Beiträge von Der_Planer
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Das ist eigentlich nicht filmreif, sondern schnell erklärt.
- Benutze in Dicam die Funktion 4-02-1 (3D-Beschriftung mehrzeilig).
- In der Texteingabe nutze den Schalter "Kennwort an Cursorposition einfügen"
- Wähle in den Systemvariblen, dort "Sonstige" die Variable RGZ aus.
- Unten im Fenster kannst Du die Einheit [m] mit 3 Nachkommastellen einrichten.
- Als Text wird jetzt #RGZ[m,3]# angezeigt, den kannst Du jetzt im Modell positionieren (bitte geeigneten Maßstab wählen!)
- Beim Anklicken eines beliebigen Punkts wird dessen Z-Höhe als Text dort eingetragen.
- Schriftgröße und Ausrichtung können bei der Eingabe angepasst werden.
- Wenn das Modell jetzt mit 1-05-04 für den Web-Viewer exportiert wird, sind die Texte für den Betrachter lesbar.
In Dicam sieht das Ergebnis aus wie auf diesem Bild, das html-Modell ist hier im Anhang beigefügt.
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Aus dem vorgenannten Grund gebe ich die Höhen genau an, schreibe jedoch eine Anmerkung in den Plan, dass die Höhen bitte um 0-2 cm niedriger gemacht werden können, aber keinesfalls höher.
Bei komplizierten Bauwerken ist die Darstellung im Schnitt nicht immer übersichtlich. Manchmal gibt es schräge Mauertaschen, wo z.B. ein Grat- oder Kehlsparren durch läuft, oder eine steigende Pfette. Solche Situationen stelle ich gerne als 3d-html für den Web-Viewer zur Verfügung, dann mit 3D-Beschriftung für jede einzelne Ecke der Mauertasche.
Manche kommen damit prima zurecht, andere scheuen sich, nach 3D-Modellen zu arbeiten. Überwiegend wird es aber positiv aufgenommen und gerne verwendet.
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Du kannst die Bohrung als Typ-4-Bearbeitung an den Sparren anhängen.
Ob das aber wirklich sinnvoll ist??
Ich vermute, dass die Typ-4-Bearbeitung beim Neuberechnen des Sparrens verloren gehen kann (hab ich nicht geprüft).
Du könntest die Bohrung für EINEN Sparren erzeugen, und diese Bearbeitung in Dicam mehrfach kopieren, jeweils von Sparrenkante zu Sparrenkante.
Du kannst auch ein Hilfsbauteil erzeugen, die Bohrung dort als Typ-4 anhängen, dann dieses Bauteil beliebig oft kopieren oder mitsamt dem Sparren verschieben. Nach dem Neuberechnen des HEM (mit 3-1-9) sitzen die Bohrungen wieder perfekt.
Wenn Du das oft brauchst, speichere dieses Hilfsbauteil in die Volumenbibliothek, dann ist es in jedem Bauwerk verwendbar.
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Ich habe das vor ein paar Jahren mal gemacht, indem ich die Dateien mit den Farbsets anders gestaltet hatte.
Eine Zeit lang hat es gut funktioniert, wurde aber von den folgenden Updates wieder überschrieben.
So etwas auf aktuellem Stand zu halten erfordert Disziplin und konsequentes Ändern der Updates, denn auch dort gibt es manchmal Neuerungen.
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Ich gebe die Pfosten per Augenmaß in der Wandkonstruktion ein und verschiebe sie dann in Dicam.
Dazu schalte ich das Koordinatensystem der Wand aktiv und verschiebe den Pfosten dann NUR in x-Richtung der Wand.
Der Schiebebefehl in Dicam funktioniert dafür sehr gut, indem man die Richtung fixiert und die Werte per Klickpunkte abgreift.
Danach gebe ich erst die übrigen Wandpfosten (in der Wandkonstruktion) ein.
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Ich gebe die Stoßbretter ein, damit ich sie in einer Liste ausgeben kann.
Die Falze mache ich mit Ausnehmungen, bei denen ich rundum ein geringes Maß an Luft eingebe, damit sich die Elemente auch mit kleinen Fertigungstoleranzen sauber zusammenschieben lassen.
Kerven funktionieren grundsätzlich auch, aber es gibt zwei Dinge, die mich stören: Sie erzeugen keinen Luftspalt und sie sind IMMER durchgehend.
Nachbearbeiten möchte ich die Kerven nicht, das geht mit Ausnehmungen schneller und übersichtlicher. Durchgehend ist oft in Ordnung, manchmal aber auch nicht.Automatisch erkannte Bearbeitungen haben ebenfalls keine Luft, und ich müsste sie alle ändern, das ist Aufwand, und man übersieht schnell ein paar Bearbeitungen.
Manuelle Falzeingabe geht auch, dauert mir aber zu lange. Die nutze ich nur, wenn sie gelegentlich besser funktionieren sollte als die anderen Methoden.
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Das Erläutern der Begriffe ist sicher sinnvoll, hält bei mir aber nicht lange vor, weil ich nur selten mit ihnen zu tun habe.
