Die Geschosse lege ich mir so an, dass sie später leicht filterbar sind. Wie schon gesagt, spielt es bei kleinen Bauwerken gar keine Rolle.
Bei größeren Bauwerken kann es beim Filtern oder beim Aufmaß übersichtlicher sein, wenn es mehr Stockwerke gibt.
Insgesamt sind im Programm 400 Stockwerke möglich: UG, EG, OG und DG jeweils mit den Nummern 0-99.
Im aktuellen Projekt (Wohnhaus-An-/Umbau) habe ich z.B. 3 verschiedene EG angelegt. Eines für die Bestandswände, eins für vorgehängte Dämmwandelemente und eins für neue tragende Wände. Das ist sowohl beim Konstruieren als auch beim Auswerten sehr übersichtlich zu handhaben.
Davon abgesehen nutze ich z.B. die Stockwerke DG99 bis DG80 zum Einlesen von örtlichen 3D-Aufmaßlinien, Architekten- und Statikplänen. Auf diese Weise sind sie für mich über die Darstellungsschaltung sehr übersichtlich schaltbar. Aufmaßlinien vom Tachymeter sind auf diese Weise auch gut korrigierbar, indem ich das betreffende Stockwerk separat schieben und drehen kann, was mit 3D-Linien in Dicam nicht so übersichtlich geht.
Andere mögen sich für diesen Zweck anders eingerichtet haben, für mich funktioniert es am besten so.
Die Dachausmittlung war vor ein paar Jahrzehnten mal an die Wandeingabe gebunden, das ist aber schon sehr lange historisch.
Du kannst eine Hauskontur schon lange völlig frei eingeben, bist an keine Wand- oder Deckenkanten gebunden.
Das funktioniert auch, ohne dass unter der Hauskontur überhaupt ein Stockwerk angelegt wurde, also völlig unabhängig.