Beiträge von Matthias Schwarz

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    Ich gebe dir Recht, Hilfsbilder treffen aber leider nicht alle Situationen. Das Hilfsbild soll das häufige Beispiel eines Raumes darstellen der nicht nur rechteckig ist.


    Hier fehlt vielleicht der Hinweis dass es um die Berechnung der langen Deckenmalken geht. Also die obere Breite der Decke bei der Berechnung der langen Deckenbalken maßgeblich ist und nicht die untere.

    zuerst eines vorweg, ich bin kein Statiker, also ob mein Versuch es logisch zu erklären zu 100% korrekt ist, will ich mir nicht anmaßen. Außerdem wird es nun etwas umfangreicher werden, aber anders kann ich es nicht darlegen.


    Wir blenden mal die Tragfähigkeit eines Balkens komplett aus, was ein Balken in der Lage ist zu tragen vernachlässigen wir in unserem Gedankenspiel komplett.


    Das Beispiel ist eine Decke mit 4,75 m x 6,40 m, also nur ein Rechteck. Die Deckenbalken (12x24) werden sinnigerweise parallel zu den 4,75 m gelegt. Die Spannweite der Decke ist also 4,75 m.


    Auch wenn es mathematisch nicht genau 0,625 als Sprungmaß ergeben würde gehen wir in dem Beispiel von 10 Feldern mit 0,625 m als Sprungmaß aus. Also genau mitten im Raum liegt ein Balken.


    Beispiel 1: pure Deckenbalken ohne Aufbau.


    Wir stellen uns eine Person vor, 100 kg schwer, die sich auf den mittleren Deckenbalken (12x24) genau in die Mitte stellt und, und beginnt leicht zu hüpfen.


    Ganz klar, der Balken würde schwingen. Jetzt müsste der Querschnitt deutlich vergrößert werden damit das Schwingen im maximalen Grenzbereich landet. Aus deinen Beispiel 12x34


    Beispiel 2: pure Deckenbalken mit einem 1,25 m langen Bohlen (Querholz) 4x20 flach, quer zu den Deckenbalken gelegt. Es liegt also mit seiner Mitte auf dem mittleren Deckenbalken auf und geht über 3 Balken


    Die gleiche Person, stellt sich nun quasi genau an die gleiche Stelle, jedoch auf das Querholz und beginnt leicht zu hüpfen.


    Ganz klar, der Balken würde weniger schwingen. Jetzt müsste der Querschnitt weniger vergrößert werden damit das Schwingen im Grenzbereich landet. Das Querholz hat die Last zum Teil auch auf die Nachbarbalken verteilt.


    Beispiel 3: pure Deckenbalken mit einem 2,50 m langen Bohlen (Querholz) 4x20 flach, quer zu den Deckenbalken gelegt. Es liegt also mit seiner Mitte auf dem mittleren Deckenbalken auf und geht über 5 Balken


    Die gleiche Person, stellt sich nun quasi genau an die gleiche Stelle, jedoch auf das Querholz und beginnt leicht zu hüpfen.


    Ganz klar, der Balken würde wieder weniger schwingen. Jetzt müsste der Querschnitt weniger vergrößert werden damit das Schwingen im Grenzbereich landet. Allerdings kommt das Querholz je länger es wird an seine Grenzen die Last zu verteilen, da es selbst ja wieder sich durchbiegen wird.



    Also würden wir einen 6,40 m langen Bohlen (Querholz) auflegen, wird das wahrscheinlich das Schwingen nicht mehr nennenswert verändern.

    Ebenso wird die Schalung von 20 oder 22 mm die Schwingung nicht nennenswert beeinflussen.


    Und genau diese Situation mit der Querverteilung der Lasten übernimmt der Estrich. Auch er kann die Last nicht immer auf alle vorhandenen Deckenbalken gleichmäßig verteilen. Deshalb ist in deinem Beispiel bei 3 Meter kein Vorteil mehr da.


    Und da man im Vorfeld durch die Parameter der Decke, Estrichart, Estrichdicke usw. nicht grundsätzlich sagen kann bei welcher Breite der Estrich in Bezug auf die Schwingung seinen Einfluss verliert, muss man immer den kleinsten Wert also quasi die kleinste Estrichbreite bei den zu berechnenden Deckenbalken eingeben, da diese ja unterhalb der maximalen Breite des "Estrichvorteils" liegen kann.


    Und bevor das nun weiter hinterfragt wird ein typisches Beispiel für die Abfrage.


