BIM Anwendergruppe

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  • BIM ERFA Gruppe

    ich erstelle diesen Thread um einen Erfahrungsaustausch zu initialisieren, zum Thema BIM.

    Um für die Zukunft gerüstet zu sein, möchte ich hier speziell zum Thema BIM einige Themenbereiche ansprechen und auch behandeln, wenn das Interesse vorhanden ist und ihr eure Erfahrungen austauschen möchtet.
    Viele der Themen sind nicht klar oder man hat das erste Mal damit zu tun und Fragen dazu. Oder es werden Informations-Anforderungen von Kunden gestellt und man weiss nicht wie man diese erfüllen kann bzw. ob man diese überhaupt erfüllen muss, wie zBsp. die neue Normreihe EN SN ISO 19650.

    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Bruno Funk

    BIM im Holzbau

  • Wie interessant ist BIM für Sie? 30

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    Starten werde ich hier gleich mit der Frage nach eurem Interesse an diesem Thema rund um BIM.

    BIM im Holzbau

  • Das Thema ist wohl interessant genug um darüber zu sprechen, aber bisher schreibt hier niemand, also mache ich den Anfang mit einer weiteren Frage.
    Wer BIM verarbeitet kennt die BIM Level, wo steht ihr in dieser Grafik eher bei Level 1 oder schon Level 2? Habt ihr dazu das BIM bzw. die Anforderungen
    an den Betrieb angepasst oder die gängige Anwendung belassen und eingesetzt?
    bim_level.png

    BIM im Holzbau

  • Hallo Bruno,

    wir versuchen BIM durchgängig einzusetzen. 4D/5D und 6D sind leider noch nicht möglich, da dafür die Tools im Betrieb nicht zur Verfügung stehen. Im Prinzip passiert es aber wie bisher mit anderen Tools (Excel/Microsoft Project und co.) auf die alte art und weise. Wir planen wenn möglich von Anfang an mit der Architektur begleitend mit, sodass bereits vorab viel gelöst werden kann. Leider gibt es von Seiten der Architektur oder Planern im allgemeinen noch nicht einen große 3D und BIM Affinität, außer man arbeitet mit größeren Architekturbüros und Planungsdienstleistern zusammen.

    Wir versuchen in frühen Planungsphasen die IFC Dateien den Architekten "aufzuzwingen" sodass es irgendwann in Zukunft ein geschätzter Standard werden kann. Ich persönlich sehe riesiges Potential mit BIM, angefangen vom Scan, Planung, Organisation, Baustelle bis hin zur Abrechnung und Übergabe am Ende.

    Dafür braucht es aber ein "Querdenken und eine offene Haltung hin zu Neuem" um effektiv den nutzen von BIM zu verstehen, und dass damit Geld und Zeit verdient und nicht verbrannt wird :grinning_face_with_sweat: .

    ________________________________________
    Grüße


    AVLigno


    „Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“
    Albert Einstein


    Und die Moral von diesem Spruch:
    Radius 0 ist so ein Ding, dass bekommt man mit Dietrich´s niemals hin...drum wissen wir als Beta Team: Fortschritt bekommt man nur mit fleißig Testen hin ;)

  • Hoi Andreas
    ich sehe das so wie du, und um den nächsten Schritt zu gehen, muss das Verstanden werden, welche Benefits diese Methode bringt. Das pragmatische Denken macht es zudem schwer die bestehenden Abläufe anzupassen und dazu kommt noch der Aufschrei bei Partnern und Fachplanern, wenn BIM muss ich den Mehraufwand vergütet bekommen. Das ist aber überhaupt nicht so, er plant weiter wie gewohnt, wir übernehmen das Modell und prüfen es auf Kollisionen usw. Das ist für die Fachplaner ein Mehrwert und fördert die Fehlerfreie Umsetzung.


    LG Bruno

    BIM im Holzbau

  • Wer hatte denn bereits Projekte mit sehr hohen Kundenanforderungen (AIA) und einer exakten Informationsanforderung für FM und Gebäudebetrieb?
    Wie geht ihr an den LOD 400, bzw. was liefert ihr dem Kunden, wenn LOD 400 angefordert wird, va. im Bereich der Dach- Decken- und Wandaufbauten, nutzt ihr das 1 oder Mehrschicht Modell? Erstellt ihr den BAP selbst oder wird er euch vorgegeben?

    LG Bruno

    BIM im Holzbau

  • Uiii, jetzt wird es hier wissenschaftlich.


    Mit dem Begriff "AIA" kann ich gar nichts anfangen, mit Gebäudebetrieb hatte ich noch nie zu tun, will das eigentlich auch gar nicht.