Wer viel für öffentliche Auftraggeber arbeitet, hat einen ganz anderen Bezug dazu und nimmt diese Abkürzungen nach und nach in seinen Sprachgebrauch auf.
Das ist ganz gewiss ein großes und auch ein interessantes Thema, betrifft aber nicht jeden, vor allem nicht bis in die Tiefe.
IFC ist für mich derzeit ein willkommenes Austauschformat für Geometrie, und womöglich bleibt das auch so, weil in meiner Kundschaft niemand einen darüber hinausgehenden Bedarf hat.
Möglicherweise ist es auch so, dass einzelne BIM-Modelle, die ich anlege, irgendwann ausreifen und weiteren Zwecken dienen.
Ich sehe mich jedoch nicht in der Pflicht, die Aufsicht über solche Modelle zu pflegen, denn die meisten Daten, die dort eingepflegt werden können, entziehen sich meinem Kenntnis- und Verantwortungsbereich. Also, ich nutze BIM nur rudimentär, aber ich nutze es längst nicht aus.
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Uiii, jetzt wird es hier wissenschaftlich.
Mit dem Begriff "AIA" kann ich gar nichts anfangen, mit Gebäudebetrieb hatte ich noch nie zu tun, will das eigentlich auch gar nicht.
"LOD 400" ist ein Begriff, denn ich auswendig nur ziemlich schwammig einordnen kann, ich müsste die genauere Definition nachlesen.
In höheren LOD-Spezifikationen gibt es manche Dinge, die ich häufig in meine Modelle einpflege, dafür fehlen andere Dinge, die in einer niedrigeren LOD beschrieben werden. Es ist also ein Mix, der über die Jahre praxistauglich ist, ohne sich genau zuordnen zu lassen. Weil es sich bislang bewehrt hat, werde ich auch nicht davon abweichen, selbst wenn die Beschreibungen dann nicht genau das beschreiben, was ich liefere. Die Bürokratie sollte sich flexibler an der Praxis orientieren, da sehe ich noch lange keine Deckungsgleichheit, die jedem individuellen Anspruch gerecht wird.
Noch was: Was unterscheidet ein Ein- oder Mehrschichtmodell genau? Und wer oder was ist der "BAP"?
Bruno, Du merkst schon, dass BIM für mich nur wenig Bedeutung hat und ich mit dessen Grundbegriffen und Definitionen nicht richtig vertraut bin.
Das liegt sicher auch an dem Klientel, das ich bediene.
Ich halte es schon lange so wie es verschiedene Fußball-Legenden immer wieder sagen: "Was zählt ist auf'm Platz!"
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Unabhängig von den Eingabemöglichkeiten, die das Programm bietet, habe ich die gängigen Appel-, Bulldog- und Geka-Dübel als Bibliotheksbauteile, die ich nach Belieben setzen kann. Ich platziere sie in einem eigenen Unterordner im DBL-Ordner. Dort finde ich sie am schnellsten wieder. Du kannst sie aber auch irgendwo anders hin kopieren.
Verwende in Dicam 1-5-1 (Bibliothek - Volumen) und folge dem Pfad zu den Dübeln.Bei Einzelverwendung kannst Du ja entsprechende Bohrungen manuell hinzufügen oder diese als Typ-4-Bearbeitung selbst in die Bibliothek ablegen.
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Wichtiger als im Grundriss wäre diese Beschriftung oder Tabelle in den Wandplänen.
Meine Grundrisse haben oft nicht genug Platz für die gezeigte Lagenbeschriftung.
Wenn ich ein EFH in 1:50 auf einen A3-Plan bringe, und da sind viele kurze Wände drin, dann wird die Beschriftung direkt an den Wänden sehr eng.
Eine Tabelle, die man etwas weiter außen anordnen kann, wäre dafür besser geeignet.
Im Wandplan wäre es gut, einen der Wandschnitte zu beschriften.
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Technisch finde ich die genannte Lösung vollkommen in Ordnung.
Möglicherweise gibt es später organisatorisch etwas aufzupassen, wenn es darum geht, "Dachflächen" und "Deckenflächen" im Aufmaß zu unterscheiden.
Auch der "Dachflächenplan" berücksichtigt die Deckenflächen nicht, es sei denn, dafür wird eine flach geneigte Fläche zusätzlich eingegeben, die einfach nicht mit Material belegt wird.
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Das ist schon immer so, und lässt sich vermutlich auch nicht ändern.
Spielt aber in der Praxis keine Rolle.
Genau dieses Problem habe ich vor laaanger Zeit einmal mit Uwe Emmer diskutiert.
Er sagte, dass das mit dem 3D-Kern des Programms zu tun hat.
In 3D ist es mathemaisch sehr schwierig, übereinander liegende Punkte oder Kanten exakt auf das selbe Maß zu setzen, weil dann andere Dinge nicht funktionieren.