    Der Raum hat an der rechten Seite eine schräge Wand. Also die obere Raumbreite hat 6,40 m und die untere Raumbreite ist 8,40 m. Jetzt muss also 6,40 m eingegeben werden und nicht der Mittelwert von 7,40 m oder gar 8,40 Meter.


    Also muss immer bei der zu berechnenden Balkenlänge die kleinste Deckenbreite eingegeben werden.


    Ich hoffe damit konnte ich es etwas klarer stellen.

    Für mich wäre das aber unlogisch.

    Wenn doch die Deckenbalken ausreichend bemessen sind, dass es keine Schwingungsprobleme mehr gibt, warum soll dann der Träger noch mal mit Schwingung berechnet werden?. Es gibt doch dann gar keine Schwingung mehr die außerhalb der Grenzwerte liegen würde.

    meines Erachtens ist immer die kleinste Deckenbreite einzugeben. Das bezieht sich natürlich nur auf Decken die auch unterschiedliche Breiten in der gleichen zusammenhängende Decken haben, bzw. um es genauer auf den Punkt zu bringen die unterschiedliche Breiten bei den zu berechnenden Deckenbalken haben.


    Also ein Raum der zum Beispiel eine L-Form hat. hier wird unabhängig von der Balkenlänge immer die kleiste Breite eingegeben


    Also wie im dem Hilfsbild zu sehen. Ich möchte die langen Deckenbalken berechen. An der unteren Deckenkante ist der Raum z.B. 8 m breit und am Ende (oben) der langen Deckenbalten ist der Raum nur 5 m breit.

    Dann muss ich die 5 Meter bei der kleinsten Deckenbreite eingeben.

    das Problem mit der Maus ist ein anderes wie bei Spielen. Es gibt meines wissens kein anderes CAD-Programm was zur Zeit richtig remotefähig ist. Und da ist es tätsächlich zum überwiegenden Teil die Reaktionen der Maus. Deshalb haben wir eine remotefähige Version entwickelt, die auch schon mehrfach im Einsatz ist.


    Von der Oberfläche unterscheiden die Versionen sich nicht, es gibt ein paar sichtbare Stellen in der Mausbedienung, die aber keinen Nachteil darstellen. Mit dem Remotemodul kann die Remoteversion auch jederzeit auch in eine "normale" Version umgeschaltet werden.


    Für eine Remotelösung bedarf es aber einen versierten Administrator, da die Software auf dem Server installiert werden muss, und die Einstellungen an die CAD-Anforderungen angepasst werden müssen. Es ist nicht wie bei den Spielen dass die Cloudanbieter alle Anpassungen an die Spiele vornehmen, da sie in der Regel von sehr vielen Spielern gespielt werden.


    Wenn Sie mehr Informationen brauchen dann können Sie gerne über den Außendienst eventuell einen Termin Ihres Administrators mit unseren für den Remotebereich zuständigen Mitarbeiter vereinbaren.

    wenn du die HCW Verbinder (Stexon) setzen willst würde ich zu einer Robotic Totalstation greifen z.B. iCR 70 oder iCR 80.

    Wenn du mit dem Bohrständer arbeiten willst ist es fast schon eine Voraussetzung. Sonst brauchst du schon wieder 2 Personen um sie einzumessen. Beim iCR 70 oder 80 macht das eine Person.

    Wende dich doch einfach mal an deinen Außendienstler der kann dich da umfangreich beraten. Wir selbst sind ja auch Leica Partner und kennen die Voraussetzungen.

    Die Lage wäre zu kurz gedacht, ](*,) da es dort auch Hölzer geben könnte die keine Konterlatte bekommen soll. Z.B Ortgangleisten usw.


    Deshalb ist es durch die Stabartnummer steuerbar ob eine Konterlatte erzeugt wird oder nicht. :+:


    Sie können also einfach die Stabart verwenden die keine Konterlatten erzeugt. Z.B. 100/Sparren oder 150/Sparren oder 811/Sparren usw.


