Beiträge von Der_Planer

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    Fräsungen für Ringkeildübel können nicht mit einem Fingerfräser gemacht werden.

    Die speziellen Fräser haben 3 Messer, einen Außenschneider, einen Innenschneider und einen Rausholer.

    Mit dem Fräser wird eine konische Ringnut gefräst, die genau der Form der Dübel entspricht, und die die notwendige Kraftübertragung gewährleistet.

    Ein Versuch, das mit dem FF zu fräsen kann mit Bauwerkseinsturz enden.

    Danke schonmal für die Beteiligung und die interessanten Antworten!
    Einen Rotationslaser oder gar einen iCR werde ich ganz sicher nicht anschaffen, möchte lieber vorhandene preisgünstige Geräte nutzen und deren Justierung optimieren.

    Ich komme immer wieder mal in die Verlegenheit, geneigte Linien oder Flächen an einer Baustelle festzulegen und zu markieren.

    Manchmal ist es nur eine geneigte Linie entlang einer Wand, manchmal sind es geneigte Flächen für ein Dach oder eine Pflasterfläche.


    Als Hilfsmittel nehme ich dafür einen Kreuzlinienlaser, schalte die Pendelfunktion aus, dann kann ich das Gerät neigen.

    Oft ist es so, dass ich eine Linie durch zwei markierte Punkte ziehen will.

    Der Laser steht dann auf einem handelsüblichen Fotostativ, das viele Freiheitsgrade zum Schwenken bietet, aber keine feinfühlige Justiermöglichkeit hat.

    Es ist nicht ganz einfach, die beiden Punkte exakt zu treffen.


    Noch etwas schwieriger wird es bei einer geneigten Fläche, die durch drei räumliche Punkte definiert ist. Neben einer feinfühligen Neigungseinstellung ist auch eine Feinjustierung der Höhe notwendig.

    Das Stativ kann man so ausrichten, dass es einigermaßen passt, aber für die letzten paar Zentimeter sind die Verstellmöglichkeiten zu grob.


    Gibt es hier jemanden, der dieses Problem auch schon zu lösen hatte? Wie habt ihr das gemacht?

    Ich habe nach einem Justiergerät gesucht, mit dem man Neigungen in alle Richtungen feinjustieren kann, habe aber keins gefunden.
    Alles was angeboten wird, sind Vorrichtungen für den horizontalen Betrieb, nicht für gekippten Laser.

    Die Höhenjustierung geht eigentlich mit einem Kurbelstativ genau genug, danach muss die Neigung aber wieder angepasst werden.


    Nun plane ich, genau so ein Gerät zu entwerfen, das diese Arbeit wesentlich erleichtert, und würde es wahrscheinlich als 3D-Druck erzeugen.

    So ein Druck rentiert sich eigentlich nur, wenn man gleich mehrere Geräte drucken lässt.

    Darum hier die Frage: Hat noch jemand Bedarf und Interesse an einer Justierplattform für Kreuzlinienlaser?
    Vorgesehen ist eine seitliche Neigbarkeit von etwas mehr als 45°. Das reicht aus, um jeden beliebigen Winkel einzustellen. Bei steileren Winkeln schaltet man auf die andere Achse des Lasers um, die um 90° versetzt ist.
    In Blickrichtung sollten ca. ±30° Neigung machbar sein.

    Die Plattform bekommt ein Stativgewinde, kann aber auch freistehend genutzt werden. Ob ich eine Höhenjustierung mit einbaue, steht noch nicht fest.

    pasted-from-clipboard.png

    Wäre das nicht der gleiche Vorgang, den ich oben beschrieben hatte?

    Ja, sehr ähnlich zumindest.
    Auf dem Rechner meiner Frau laufen nur wenige Programme, eigentlich nur Office, Internet und E-Mail. Da gibt es dann auch nicht viel Datenmüll.
    Auf meinem PC würde ich das sicher nicht so machen.

    Der PC meiner Frau brauchte eine neue Festplatte. Die alte rödelte für einfache Aufgaben viel zu lange rum, daher hab ich eine drehende Festplatte gegen eine doppelt so große Samsung SSD getauscht. Samsung hat ein ein gutes Migrationsprogramm, mit dem ich alle Daten samt Windows und Programmen auf die SSD übernehmen konnte, die dann auch bootfähig war.
    Vielleicht hilft eine ähnliche Prozedur auch hier?

