obwohl kein vernünftiger Grund dagegen spricht.


    Auf keinen Fall würde ich diese Funktion bauwerksübergreifend verwenden, weil ich keine Kontrolle habe, was dabei im Hintergrund geschieht.



    Wenn ich weiß, dass zwei angezeigte Bauteile nicht kollidieren, dann ignoriere ich diese Meldung einfach. Im Zweifel schaue ich mir die beiden Bauteile in OpenGL an.