Aus diesem Grund arbeitet das Programm absichtlich mit winzigen Ungenauigkeiten, um mathematische Eindeutigkeiten zu schaffen, die einerseits eine gute 3D-Darstellung ermöglichen, und sich andererseits in der Praxis nicht bemerkbar machen.
Er ging in dem Thema noch um einiges tiefer in die Mathematik, aber das habe ich mir über die Jahre nicht alles behalten.
Bei der Dachausmittlung spielt es wirklich keine Rolle, da hat jedes Bauwerk viel mehr Ungenauigkeiten als das Programm.
Bei Stäben, die auf die Abbundanlage kommen, spielt das Problem insofern eine Rolle, dass Querschnitte mit winzigen Maßdifferenzen als verschieden behandelt werden, obwohl sie eigentlich gleich sein sollten. An der Stelle sollte man ins Programm eingreifen und zusehen, dass solche Probleme gelöst werden. Alles andere darf getrost so bleiben.
Ich hatte vor langer Zeit auch festgestellt, dass ein Modell, das in Dicam im "Grundriss" oder in einer orthogonalen "Ansicht" dargestellt wird, auch nicht wirklich orthogonal ist.
Es ist immer eine Perspektiv-Projektion. Wenn man eine völlige Übereinstimmung der Kanten haben will, müsste der Blickpunkt theoretisch unendlich weit entfernt liegen. Aber diese Entfernung ist begrenzt, ich meine, es läge bei 1.000.000 Metern, kann mich aber auch um ein paar Zehnerpotenzen irren.
Zu der Zeit, als man das Modell noch im Drahtgittermodus darstellen konnte, waren die Eckpunkte im Grundriss nicht wirklich deckungsgleich, wenn man ganz nah heran gezoomt hatte. Dieses Problem scheint es heute in der OpenGL-Darstellung nicht mehr zu geben.
Seit ich einen kleinen Einblick in dieses Thema hatte, gehe ich mit den Ungenauigkeiten sehr entspannt um, solange sie sich nicht im täglichen Umgang mit den Daten als wirklich störend auswirken.
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Jetzt habe ich Dich erst verstanden, vorher fehlten mir einige Informationen.
Eine kleine Skizze anfangs hätte viel geholfen.
Für dieses Problem muss ich neu überlegen.
Angenommen, es wären Wandständer, dann wäre es ja eine Kleinigkeit, die ALLE zu markieren und um 8 mm zu verlängern, dann wäre der erste Schritt schnell erledigt.
Das ist aber auch wieder nur geraten und im Dunklen gestochert...
Für eine Bearbeitung, die so nur ein paarmal vorkommt, würde man keinen Aufwand für eine effektive Lösung betreiben.
Aber anscheinend brauchst Du sowas oft?
Würdest Du trotzdem bitte mal ein Beispiel zeigen? Dann fällt eine zielführende Hilfe leichter.
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Genau das ist nicht notwendig.
Lass das Bauteil so lang wie es ist, und gib in der Ausnehmung einen Z-Wert von 8 mm ein.
Das wird eigentlich schon deutlich, wenn Du Dir das Hilfsbild in der Funktion genau ansiehst.
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... Dachte es geht in einem Schritt

Natürlich geht das in EINEM Schritt. Gib einfach einen Wert für Z ein:
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Dann nimm die Ausnehmung, da geht das, was Du beschreibst.
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Dein Anliegen wird nicht so richtig deutlich...
Anstatt Stirnblatt kannst Du z.B. Ausnehmungen eingeben, die ermöglichen schon bei der Eingabe Luft an jeder Seite.
Je nach Situation kannst Du auch Bearbeitungen kopieren, ohne dass Du ein Bauteil dazu brauchst.
Du kannst auch Bauteile mit Typ4-Bearbeitungen erzeugen, die eine übertragene Ausnehmung "mitbringen" und bei Bedarf auch verschieben oder löschen...
Es gibt auch die Möglichkeit, Stirnblätter während der Maschinenübergabe automatisch zu verbreitern, allerdings nicht zu vertiefen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, aber ohne die Situation zu kennen ist jeder Rat mehr oder weniger sinnvoll.
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Schalung gebe ich nur selten ein, und dann immer nur als Platte.
Ausnahmen gibt es nur bei Fassadenschalung, wenn z.B. das Schalungsraster mit Öffnungskanten harmonieren muss. Dann konstruiere ich das brettweise.
Folie gebe ich nie ein, dafür reicht mir das Aufmaß der Deckfläche und eine gestrichelte Linie im Profilschnitt.
Konterlatten gebe ich höchstens informativ ein, um eine grobe Massenermittlung zu bekommen. Für die Produktion und Montage braucht es keine Zuschnitt- oder Nummernplanung. Laufmeterangabe reicht.
... und der Dachdecker macht es sowieso auf seine Weise...
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...
Auch wenn der Wunsch schon älter ist:
...
"... älter" ist relativ.
Es gibt hier Wünsche, die 13 Jahre alt und immer noch unerfüllt sind.
Hab ein bisschen Geduld, wird schon werden...