    Bei solchen Aktionen schleppe ich nur ungern ein altes Windows mit, sondern nutze gleich die aktuelle Version.

    Dann installiere ich sämtliche Software neu. Bei der Vielzahl der Programme nimmt das bei mir mehrere Tage in Anspruch, aber die investiere ich gerne.

    Danach habe ich ein sauberes System zum Arbeiten.


    Notwendig sind natürlich die entsprechenden Installationsdaten samt ihren Freischalt-Codes. Die liegen bei mir separat auf einer Datenfestplatte und natürlich auch in der Datensicherung.


    Ich denke, dass es elegantere Lösungen gibt, die ich aber bisher nicht genutzt habe.

    ... die Richtschwelle unterseitig als Passstück zum Rohbau fräsen... :grinning_face_with_sweat:

    Das könnte man tatsächlich machen, aber der Aufwand wäre beim Modellieren und auf der Maschine zu hoch.

    Eigentlich reicht es, jede Wand gezielt mit 2-4 unterseitig vormontierten Pass-Klötzen zu versehen und den Rest wie gewohnt zu untermörteln.

    (Die Königsdisziplin wären natürlich Stexon-Verbinder. :smiling_face_with_sunglasses:)

    Sowas hatte ich schon praktiziert, als ich noch mit dem Builder-Tachymeter aufgemessen hatte. Das war im Vergleich zu einem Scan schon beim Maßnehmen ein recht großer Aufwand, über den ich heute gar nicht mehr nachdenken würde. Einfach machen, und es passt.

    Für die eigene AV im Einmannbetrieb ist der Scanner zu wenig ausgelastet. Ich versorge deshalb auch andere mit Punktwolken oder mit nachgebauten Bestandsmodellen.

    Das sind nicht nur Zimmerleute, sondern auch Trockenbauer, Rohbauer, Restauratoren, Treppenbauer, Gewölbebauer, Architekten und gerne auch Landschaftsplaner bis zu einer gewissen Projektgröße.

    Im gezeigten Projekt gab es neben dem Punktwolkenmodell auch die Aufgabe, Estrichmengen zu ermitteln, um mit einem möglichst kleinen Volumen auszukommen. Dort wurde ein sehr teures Material verbaut, dementsprechend sollte das genau kalkuliert werden können.

    Für die Volumenermittlung war mir das grafische Volumen-Ergebnis von PinPoint nicht ausreichend nachvollziehbar, deshalb hatte ich es anhand der Rasterhöhen nochmal in einer Exceltabelle dargestellt. Mit heutigem Wissen und Können würde ich auch andere Methoden in Erwägung ziehen, wahrscheinlich sogar unser Programm.

    Jörg und Martin beschreiben eine Methode, die ich gerne für den Gerüstbauer nutze, oder auch für Mauerhöhenangaben.

    So wie Rainer es zeigt, mache ich das im Leica 3DR-Viewer. Dort stelle ich die Schichtdicke und das Offset auf ein geeignetes Maß, (im Beispiel auf 5 mm).

    Mit gedrückter Strg-Taste kann man (in der Grundrissansicht) durch die Punktwolke scrollen, während in der Legende abzulesen ist, in welcher Höhe man sich gerade befindet.
    Wenn man die PW dort mit den modellierten Nivellierschwellen überlagert, sieht man die Höhen gleich an den konstruktiv wichtigen Stellen.

    Bei einer 2-mm-Darstellung und Höhentoleranzen von 20 mm lässt sich die Situation in 10 Screenshots dokumentieren, die man als Einzelbilder, animiertem gif oder als Video speichert, so dass der Betrachter leicht an jede Stelle navigieren kann, ohne den Viewer zu installieren. Das geht sogar auf dem Tablet oder Smartphone.
    Auch hier im Forum: Pausiere das Video und fahre den Zeitschieber nach links/rechts, dann hast Du genügend Gelegenheit, die Werte zu lesen und an die Baustelle zu übertragen.
    Im Beispiel wird ein Höhenbereich von -5 cm bis +5 cm dargestellt. Die aktuelle Höhe kann als Z-Position abgelesen werden.


