Hallo
gibt es hier jemanden, der sowas in der Abbundanlage verbaut hat?
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Hallo
gibt es hier jemanden, der sowas in der Abbundanlage verbaut hat?
Das würde mich auch interessieren. Hier wurde gesagt, dass die meisten das mit einem Fingerfräser machen.
Wir haben die 160mm variante per Hand gefräst und mussten uns den entsprechenden Fräser von einer anderen Zimmerei leihen. Ich hatte direkt bei Simpson gefragt, wo ich so einen Fräser kaufen könnte; die haben mich dann an einen Hersteller verwiesen, aber da wurde mir gesagt, dass die diese Ausführung nicht mehr herstellen.
Der Herr von Simpson meinte noch scherzhaft: "Da verbaut Ihr aber auch echt das seltsamste Produkt, das wir im Sortiment haben."
Fräsungen für Ringkeildübel können nicht mit einem Fingerfräser gemacht werden.
Die speziellen Fräser haben 3 Messer, einen Außenschneider, einen Innenschneider und einen Rausholer.
Mit dem Fräser wird eine konische Ringnut gefräst, die genau der Form der Dübel entspricht, und die die notwendige Kraftübertragung gewährleistet.
Ein Versuch, das mit dem FF zu fräsen kann mit Bauwerkseinsturz enden.
Fräsungen für Ringkeildübel können nicht mit einem Fingerfräser gemacht werden.
Die speziellen Fräser haben 3 Messer, einen Außenschneider, einen Innenschneider und einen Rausholer.
Mit dem Fräser wird eine konische Ringnut gefräst, die genau der Form der Dübel entspricht, und die die notwendige Kraftübertragung gewährleistet.
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richtig.... genau darum geht es
Denkbar wäre ein spezieller Fingerfräser, der die selbe konische Form hat wie die Dübel-Seitenwand und einmal im Kreis durch das Holz zieht.
Das wäre ein ziemlich schlankes Werkzeug, muss aber auch nicht sehr lang sein.
Ich denke, dass die Maschinenhersteller das schon ausgetüftelt haben, aber zu wenig Nachfrage besteht?
Nach Rückfrage bei Hundegger ist der Fräser derzeit in der Testphase..... das dauert noch einige Wochen bis der verfügbar ist
solche Fräser gibts doch zur genüge für Gravurarbeiten etc.
aber bei den meisten brauchst du mindestens 18000 bzw. 24000 Umdrehungen damit er funktioniert
und da liegt der Hund begraben....
solche Fräser gibts doch zur genüge für Gravurarbeiten etc.
aber bei den meisten brauchst du mindestens 18000 bzw. 24000 Umdrehungen damit er funktioniert
und da liegt der Hund begraben....
Mit so einem Fräskopf (+Schablone/Anschlag) haben wir es zuerst auch probiert. Die Handmaschine konnte auf die benötigte Drehzahl eingestellt werden, aber der Materialabtrag war so minimal, dass es ewig gedauert hat, bis man den Kreis fertig hatte. Und da dieser Aufsatz recht filigran war, ist man in Sachen Schubkraft vermutlich recht schnell an der Belastungsgrenze.
Wir hatten letztes Jahr eine riesen Halle (500m³ Holz) mit einigen solcher Appel-Fräsungen in unterschiedlichen Größen. Nach langen hin und her haben wir aber eine super Lösung gefunden.
Wir haben Kegelfräser besorgt, die dem Querschnitt des Ringkeildübels entsprachen. Diese vertreibt Zimmerei Nowack, die auch einen eigenen Distanz-Verbinder entwickelt haben, der aber den gleichen Querschnitt hat, wie Appel Verbinder von Simpson.
Dann habe ich in Dietrichs eine Senkung mit dem Durchmesser des Appel und 1mm Tiefe eingegeben. In Cambium kann man dann aus der Senkung eine Konturbahn mit den Außenkanten der ursprünglichen Senkung erstellen. Dieser Konturbahn weißt man dann den richtigen Fräser mit Drehzahl, Vorschub etc. zu und Et voilà man hat einen Appel auf der Maschine gefräst. Wir haben die beiden Fräser auf der Revolverfräse installiert, weil es sogar zwei verschiedene Appel in dem Projekt waren. Erfordert zwar einiges an "Nacharbeit" in Cambium aber die Fräsungen waren exakt zentrisch zur Bohrung für den Bolzen. Außerdem sind Appel mit 160 & 190mm Durchmesser auch im Handabbund kaum machbar, schon gar nicht in der Menge.
Screenshot 2025-07-15 155532.png
Screenshot 2025-07-15 153648.png
Bei Interesse kann ich auch noch ein paar Fotos der Bauteile raussuchen und die Maschineneinstellungen durchgeben.
Hier noch ein paar Bilder der Bauteile und der Fräser
Super Lösung, ich habe auch immer sehr gerne die Appel- Dübel verbaut und das ist die "maschinelle Lösung"
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Michael hatte mal die zu geringe Drehzahl der Maschine erwähnt, was ja bei dem kleinen Durchmesser ein starkes Argument ist.
Wie habt ihr das gelöst?
Das Ergebnis sieht auf jeden Fall überzeugend aus! ![]()
die 2 Fräser kannst bestimmt mit bis zu 15000 rennen lassen, wenn nicht sogar mehr!
sieht man aber nicht auf den Bildern....
Und ich hatte die ganze Zeit die Appel Typ B1 vor Augen...
Aber das Prinzip müsste ja das gleiche sein, nur dass die innere Fläche noch etwas abgesenkt ist.
Das Absenken der Innenfläche kann ja der Fingerfräser erledigen.
Wir hatten die Fräser nur in der Revolverfräse verbaut, weil dort beide Fräser an einem Bauteil arbeiten können.
Was die Drehzahl angeht bin ich überfragt, das haben unsere Maschinenführer eingestellt. Die beiden Fräser haben aber beide über 150 Appel gefräst ohne abzubrechen oder stumpf zu werden.
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