Im aktuellen Heft "Der Zimmermann" [Heft 5, 75. Jahrgang Mai 2008] wird von dem Redakteur Peter Kübler über die neue Meisterprüfung geschrieben. Kurz zum Inhalt: "In Teil I der Meisterprüfung -" Meisterhafte Verrichtung wesentlicher Tätigkeiten" müssen Insgesamt für das Bestehen der Prüfung mindestens 50 Punkte erziehlt werden. Für die darin enthaltenen Prüfungsteile "Meisterprüfungsprojekt einschließlich Fachgespräch" und "Situationsaufgebe" sind jedoch jeweils nur mindestens 30 Punkte zu errreichen (30 Punkte entsprechen übertragen in etwa der Schulnote 5 = "Mangelhaft").
Ähnlich soll dies im Teil 2 der Meisterprüfung aussehen.
Mich würde Interessieren, wie die Meinung derer hier im Forum zu dieser neuen Prüfungsverordnung ist. Ist dies ein weiterer Schritt Richtung Abschaffung des Meistertitels? Warum bringt das Bundeswirtschaftsministerium einen solchen Erlass, der es den zukünftigen Absolventen der Meisterschule nur schwer macht, wenn Sie, so Kübler "vor den ihnen anvertrauten Mitarbeitern und dem Betrieb gegenüber versagen (müssen)", da Sie zwar die Meisterprüfung in der Tasche haben, aber nicht die notwendigen Fähigkeiten.
mfg
Sebastian Jacobi
Neue Meisterprüfung
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Es gibt bewstimmt Dinge in der Meisterausbildung, die überarbeitet werden müssen. Ich kann ja nur von der Schule sprechen, welche ich besuchte. Da fehlt, genauso wie in der Gesellenausbildung die praxisorientierung.
Ich halte das oben bewschriebene für fragwürdig. Wozu brauch ich das ganze dann noch? Wollen wir den keine qualifizierten mitarbeiter mehr?
Soll sich jeder Meister schimpfen können, auch wenn er keine Ahnung hat was er tut? Auch die Diskussionen über die Abschaffung der Meisterprüfung halte ich für falsch. Wenn wir Qualität sichern wollen, dann sollte es so bleiben wie es ist. Was nicht heissen soll, das ein Geselle nichts wert ist, oder nichts kann! -
Zitat von Sebastian Jacobi
Im aktuellen Heft "Der Zimmermann" [Heft 5, 75. Jahrgang Mai 2008] wird von dem Redakteur Peter Kübler über die neue Meisterprüfung geschrieben. Kurz zum Inhalt: "In Teil I der Meisterprüfung -" Meisterhafte Verrichtung wesentlicher Tätigkeiten" müssen Insgesamt für das Bestehen der Prüfung mindestens 50 Punkte erziehlt werden. Für die darin enthaltenen Prüfungsteile "Meisterprüfungsprojekt einschließlich Fachgespräch" und "Situationsaufgebe" sind jedoch jeweils nur mindestens 30 Punkte zu errreichen (30 Punkte entsprechen übertragen in etwa der Schulnote 5 = "Mangelhaft").
mfg
Sebastian JacobiFrage Sind die 30 Punkte für jeden Teil einzeln oder für beide Teile zusammen?? Wenn die Punkte für beide Teile währe, könnte ja keiner mehr die Meisterprüfung bestehen?? Das ist doch unlogisch.
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Für den Teil I der Meisterprüfung müssen 50 Punkte erreicht werden. In diesem Teil I sind verschiedene Prüfungsteile enthalten, bei denen jeweils mindestens 30 Punkte zu erreichen sind.
Im Teil II der Meisterprüfung soll es ähnlich sein. Hier reichen teilweise 30 Punkte, wenn man insgesamt einen Schnitt von 50 Punkten aufweisen kann.
Gruß
Sebastian Jacobi -
oo
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Hallo Woodwurm,
schön daß wir jetzt auch englischsprachige Würmer im Forum haben. :lol: =P~
Aber im Ernst; ich kann Deiner Meinung nur zustimmen. Allerdings bin ich skeptisch, ob wir da in Berlin was auf die Beine stellen können. Wir Handwerker sind doch so in unser Alltagsgeschäft vertieft, dass wir gar nicht merken, wie uns "die Theoretiker" schon in den Sack gesteckt haben. -
j.-jk
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Wo Du auch wieder recht hast.
Aber unsere Väter, ich selbst bin etwas um die 50, "arbeiteten" doch auch nur so! Wer profiliert sich zum "Revolutionsführer"

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Hallo Leute
Also ich finde es auch total bescheuert, dass die Anforderungen immer weiter nach unten geregelt werden. Bei den Gesellenprüfungen ist das ja auch schon der Fall. Wie soll man da gute Leute aus der Ausbildung bekommen. Ich verstehe aber auch die Politiker nicht, einerseits jammern sie, dass in Deutschland die guten Fachkräfte ausgehen und andererseits senken sie das Nivau von Prüfungen und Lerninhalten. Was soll dass? Das ist doch im Kreis diskutiert und das Pferd am Schwanz aufgezäumt.
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Nabend Kollegen,
ich habe 2006 meinen Meister in der HWK Flensburg gemacht und, ob ich nun jemandem ans Bein pink.. oder nicht, der dortige Theorie Unterricht war absolut schwach. Die Prüfungsvorbereitung lief im Großteil so ab, dass man auf die, häufig in der Prüfung vorkommenden Fragen, vorbereitet wurde und das indem man wieder und wieder die Fragebögen durchgebüffelt hat. Praxisnaher Unterricht, wie hier schon erwähnt wurde, oder vorbereitender Unterricht auf dass, was später im Berufsleben auf einen zu kommen würde, wurde völlig vernachlässigt.
--- Mir war das alles sehr wider --- Wirklich meisterlich lernen tue ich eigentlich erst nach der Prüfung und das Tag für Tag ;o
Schlecht gelaunte und nicht motivierte Ausbilder sollten eigentlich auch ein NoGo sein. Ich meine man bezahlt ja immerhin für eine vernünftige Ausbildung.Die einzige eines Meisters würdige Prüfung war die projektbezogene Zeichenprüfung, die war echt eine Herausforderung. (kleines Bild als Anhang)
Mein Vater war jahrzehntelang in der Prüfungskommision, sowohl für Gesellen als auch der für Meister... ich bin echt am überlegen ob ich in seine Fußstapfen stoße.
Bin leider noch nicht dazu gekommen, den Artikel im Zimmermann zu lesen, aber ich bin definitiv für die Demo!
Biete auch Schlafplätze an

*Kopfschüttelnde Grüße*
Torre
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