    "LOD 400" ist ein Begriff, denn ich auswendig nur ziemlich schwammig einordnen kann, ich müsste die genauere Definition nachlesen.

    In höheren LOD-Spezifikationen gibt es manche Dinge, die ich häufig in meine Modelle einpflege, dafür fehlen andere Dinge, die in einer niedrigeren LOD beschrieben werden. Es ist also ein Mix, der über die Jahre praxistauglich ist, ohne sich genau zuordnen zu lassen. Weil es sich bislang bewehrt hat, werde ich auch nicht davon abweichen, selbst wenn die Beschreibungen dann nicht genau das beschreiben, was ich liefere. Die Bürokratie sollte sich flexibler an der Praxis orientieren, da sehe ich noch lange keine Deckungsgleichheit, die jedem individuellen Anspruch gerecht wird.

    Noch was: Was unterscheidet ein Ein- oder Mehrschichtmodell genau? Und wer oder was ist der "BAP"?


    Bruno, Du merkst schon, dass BIM für mich nur wenig Bedeutung hat und ich mit dessen Grundbegriffen und Definitionen nicht richtig vertraut bin.

    Das liegt sicher auch an dem Klientel, das ich bediene.

    Ich halte es schon lange so wie es verschiedene Fußball-Legenden immer wieder sagen: "Was zählt ist auf'm Platz!"

    Freundlich grüßt
    Der_Planer

  • Hallo Planer und Mitlesende,
    ich entschuldige mich für die verwendeten Fachbegriffe ohne an euch zu denken, natürlich hole ich das hiermit nach und versuche es in verständlichen Worten auszudrücken.
    Eine AIA ist die Auftraggeber Information Anforderung, sie ist vom Auftraggeber zu erstellen und regelt die Anforderungen an ein Gebäude und dessen Lebenszyklus.

    Der LOD bezeichnet den Level of Detail und ergibt sich aus den 2 Begriffen LOG (Level of Geometry des 3D Modell) und eben der Informationsanforderung, auch LOIN oder (Level of Information need) welches die benötigten Informationen im 3D Modell bezeichnet.

    Der BAP ist der BIM Abwicklungsplan, er regelt die Zuständigkeit der Fachplaner und wie der Datenaustausch (Zyklus usw,) passieren soll, die Plattform ist eine Art Cloudspeicher, welche mit der Datenhaltung und Organisation (Aufgaben, Kontakte und Issues) der Beteiligten eine zentrale Rolle spielt. Dieses Dokument ist dynamisch und muss für ein Projekt von der BIM Koordination erstellt werden. Issues sind bei der Prüfung gefundene Mängel in Form einer BCF Datei, die im System zugewiesen wird an den zuständigen Fachplaner.

    Um euch eine gute BIM Grundlage zu nennen, möchte ich auf das Projekt BIMWood verweisen, welches in Kooperation der TU München, BFH Biel ua. erarbeitet wurde und speziell BIM im Holzbau Beschreibt nennen.

    pasted-from-clipboard.png

    BIM im Holzbau

    Edited 3 times, last by Bruno Funk ().

  • Das Erläutern der Begriffe ist sicher sinnvoll, hält bei mir aber nicht lange vor, weil ich nur selten mit ihnen zu tun habe.

    Wer viel für öffentliche Auftraggeber arbeitet, hat einen ganz anderen Bezug dazu und nimmt diese Abkürzungen nach und nach in seinen Sprachgebrauch auf.

    Das ist ganz gewiss ein großes und auch ein interessantes Thema, betrifft aber nicht jeden, vor allem nicht bis in die Tiefe.


    IFC ist für mich derzeit ein willkommenes Austauschformat für Geometrie, und womöglich bleibt das auch so, weil in meiner Kundschaft niemand einen darüber hinausgehenden Bedarf hat.

    Möglicherweise ist es auch so, dass einzelne BIM-Modelle, die ich anlege, irgendwann ausreifen und weiteren Zwecken dienen.

    Ich sehe mich jedoch nicht in der Pflicht, die Aufsicht über solche Modelle zu pflegen, denn die meisten Daten, die dort eingepflegt werden können, entziehen sich meinem Kenntnis- und Verantwortungsbereich. Also, ich nutze BIM nur rudimentär, aber ich nutze es längst nicht aus.