    Die Beschreibung darf natürlich dennoch Sparren lauten


    Das sollte also funktionieren. Viel Spaß bei der Lösung :laola:



    Siehe hier die Beschreibung aus der Version 19:


    Konterlatten werden aufgrund darunter liegender Bauteile erzeugt. Die Bauteile zur Erzeugung von Konterlatten werden neben ihrer geometrischen Ausrichtung auch über ihre Funktion, wie z.B. Sparren erkannt. Bislang orientierte sich die Erkennung der Funktion an der verwendeten Eingabefunktion; Konterlatten wurden auf allen Bauteilen erzeugt, die mir der Sparrenfunktion eingegeben wurden. Nun wird für die Erkennung der Funktion jedoch die Stabart verwendet, die mit V18.02 auch bei Sparren eingestellt werden kann. Werden nun mit der Sparrenfunktion z.B. spezielle Latten eingegeben, so sollen an diesen keine Konterlatten entstehen. Das kann unterbunden werden, indem z.B. die Stabart 811/Latte vergeben wird.
    Auf Sparren mit folgenden Stabarten werden Konterlatten erzeugt:
    - Sparren: 110-139, Aufschieblinge: 170-179
    - Füllholz 142 : Die Länge der Konterlatte wird auf die Länge des Füllholzes reduziert
    - Grat- Kehlsparren: 210-229, Aufschieblinge: 270-279

    Zitat von benjamin_gretsch

    Hallo Matthias
    sorry, wenn ich etwas zu "pampig" rüberkam - aber bei uns wusste das keiner, dass so etwas schon möglich ist
    Vermutlich gibt's das erst seit der ein oder andere "große" Fertighausbauer bei euch ist
    Und ehrlich gesagt kann ich mich auch nicht erinnern, dass das bei irgendeiner Beta mal erwähnt und beschrieben worden ist... aber okay
    Die Funktion ist ja vorhanden..... werden wir demnächst testen ;)
    Danke dir für die Info :+:


    Hallo Benjamin,


    alles klar kein Problem. Aber nicht nur Fertighausfirmen haben ihre Wünsche, es gibt genügend Firmen die auch mit Maschinen arbeiten und ihre Wünsche weitergeben.
    Kein Wunsch geht verloren, und alle Wünsche werden nach einer Priorisierung eingeteilt und meistens auch erfüllt.


    Bis jetzt sind wir fast ein bisschen Stolz wie viele Wünsche wir oft auch in relativ kurzer Zeit erfüllen können.


    Der zum Beispiel hat jetzt keine einzige Minute gedauert.
    \:D/ :lol:


    Wenn man unter Corona zuerst mal wieder an ein Bier denkt, oder man wieder problemlos von A nach B reisen kann, können wir ja mal wieder über einen Tag im Böhmerwald nachdenken.

    Zitat von Michael Bunz

    Ich hatte schon zu Anfang meine Bedenken weil diese Brücke uralt ist und zudem noch eine Spezialprogrammierung von einem früheren externen Programmierer von Weinmann drauf hat, sogar mit einer kleinen Simulation!
    Das haben nicht mal die grossen XY Fertighausfirmen oder Mathias?
    .......


    Hallo Michael,


    du würdest dich wundern wie erfinderisch man sein kann, das hättest nicht mal du erwartet.


    Deiner Beschreibung nach würde ich fast vermuten dass die Maschine ursprünglich zuerst viellecht bei einer Fertighausfirma stand.
    Zumindst deuten die Anpassungen und die Simulationen darauf hin.


    Sogar Optimierungen in Bezug auf die Reihenfolge der Bearbeitungen wurden da zum Teil angepasst.


    Die Taktzeit ist meistens der entscheidende Faktor.


    Und natürlich nicht zu vergessen dass keine einzelne Nagelreihe von Hand gezeichnet oder per Code eingegeben werden muss. Und die vielen Funktionen und Wahlmöglichkeiten in der Maschine helfen immer mit, einen Automatismus gegenüber der manuellen Dateibearbeitung zu bekommen.


    Aber manuelle Anpassungen in den Wup-Dateien musste ich noch nie machen. Ich denke das beeinfussbare kann durch die Einstellungen erreicht werden.

    Zitat von benjamin_gretsch

    Somit würde ich mich freuen wenn Du das als Aufruf siehst, Meister Schwarz ;)
    Und bitte sag jetzt nicht, dass ich die Nagelreihen eh alle manuell im Texteditor anpassen kann.....


    natürlich kenne ich die Fraktion Resch ;)


    ich habe keine Brücke um es zu testen, aber versuche mal den Haken bei "Kollineare Nagelreihen auf Schwelle / Rähm zusammenfassen zu setzen"


    Kollineare bedeutet - auf einer Linie liegend. Es dürfen keine Höhenversätze in den einzelnen Linien sein, und nur hintereinander liegende Linien können zusammengefasst werden.


    das müsste doch das gewünschte Ergebnis sein. :+: