Beiträge von Der_Planer

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    Es gibt eine Einstellung, die das Zoomen verhindern kann.

    Geh mal in OpenGL mit Rechtsklick in die Einstellungen, dort auf die Schrittweite.

    Dort steht bei Dir wahrscheinlich ein sehr kleiner Wert drin, setze ihn auf ca. 20 cm.

    Dann kannst Du wieder zoomen.


    Dieser Wert verstellt sich (manchmal), wenn man im OpenGL mit dem Mausrad zoomt und dabei die <Strg>-Taste gedrückt hält.


    GT_2025-04-08_08-41-35.png

    Auf der Seite von Hilti finde ich kein Gerät mit dem Namen PLK400. Dort gibt es einen PLT400-2 und PLT400-4, die sich in der Winkelgenauigkeit unterscheiden (2" bzw. 4").

    Beide Geräte dürfen beim Laser eine Toleranz von ±2 mm haben. Damit sind sie vielen anderen Geräten in der Genauigkeit überlegen.

    Abweichungen von 10 mm können nach meiner Überzeugung nur in fehlerhafter Handhabung liegen, und dafür gibt es sicher eine Menge Möglichkeiten.

    Zuerst würde ich einmal das Gerät prüfen.

    Beim Leica Builder gibt es eine elektronische Wasserwaage, mit der das Gerät an jedem neuen Standort nivelliert wird. Dazu dreht man die 3 Stellschrauben der Geräteaufnahme so, dass die Libellen exakt stimmen. Zum Prüfen dreht man das Gerät horizontal um 180°. Danach muss die Libelle noch genauso exakt stimmen wie vorher.

    Wenn das nicht so ist, kann das Gerät kalibriert werden, das kann der Anwender nach Handbuch selbst machen.

    Danach würde ich prüfen, ob der Laser tatsächlich genau im Fadenkreuz sitzt. Dazu wählt man eine Zielweite, die etwa der größten an der Baustelle verwendeten Zielweite entspricht. Durch die Optik wird eine Fadenkreuz-Zielmarke anvisiert. Dann geht man zur Zielmarke und stellt fest, ob das Zentrum des Laserpunkts genau auf der Zielmarke sitzt. Sollte das nicht der Fall sein, wird es mit ziemlicher Sicherheit zu fehlerhaften Messungen kommen. Wenn man z.B. ein Ziel schräg anmisst, hat der Laser eine andere Distanz als das Fadenkreuz der Zielmarke. Bei grober Abweichung trifft der Laser die Zielmarke vielleicht nur am Rand oder gar nicht, was dann zu völlig unbrauchbaren Ergebnissen führt. Im Nahbereich wird so ein Fehler kaum bemerkt, daher bei großer Zielweite prüfen!

    Auf Prismen habe ich mit meinem Gerät noch nicht gemessen. Wichtig ist dabei, einen Distanz-Korrekturwert für das verwendete Prisma einzugeben. Wie wird das bei Hilti gehandhabt?

    ... wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Totalstation zu hohe Toleranzen hat...

    Das kann ich mir kaum vorstellen.

    Mein Leica R100M ist ein Tachymeter der ersten Generation, also noch lange keine moderne Totalstation.

    Die Messgenauigkeit für den Laser ist mit ±3 mm +2ppm angegeben, das fällt jedoch bei Zielweiten bis 100 Meter nicht ins Gewicht.

    Die Winkelgenauigkeit liegt bei 9", das sind knapp 5 mm auf eine Entfernung von 100 Metern.


    In der Praxis habe ich öfters bekannte Punkte mehrmals angezielt, auch von unterschiedlichen Gerätestandorten.

    Da kam es vor, dass einzelne Punkte bis zu 2 mm anders lagen als bei der ersten Messung, und das bei Zielweiten von 20-30 Metern.


    Ich halte das zum Bauen für genau genug. Die Bohr-Toleranzen auf der Abbundanlage und die Abweichung von Holzquerschnitten ist auch nicht genauer.


    Davon abgesehen halte ich meinen Builder zum Abstecken für ungeeignet, weil es einfach viel zu lange dauert, einen Punkt auf die Baustelle zu projizieren. Aber die Genauigkeit ist selbst bei dem alten Gerät vollkommen ausreichend. Zum Abstecken braucht man ein Gerät mit automatischer Zielverfolgung, das hat meins nicht.

    Über welche Toleranzen sprichst Du denn bei der Totalstation?

    Meine Pläne haben außer dem Zeichnungsfenster immer ein Fenster für die Legende.

    Bei der Texteingabe kenne ich das schon immer so, dass das Fenster vorher abgefragt wird.

    Daran gewöhnt man sich irgendwie, aber etwas lästig ist es auch.