    GT_2025-06-05_18-25-27.mp4



    Weitere Möglichkeit (vielleicht die beste...):

    - Du legst in jeder Wand ein Orthofoto ab, das die PW genau in der Wanddicke abbildet. Dort siehst Du grafisch den Verlauf des Scans im Abstand zur Nivellierschwelle und kannst entsprechende Maßketten legen oder sogar schon Klötze modellieren, die an der Stelle schon genau passen. Der Montagetrupp hat an dem Tag sehr früh Feierabend ;)

    In diesem Beispiel wurde eine HRB-Wand auf abgestemmtes Bimsmauerwerk gesetzt.

    Rechts im Plan gab es einen Hinweis, dass vor Ort noch eine kleine Mauerspitze entfernt werden muss:


    pasted-from-clipboard.png




    Im PinPoint Modeler gibt es weitere Möglichkeiten:

    - Du kannst eine waagerechte Ebene durch die Bodenplatte legen und den Abstand der Punkte unter/über dieser Ebene farblich anzeigen lassen.
    Je nach eingestellter Schichtdicke werden die Farben so skaliert, dass eine aussagekräftige Darstellung entsteht.


    pasted-from-clipboard.png


    - Ich kann auch die Bodenplatte mit einem Raster belegen, das z.B. alle 20 oder 50 cm in x- und y-Richtung einen Punkt setzt und dessen Höhe beschriftet. Setzt man die Punkte zu dicht, überschreiben sich die Texte, dann wird es unübersichtlich.


    pasted-from-clipboard.png


    - Das Ganze lässt sich als dxf-Plan ausgeben, den man im Modell auf einer Arbeitsebene hinterlegen kann.


    pasted-from-clipboard.png


    Es gibt eigentlich für jeden Anspruch genug aussagekräftige Lösungen. Um eine Bodenplatte als Topografie darzustellen, ist vielleicht die Farbkarte sehr anschaulich, in Verbindung mit dem Höhenraster hat man auch nachvollziehbare Werte.
    Die im Video gezeigte "Tomografie" vereint beide Methoden ziemlich anschaulich.


    Für Produktion und Montage finde das Orthofoto sehr geeignet.

    Eine ifc-Datei enthält eine Angabe, in welcher Einheit sie erstellt wurde (Meter, Millimeter, inch usw.)

    Möglicherweise reicht es, die Einheitenangabe im Editor zu korrigieren.


    Ich bin nicht sicher, ob diese ifc-Info beim Import in Dietrich's ausgewertet wird, oder ob immer alles in Meter importiert wird?


    Es gibt ansonsten Programme (z.B. ifcOpenShell Python), die das ändern der Einheiten beherrschen, hab sowas aber noch nicht genutzt.

    Ich spreche auch manche Dinge an, die ich in Zeichnungen finde, die nicht meiner Überzeugung entsprechen.

    Vieles davon wird angenommen, manches aber auch nicht.

    Wenn etwas offensichtlich falsch ist, melde ich schriftlich Bedenken an.


    Ansonsten ist der Kunde König und bekommt, was er unbedingt will.

    In der AV würde ich die Konterlatten dann zwar mit 20 mm darstellen, aber sie nicht vermaßen oder beschriften.

    Nach mir kommt ja noch jemand, der sie einbaut und letztlich selbst darüber entscheidet, was er macht.

    Ich würde die ifc-Datei in bricscad einlesen, dort skalieren und wieder als ifc ausgeben.


    Solche Vorgänge habe ich immer, wenn ich gescannte Geländemodelle erzeuge.

    In PinPoint erzeuge ich ein Mesh aus der Punktwolke und speichere es im stl-Format.

    Das bearbeite ich z.B. in Meshmixer, um die Anzahl der Dreiecke in großen Flächen zu reduzieren.

    Die stl-Datei konvertiere ich mit ABViewer nach dxf, die lese ich in bricscad ein.

    Dort stelle ich die Einheiten von Millimeter auf Meter um, bevor ich die Datei als ifc exportiere.

    Das hatte ich beim ersten Versuch nicht gemacht, somit war mein ifc-Modell nur wenige Millimeter groß und hatte in Dicam Fehlermeldungen verursacht.

    Für so winzige Kantenlängen ist unser Programm nicht gemacht.

    Früher hab ich mich durch solche Projekte durchgekämpft und festgestellt, dass es sich am Ende nicht gerechnet hat. Zum Einen war es Selbstüberschätzung, wie lange man dafür wirklich braucht, zum Anderen kamen während dieser Zeit immer andere Dinge dazwischen, die auch erledigt werden mussten. Bei so großen Projekten darf man seine Zeit eigentlich nur halb verplanen, so dass sich der Endtermin auf die doppelte Zeit hinausschiebt. Gewerkeübergreifende Projekt-Zeitpläne lassen das aber oft nicht zu, so dass man sich in engere Zeitrahmen zwingen lässt. Das ist riskant.