    Freundlich grüßt
    Der_Planer

  • Danke Planer, das dürfte den meisten hier so gehen, wir sprechen hier von 3D BIM Planung, die nächste Stufe ist dann 4D, 5D oder gar 6D. Aktuell werden in Holzbaubetrieben mit Architektur schon 4D eingesetzt, aber du hast recht, hier ist Luft nach oben. Aus diesem Grund habe ich den Thread hier erstellt, auch um eure Erfahrung und Bedarf zu klären. BIM ist kein Werkzeug welches man einsetzt, sondern eine übergreifende Methode um ein 3D Modell und die enthaltenen Informationen zu koordinieren und nach geforderten Regeln abzuwickeln. Das erzeugt Fehlerfreie Daten und einen möglichst optimalen Ablauf, welcher Fachplaner wann seine Daten zur Verfügung stellt.


    Der Dietrich's Anwender ist hier in der glücklichen Lage, meist fast auf Knopfdruck das Beste Ergebnis zu erhalten. Das ist überhaupt nicht üblich und scheitert spätestens an den erforderlichen Informationen und dem Verständnis und Anwendung von BIM.

    BIM im Holzbau

  • Ich würd es ja mehr benutzen, aber komme da überhaupt nicht klar. Der Export funkt ja mit den Einstellungen für Revit usw.

    Beim Import haperts. Da kommt jede Wandschicht als eigenständige Wand. Woran kann es liegen? Der Planer (der mir das schicken soll/will) kennt sich noch weniger aus.

    Ein Erklärvideo für den Import wäre da schon hilfreich.


    Ich benutze es um Konstruktionen auszutauschen. Also 3D, alles darüber interessiert mich (noch) nicht, wird noch nicht gebraucht.

    Im alten Rom nannte man sie "Götter", heute sagt man "ZIMMERER"

  • Hallo Linus
    das ist ein häufiges Problem, zeichnet er mit Archicad gibt es ein sg. Übersetzer für Dietrich's dort werden dann Wände erzeugt und jede Schicht kann verwendet werden. du erkennst das beim Import in der Wandausführung, wenn unten mehrere Schichten angezeigt werden. Sind die Wände als IFC2x3 > IFCWallStandardCase oder IFC 4 > IFCWall klassifiziert solltest du keine Probleme mehr haben. Ich verwende den Dietrichs oder IFC 4 Reference View Exporter.

    pasted-from-clipboard.png

    BIM im Holzbau

  • Ich verwende den Dietrichs oder IFC 4 Reference View Exporter.

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    Dank dieser Info konnte mir ein Architekt jetzt die IFC Datei für ein aktuelles BV schicken. Wenn ich das ohne weitere Einstellungen einlese, ist natürlich viel zu viel Information enthalten und jedes Material ist einfach C24. Zudem ist jede Wandlage wieder eine eigene Wand.

    Es muss also auf meiner Seite noch einiges eingestellt werden, aber ich bin schon mal froh, dass ich Bauteile in DICAM sehen kann.


    Auch wenn das ganze jetzt eher zum Test ist und keine BIM Kooperation beeinhaltet, ist es schon mal sehr viel wert wenn man z.B. Durchführungen in BSH Trägern sehen kann und sich deren Position nicht mühsam aus anderen Zeichnungen zusammenbasteln muss.

  • Quote

    Ein Erklärvideo für den Import wäre da schon hilfreich

    Das Thema scheint dann doch mehrere zu beschäftigen. Vielleicht könnte zum Thema Import ein "kurzes" Video gemacht werden.

    Im alten Rom nannte man sie "Götter", heute sagt man "ZIMMERER"

  • Dank dieser Info konnte mir ein Architekt jetzt die IFC Datei für ein aktuelles BV schicken. Wenn ich das ohne weitere Einstellungen einlese, ist natürlich viel zu viel Information enthalten und jedes Material ist einfach C24. Zudem ist jede Wandlage wieder eine eigene Wand.

    Es muss also auf meiner Seite noch einiges eingestellt werden, aber ich bin schon mal froh, dass ich Bauteile in DICAM sehen kann.


    Auch wenn das ganze jetzt eher zum Test ist und keine BIM Kooperation beeinhaltet, ist es schon mal sehr viel wert wenn man z.B. Durchführungen in BSH Trägern sehen kann und sich deren Position nicht mühsam aus anderen Zeichnungen zusammenbasteln muss.

    Das sollte aber wirklich nicht so sein, die Wände kannst du im IFC Viewer prüfen, steht dort als Eigenschaft IFCWallStandardcase (IFC2x3) sind es Mehrschichtige Wände, bei IFC 4 steht nur IFCWall mit den Schichten als Information hinterlegt. Das Material kannst du zuordnen, wenn der Zeichner kein Material vergibt, bekommst du diese Situation.

    LG Bruno

    BIM im Holzbau

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