    Wenn ich viele Texte einzugeben habe (was nicht so oft vorkommt), zoome ich das Zeichnungsfenster (7-8) und erzeuge die Texte dann ohne die Abfrage.

    Beim Zoomen wird das Fenster mit gestricheltem Rahmen dargestellt, und man sieht auch auch Zeichnungselemente, die evtl. außerhalb des Fensters liegen.

    Man sieht aber nicht, wo sich die anderen (meist kleineren) Fenstern befinden, so dass man dort Texte platziert, die dann von den wieder eingeblendeten Fenstern überlagert werden. Alles nicht so ganz perfekt...

    Oh, ich hatte nicht gründlich genug gelesen...

    Den V-Schnitt gibt es nicht direkt in der Wandkonstruktion.

    Ich würde dazu ins Dicam wechseln.


    Wenn Du das oft brauchst, würde ich versuchen, eine Punktsymbol-Bearbeitung zu erstellen, das für diese Situation passt.

    Punktsymbole können in der Wandkonstruktion verwendet werden, ich bin aber unsicher, ob ich sowas hinbekommen würde.

    Den Bedarf für V-Schnitte in der Wand hatte ich erst zu selten. Dann eben über Dicam.

    Es gibt den einfachen "Vertikalschnitt" und den "vertikalen Schnittbereich".

    Der erstgenannte schneidet die Wand in einer Ebene, der zweite ermöglicht einen dickeren Bereich.


    Beides wird (wenn die Haken dafür aktiv sind) auf dem Wandplan dargestellt.

    Mit der Punkteliste habe ich nie gearbeitet.
    Am Builder habe ich ein PDA mit einer externen Aufmaßsoftware namens "Vitas".

    Vitas nimmt nicht nur Punkte aus dem Builder auf, sondern man kann damit 3D-Polylinien erzeugen, und denen auch Layernamen zuweisen.

    Die Linien können als 3d-dxf exportiert werden und in Dicam über 1-04-5 eingelesen werden.


    Zum Abstecken exportiere ich eine 3d-dxf-Datei aus Dicam und importiere sie in Vitas.

    Dazu braucht es in Dicam die Funktion 1-05-7.


    Mein Builder ist einer der ersten Generation von Leica (R100M).

    Ich gehe davon aus, dass es heute (ein paar Generationen weiter) möglich ist, ohne Vitas direkt mit dem Tachymeter dxf-Daten auszutauschen.

    In Deinem Projekt gibt es bisher EINE Dachfläche (Dachfl 1), die dem "Dach" (ohne Nummer) zugeordnet ist.

    Wenn ich in der Dachausmittlung eine weitere Fläche (Dachfl 2) erzeuge (z.B. eine Freie Dachfläche mit Klickpunkten auf OK Sparren), dann kann ich diesen beiden Flächen Dachbauteile zuordnen, und die werden dann auch erwartungsgemäß nummeriert.


    In allen "Ersatzflächen", die aus der ifc-Datei stammen, werden die Bauteile auch bei mir nicht nummeriert.
    Bauteile, die der "Freien Konstruktion" zuweise, werden auch nummeriert.


    Sparren, die aussehen als wären sie 8/24 sind in Wirklichkeit 8/0.239963461 und haben ihren Stabanfang am First.

    Wie weit sich diese Eigenschaften im weiteren Verlauf ungünstig auf Pläne und Maschine auswirken, bleibt abzuwarten.


    Ich wäre zu bange, diese Daten so zu übernehmen, denn ich habe schon zu viel Zeit damit verspielt, ständig neue Korrekturen in ifc-Daten einzupflegen.
    Nach meiner Überzeugung gehört ein eingespieltes Team dazu, ifc von einer Software in eine andere sauber zu übertragen.

    Solange das nicht gewährleistet ist, gebrauche ich solche Daten nur als 3D-Referenz und lege (zumindest für alle Holzbauteile) eine komplett neue Nachbildung darüber.

    Ich bin gespannt, wie Du das handhaben wirst, und von welchen Erfahrungen Du hier berichtest.

    Soweit ich weiß, kann Dietrich's bisher nur EIN Dach verwalten.

    Ob sich das auch auf ifc-Daten auswirkt, kann ich nicht sagen.


    Sind die fraglichen Bauteile denn "Sparren" oder "Pfetten" im Sinne des Programms?

    Haben die Bezeichnungen entsprechende Nummern?

    Sind die Bauteile als "Stab" definiert?

    Liegen die Stabkoordinaten so, wie sie auch im Dachtragwerk erzeugt werden, also Stab-Z-Richtung zeigt nach oben, Stab-X-Richtung verläuft parallel zum Stab, Stabende A liegt an der Traufe?

    Beim ifc-Import habe ich schon kuriose Eigenschaften erlebt, obwohl die Geometrie passend aussah.


