Ich verwende nur einen eigenen Plankopf, der nicht viel Platz einnimmt. Er enthält alle wichtigen Informationen, jedoch kein Logo.
Die meisten meiner Kunden sind Holzbaubetriebe, die mein Logo nicht auf ihren Plänen haben wollen.
Manche von ihnen möchten stattdessen ihr eigenes Logo auf den Plänen.
Deshalb erstelle ich für diese Kunden einen eigenen Satz Planvorlagen.
Dort verwende ich den selbst erstellten Plankopf und setze das Logo als Grafik daneben.
Meinen Plankopf habe ich als Bibliotheksfenster gespeichert, kann ihn also schnell in jeden beliebigen Plan einfügen.
Dort habe ich diese Kennwörter verwendet: Bauherr, Projekt, Planinhalt, Projektnummer, Planerstellungsdatum, Datum der letzten Änderung, Plannummer.
In der Regel reichen die Angaben aus.
Bei Planänderung füge ich der Plannummer manuell einen Index (a, b, c...) zu und meistens auch eine kurze Beschreibung, um welche Änderungen es sich handelt.
Ein Logo lässt sich nur schwer in den Plankopf einfügen, denn jede Grafik beansprucht ein eigenes Fenster, das sich nicht in einem übergeordneten Fenster speichern lässt.
Ein Logo im gespeicherten Plankopf geht nur, wenn es aus Zeichnungselementen besteht, das ist aber in den meisten Fällen zu aufwendig nachzuzeichnen.
In seltenen Fällen war es so, dass bei Großprojekten ein Plankopf vorgeschrieben war, der unbedingt eingehalten werden musste.
Auch die Plannummern wurden nach einem vorgegebenen System erstellt, in dem viele Dinge wie Gewerk, Planart, Planstatus, Freigabestatus und einiges mehr codiert enthalten sein musste.
So einen (riesigen) Plankopf speichere ich dann als Vorlage in der Bibliothek, kann aber keine (oder nur wenige) Kennwörter verwenden, weil die Anforderungen das anders verlangen. Das Arbeiten mit solchen Systemen ist mehr eine politische als eine praktische Sache und erfordert mitunter sehr viel Aufwand.