Sparrennagelbohrung

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    • Offizieller Beitrag

    Das ist in jedem Fall ein Freiblatt. Da dies bis jetzt keine Sparrennagelbohrung enthalten kann, müssten Sie diese als Bohrung von Hand eingeben.

    Viele Grüße,
    Joachim Neumann (Dietrich's Technology GmbH)
    Software für den Holzbau, Abbund, Holzrahmenbau, Blockbau, Ingenieurholzbau und für die Fertighausindustrie

  • Wenn er es aber als Kerve mit Pfettenstärke eingibt ist die Bohrung schon mit dabei!
    Viel Spaß beim ändern oder Bohren! :lol:
    BEAR

    Macht es Recht ,
    oder lasst es bleiben


    Gruß
    Rainer

    • Offizieller Beitrag

    Wie geht das denn?
    Es handelt sich um eine normale Pfette und einen normalen Sparren. Dabei entsteht immer ein Freiblatt und dort kann man keine Pfettenbreite und keine Sparrennagelbohrung eingeben.
    Die Pfettenbreite kann man nur bei der Eckkerve eingeben.


    Was Sie im EKP machen ist natürlich eine andere Sache. Da kenne ich mich nicht so gut aus, wie in unserem System.

  • Hallo zusammen!
    Da glaube ich Wutzernst kein Dicam hat würde ich Ihm vorschlagen das im WEKP zu machen! (Das habt Ihr soweit ich weiss!)
    Dort gibt es eine Funktion zum Erstellen von Bearbeitungsgruppen!
    Diese fragt dann nur noch das Längsmass ab wo der Sparrennagelbohrer platziert werden soll und Ihr müsst nicht die ganze Zeile 4-3- durchtippen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Bunz

    Essetre Black Forest
    Dietrich's Technology GmbH Betatester
    Software für den Holzbau, Abbund, Holzrahmenbau, Blockhausbau, Ingenieurholzbau und für die Fertighausindustrie

  • Hallo


    Vielen Dank für die Tips.
    Ich bearbeite zur Zeit ein Projekt mit hunderten(!!) solcher Kerve und vielen Schiftern, die nach Statik mit vorgebohrten Sparrennägeln angeschlossen werden müssen. Da gibt es wunde Fingerkuppen! :frowning_face:


    @Herr Neumann
    Welchen Sinn hat dann eigentlich die Einstellung im neuen Tragwerk
    1-7-7, Pfetten an Sparrenlage -Durchmesser Sparrennagelbohrung.

    Gruss
    wutzernst

  • Hallo Wutzernst!
    Also wenn es hunderte sind und Ihr zu zweit an der Maschine seit würde ich die hinten von Hand reinmachen! Weil bei solchen Überblattungen ist die Geschwindigkeit der Maschine nicht so hoch! Kommt darauf an wie breit natürlich eure Pfetten sind und was für einen Fräskopf ihr in der Vertikalfräse drinhabt! Meistens sind das bei mir mit dem 8er Kopf 2 Bearbeitungsschritte also sagen wir pro Sparren 6 Fräsungen und da kommt hinten einer gut mit! \:D/
    Es muss nicht immer alles auf der Anlage sein!
    Wir fahren zum Beispiel sichtbare abgesteckte Zapfen ohne Absteckung und machen diese Absteckung von Hand weil das steht in keiner Relation mehr!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Bunz

    Essetre Black Forest
    Dietrich's Technology GmbH Betatester
    Software für den Holzbau, Abbund, Holzrahmenbau, Blockhausbau, Ingenieurholzbau und für die Fertighausindustrie

    • Offizieller Beitrag

    wutzernst,
    Das ist der Sparrennageldurchmesser für die Kerven. Wenn der Wert auf 0.000 steht, wird auch bei den Kerven keine Sparrennagelbohrung erzeugt.

  • Hallo


    @MoP10+

    Zitat

    Es muss nicht immer alles auf der Anlage sein!


    Da bin ich auch deiner Meinung, aber wenns schneller und einfacher geht??


    @Herr Neumann
    Ist es geplant, auch bei solchen Kerven eine Sparrennagelbohrung zu erzeugen? Es wäre gut, wenn hier auch die Sparennagelautomatik der P10 verwendet werden könnte!


    Vielleicht wäre es sinnvoll, bei diesen Kerven eine Zugabe (wie bei den Zapfenlöchern) mit einzubauen, da normales, ungehobeltes Bauholz selten so massgenau geschnitten ist, dass die Kerve passt.

    Gruss
    wutzernst

    • Offizieller Beitrag

    Die Sparrennagelautomatik der P10 kann hier nicht verwendet werden. Diese funktioniert nur bei Kerven mit der Kervenfräse und dies ist ja keine Kerve.
    Ob hier einmal Bohrungen erzeugt werden kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ich vermute aber, dass wir da etwas machen werden.

  • Hallo,
    beim letzten Bauabschnitt habe ich wieder das gleiche Problem. Könnte man die Sparrennagelbohrung als Punktsymbol eingeben? (mit übergabe an die P10 als Sparrennagelbohrung) Habe leider keine Dicam-Vollversion und finde auch kein passendes PSB.