    Bisher war es bei JEDEM meiner Projekte so, dass die Vorplanung nicht einfach übernommen und ausgearbeitet werden konnte. Egal, wie schön und sauber die Linienführung der Architekten- und Statikpläne aussieht: Was die Pläne WIRKLICH taugen, merkt man erst, wenn man damit arbeitet.

    In der Regel hat die Planung schon mehrere Änderungen hinter sich, und mit Sicherheit wurden nicht alle betroffenen Pläne konsequent nachbearbeitet. Das ist eben eine Tatsache, die bei 2D-Planung immer vorkommt. Mal mehr mal weniger, und manchmal sogar unerträglich viel.

    Architektenpläne stimmen oft untereinander nicht, und die Statikpläne machen davon keine Ausnahme.


    Wichtig ist, dass man das frühzeitig dokumentiert und kommuniziert. Einen gewissen Anteil an Detailklärung muss man von vornherein in sein Angebot einrechnen. Wann diese Grenze überschritten ist, muss man plausibel bewerten und kommunizieren. Mein Weg, das zu kommunizieren ist zu 95% per E-Mail, nur ein ganz geringer Teil telefonisch. Manchmal ist es auch sinnvoll, eine Video-Konferenz einzuberufen, in der 3 oder 4 Parteien Details unter einen Hut bringen, oder sich im Nachgang um die aufgezeigten Probleme kümmern.


    Ich habe schon Projekte bearbeitet, wo meine Schlussrechnung mehr als doppelt so hoch war wie mein Angebot, und das wurde anstandslos akzeptiert. Ohne die entsprechende Kommunikation hätte ich in die Röhre geschaut.

    Man muss bei jedem Kunden herausfinden, wie sehr man an die Vorplanung und an seine Details gebunden ist, und wieviel Freiheit man für eigene handwerkliche Ausführungen hat. Wenn man zu wenig Freiheit hat, geht es im Projekt nicht voran, wenn man sich selbst zu viele Freiheiten gestattet, kann es sein, dass man danach wieder aufwendig ändern muss. Es bleibt eine Gratwanderung.


    Das Ganze im Vorfeld zeitlich einzutakten, ist oft gar nicht möglich. Mein Bestreben war immer, eine fachlich und handwerklich saubere AV zu liefern, bei der so viele Vorgaben wie möglich berücksichtigt werden, und die Projekte auch montagefreundlich produziert werden, um die Baustellenzeiten kurz zu halten. Dieser Weitblick wird jedoch von manchem Auftraggeber nicht gesehen und nicht honoriert, es sei denn, man kommuniziert es rechtzeitig.


    Schon seit längerer Zeit nehme ich keine Aufträge mehr in dieser Größenordnung an. Mir sind 20 Kleinaufträge viel lieber als EIN großer, und ich brauche dafür nur EINMAL "Nein" zu sagen, kann dafür 20 Mal "Ja" sagen. Aufträge gab und gibt es genug, so dass ich mir das bedenkenlos aussuchen kann, was und wie oft ich sie annehme.


    Für ein größeres Projekt halte ich Teamarbeit für ein gutes Mittel. Unser Programm bietet ja dazu einiges an Möglichkeiten.

    Beim Kalkulieren solcher Projekte gehe ich grundsätzlich auf doppelte Weise vor.

    Zunächst mache ich Flächenermittlungen für alle Dach- Decken und Wandflächen (ich hab dafür ein selbstgebautes Excel-Formblatt).

    Je nach verlangter Ausbaustufe habe ich grobe Richtwerte pro Quadratmeter. Dabei wird berücksichtigt, wie viele Schichten in den Flächen modelliert werden müssen, die Kompliziertheit der Gebäudegeometrie spielt eine Rolle, viele Kleineflächen brauchen länger als wenige Großflächen, und es gibt Sonderkonstruktionen (Einzelbinder, Stahlkonstruktionen, Sonderausführungen einiger Flächen), die man ach kalkulieren muss. Besprechungen, Detailklärungen, örtliche Aufmaße usw. nicht vergessen!