    Ich denke, ohne das Modell zu sehen, stochern wir nur in Vermutungen.

    Die USB-Anschlüsse teilen sich ja auch die Bandbreite. Deshalb sehe ich zu, dass ich nicht zu viele gleichzeitig brauche.

    Ich nutze keine externe Webcam, kein Headset, keine externe Tastatur, und meine Maus läuft über Bluetooth.

    Ich nutze übrigens EINE Maus gleichzeitig für bis zu 3 PCs, das ist eine MX Anywhere 3 von Logitech.

    Ich kann sie per Knopf unter der Maus umschalten, oder einfach über den Bildschirmrand fahren, wenn die PCs im selben Netzwerk eingeloggt sind. Prima Sache!

    Meine Dockingstation bringt 4 USB 3.0-Anschlüsse an der Vorderseite mit.
    In einen davon ist der DVD-Brenner eingesteckt, der selbst auch 2 USB 3.0-Anschlüsse hat.

    Der PC selbst hat auch 3x USB und 2x TB.
    Also Schnittstellen sind mir noch nie zu wenig geworden.

    Bei mir läuft seit 2021 eine Dockingstation von Wavlink.

    Im PC steckt nur das Netzteil, ein Thunderboltkabel und der Dongle.
    An der Dockingstation sind

    2 Bildschirme

    1 Etikettendrucker

    1 DVD-Brenner

    2 externe Festplatten

    1 LAN-Kabel

    div. USB-Sticks nach Bedarf

    für Mikrofon und Lautsprecher sind auch Anschlüsse da.


    Das Gerät arbeitet weitgehend störungsfrei, kommt aber manchmal an seine Leistungsgrenzen.

    Wenn ich eine komplette Festplattensicherung mache (1x im Monat), dann geht die Performance in die Knie.

    Die Bildschirme frieren ein, Programme laufen zäh und ruckelig, und die Dockingstation muss neu gestartet werden.

    Die täglichen inkrementellen Backups laufen problemlos.


    Bei normaler Belastung bin ich sehr zufrieden damit.

    Bzgl. Orientierung ...

    ... die verschiedenen Oberflächen...


    Daher ist es auch am einfachsten, wenn man die Platten lt. Hersteller eingibt.

    Es gibt Hersteller, die ich in unserem Programm nicht gefunden habe.
    Z.B. R3 Massivholzbau, die zudem auch andere Plattendicken haben als andere.
    Für die Plattendicke habe ich eigene Identnummern angelegt, die Textur wähle ich in dem Fall einfach neutral ohne Logo.
    Ausrichtung und Sichtseiten werden trotzdem gemäß ihrer Logik dargestellt.

    Hier wurden mehrere Methoden genannt.

    Auf welche beziehst Du Dich?


    Bei meiner Methode habe ich die Einstellung "Liste auf Plan" erwähnt.
    In der Einstellung habe ich Spalten angelegt.

    Ohne die Spalten würde die Tabelle auch nur in einer Spalte untereinander angeordnet.

    Aus der Beschreibung lese ich, dass das Gerät 1000 Messungen speichern kann, aber nur 300 DXF-Punkte.

    Unter Messungen verstehe ich lediglich die Entfernungen, wobei die DXF-Punkte räumliche Koordinaten sind.


    Den X6 kenne ich noch nicht, klingt aber von den Funktionen in Verbindung mit dem Winkelmessgerät interessant.
    Was kostet denn so eine Kombination?
    Und welche Genauigkeiten lassen sich damit messen?



    Edit:

    Ich hab mal nachgeschaut:

    Das Set kostet je nach Anbieter etwa 1350 Euro netto.

    Die Winkelgenauigkeit ist mit ±0,2° angegeben. Das entspricht einer Toleranz von 35 cm auf 100 Meter Entfernung.

    Das wäre mir viel zu ungenau für ein Aufmaß, nach dem tatsächlich produziert werden soll.

    Mein alter Tachymeter von 2006 hat eine Genauigkeit von 9 Bogensekunden, das entspricht 4,5 mm auf 100 Meter Entfernung.

    Damit lässt sich arbeiten.



    nochmal Edit:
    die oben genannte Winkelgenauigkeit betrifft vermutlich den eingebauten Neigungssensor des X6.

    Der DST-360-Adapter ist offensichtlich genauer. Leica gibt an, dass P2P-Messungen bei 5 Meter Abstand ±5 mm genau sind, und bei 10 Meter Abstand ±10 mm.
    Das ist besser als oben erwähnt, würde mir für den Bereich Wohnhaus oder MFH nicht ausreichen. Für Bauwerke, die nicht größer als 10 Meter sind, wäre das gerade noch akzeptabel.