    Gruss
    wutzernst

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt bei uns keine Sparrennagelbohrung. Diese ist nur ein Parameter der Kerve. Ansonsten gibt man eine normale Bohrung mit dem Durchmesser des Sparrennagelbohreres ein. Wenn man dann im Postprozessor auch den gleichen Durchmesser eingibt, wird die Bohrung auch an den Sparrennagelbohrer übergeben.
    In diesem Fall würde ich in DICAM eine normale Bohrung senkrecht zur Seitenfläche eingeben.
    Die Fläche ist die Oberseite.
    Bezug für Quermaß ist die Achse, Quermaß ist Null.
    Alle Sparren wählen und dann 'An Punkt' und die Pfettenkante wählen.

  • Hallo Herr Neumann,
    im Postprozessor für die P10 kann ich für den Sparrennagelbohrer keinen Durchmesser angeben, deshalb wird er auch für diese Bohrungen nicht verwendet. Da muß ich wohl bei meiner alten Methode bleiben! :frowning_face:

    Gruss
    wutzernst

  • Hallo Wutzernst


    also wenn du Dicam für Zimmerer hast gibt es dafür schon ein PSB. Wenn du meine PSB herunterlädst, sollten die Bohrungen dafür dabei sein. Falls nicht lass es mich wissen, dann bekommst du die aktuelle Datei.


    Aufrufen kannst du das PSB mit Werkzeug - PSB - Zuweisen im Ordner CHPSB sollten die Bohrungen drinstehen.


    Gruss
    Bruno

    BIM im Holzbau

  • Hallo zusammen!
    @Abbundprofessor: Auch wenn hier eine Null drinsteht beim Sparrennagelbohrer wird das bei der P10 erzeugt! Makro 2.0. und an der Maschine Schalter Sparrennagelbohrgerät Automatik eingeschaltet, dann bohrt die Maschine, egal was DHP sagt!
    So was ähnliches wie Ernst will, haben wir doch bereits: Siehe auch im Anhang! Wenn Makro 2.0. nicht mehr geht, wegen den Grenzwerten wird das doch zerlegt in Makro 2.2. und 4.3.!
    Also sprich Freiblatt mit Bohrung zerlegen in Makro 22... oder 18... plus Makro 4.3. Sparrennagelbohrer!


    Bei Geometrien ersetzten Sparrennagelbohrung als Bohrung wird ja dann entweder auf Bohrgerät unten oder hinten mit Durchmesser 8mm zugegriffen!
    Dieser Bohrungsdurchmesser wird aber nicht überwacht! Hier sollte dann bei den nichtmachbaren Sachen die Meldung kommen Bohrerdurchmesser überprüfen!
    ernst: Mach die Sache doch mit dem Bohrgerät hinten, das wirst du normalerweise bei den Sparren nicht brauchen! Wenn du die Bohrung dann in DHP leicht in die Waage reinsetzt, hast du die gleiche Wirkung wie die Verstellung des Sparrennagelbohrgerätes! Und die Sache ist dazu noch durchgebohrt!
    Wenn du einen speziellen Durchmesser brauchst, den du nicht im Revolver hast, dafür gibt es zahlreiche Einbaubuchsen, das gilt auch für das Sparrennagelbohrgerät!
    Jetzt noch kurz zum Anhang, die Bohrung sollte ein wenig versetzt werden und nicht auf die Kervenecke treffen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Bunz

    Essetre Black Forest
    Dietrich's Technology GmbH Betatester
    Software für den Holzbau, Abbund, Holzrahmenbau, Blockhausbau, Ingenieurholzbau und für die Fertighausindustrie

  • Hallo
    Bruno Funk
    Da wäre genau das richtige PSB dabei, aber die Bohrung wird auch nicht an den Sparrennagelbohrer übergeben. :cry:
    Master
    Mein ursprüngliches Problem war, dass bei diesen Kerven die Sparrennagelautomatik bei der P10 nicht geht. Ich wollte eine Bohrung, die an das Sparrennagelbohrgerät übergeben wird. Die Bohrung mit dem Bohrgerät "hinten" zu machen, ist kein Problem.

    Gruss
    wutzernst

  • Hallo Ernst!
    Das war schon klar! Makro 4.3. wird nur angesteuert wenn so was ist wie in meinem Bildchen! In deinem Fall würde das vielleicht eh nicht funktionieren!
    Ich schau mal kurz an der Maschine!


    Also angenommen Ernst, deine Kervenfräse steht zum Zapfen machen bei einem 20cm breiten Holz, dann ist das Quermass so gross, dass durch die mechanische Begrenzung du gerade mal ein 24 cm breites Holz kitzeln würdest! Bei Makro 4.3. wird ja kein vorheriges wegfahren der Kervenfräse angeordnet! Also würde bei einer ungünstigen Situation nicht mal ein Löchchen erzeugt werden! Wenn du allerdings die Kervenfräse gar nicht brauchst und diese aus den Maschinendaten herausnimmst und davor die Kervenfräse ganz nach hinten fährst, dann kannst du fast gar durchbohren!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Bunz

    Essetre Black Forest
    Dietrich's Technology GmbH Betatester
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