    Die Summe, die durch die Flächenansätze herauskommt, teile ich durch meinen Stundensatz und erhalte die Zeit, in der ich meine Planung abgeschlossen haben sollte. Die Erfahrung und das Bauchgefühl sagen mir, ob der Preis so bleiben kann, oder ob ich die Preise für die Flächen nochmal anpassen muss.
    Wenn ich das alles zwei oder drei Mal angepasst habe, und mit der Angebotssumme einverstanden sein könnte, gebe ich noch einen Zuschlag drauf, um mehr Sicherheit zu haben. Je nach Projektverlauf entscheidet das manchmal, wo ich meine Grenze für die zumutbare Klärungszeit setzen muss, oder ob noch etwas Reserve bleibt.

    Ich wünsche Dir für Dein Projekt eine Kalkulation, mit der Du gut leben kannst, das Glück einer sauberen Vorplanung ohne viel Klärungsbedarf und am Ende Deinen Erfolg, sowohl fachlich wie auch rechnerisch.

    Meine Elu ist ein älteres Baujahr und noch prima in Schuss.


    Ich würde das Lüfterrad ausbauen, scannen, Lamellen ergänzen (hoffentlich ist wenigstens eine noch vorhanden?) und ein neues in den 3D-Druck geben.

    Einen Scanner für Kleinteile (5 bis 2000 mm Größe) hab ich hier.

    Bearbeitungssoftware ist auch da, bin damit noch etwas ungeübt...

    Wenn man das Dietrich's-Programm ohne Lizenz (Dongle) installiert, sollte man auch fertige Projekte öffnen und anschauen können.

    Das lohnt sich sicher nur, wenn man das öfter braucht, und eine kleine Einführung für die Handhabung des Programms sollte man auch bekommen.

    32 GB ist sicher ziemlich knapp, ich würde mind. 64 empfehlen.

    Mein PC hat 128 GB, aber davon nutze ich selten mehr als 64 GB trotz Punktwolken.

    Meine RTX 3070 mit 8 GB ist ja schon ein paar Jahre alt, aber sie läuft trotzdem flüssig. Bei einem Neukauf würde ich aber eine mit mind. 12 oder 16 GB nehmen, wobei meine Anforderungen nicht nur das Dietrich's-Programm betreffen, sondern auch die Punktwolkenbearbeitung und die Bildbearbeitung.

    Man braucht sicher nicht das Spitzenmodell, aber eine aus dem oberen Drittel der aktuellen Angebote würde ich auch hier nehmen.

    Zu den AMD-Prozessoren kann ich nichts sagen, ich hatte bisher nur Intel.


    Eine 2 TB Festplatte würde ich nur nehmen, wenn der PC noch Ausbaureserven für weitere Festplatten hat, ansonsten gleich eine schnelle 4 TB SSD rein.

    Mein PC hat 4 Festplatten mit insgesamt 14 TB, und die sind schon fast halb voll.

    Ausschlaggebend ist natürlich der individuelle Bedarf für alle verwendeten Programme und Daten.

    Den genannten 2-cm-Versprung kann man ruhig eingeben.

    Das bedeutet, dass das Hauptdach um 2 cm länger wird als gewünscht. (In der oben gezeigten Skizze läuft der Versprung anders herum, das wird so nicht funktionieren.)

    Diese Fläche lässt sich über "Dachgestaltung/Linie schieben" wieder reduzieren, so dass die Pläne und Flächen perfekt sind.


    Die Eingabe über zwei separate Hauskonturen ist sicher auch machbar. Der Hausgrundriss vom Anbau muss an der Kehlseite entsprechend viel Dachüberstand haben, um sich sauber zu verschneiden. Ob der Übergang Traufe-Ortgang dann sauber mitspielt, habe ich jetzt nicht probiert.


    Eine weitere Möglichkeit ist, alle Dachflächen OHNE Hauskontur über "Direkte Freie Dachfläche" einzugeben.

    Dabei bekommt jede Fläche ein eigenes Grundrsspolygon.

    Der Vorteil dieser Methode: jede Dachfläche kann punktgenau erzeugt werden, ohne dass eine Mindest-Trauflänge nötig ist.

    In der Flächengestaltung ist man damit völlig frei, indem man die Linien des Grundrisspolygons manupuliert.

    Nachteil: Es gibt keine Hauskontur, um z.B. die Vordachbereiche (Hobeln, Schalung...) damit einzugeben.